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Ob Worttrennung, Aussprache, Grammatik oder korrekte
Schreibweise: Dieses umfassende Standardwerk informiert.
Leicht verständlich, übersichtlich und mit zahlreichen
praxisnahen Beispielen.
Besonders benutzerfreundlich durch: • Suchhilfen • Infokästen
• Griffregister • Zweifarbigkeit • Empfehlungen • u.v.m.
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Gebundenes Original 21.95 EUR
als Weltbild-Ausgabe** 12.95 EUR
1.216 Seiten, 13 x 19 cm, kartoniert.
**Sonderausgabe in anderer Ausstattung
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Bildschirmschoner zur 25. Auflage
des Dudens
Der Bildschirmschoner stellt Ihnen 125 der mehr als 5 000 Wörter vor, die es neu in die 25. Auflage des Standardwerks der deutschen
Rechtschreibung geschafft haben. Lernen Sie interessante neue Wörter kennen und erweitern Sie ganz nebenbei Ihren Wortschatz.
Wir wünschen gute Unterhaltung!
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Wie kommt eigentlich ein Wort in den Duden?
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie eigentlich die Wörter in den Duden kommen? Mehr als 5.000 neue Begriffe beinhaltet das
Standardwerk der deutschen Rechtschreibung. Bei so vielen neuen Wörtern muss natürlich auch wieder das ein oder andere Wort
gestrichen werden. Unter anderem sind diese Wörter nicht mehr im aktuellesten Duden zu finden: Cochonnerie, ehegestern, Feder-
büchse, Genüssling, Jahrweiser und selbsteigen. Neu in die 25. Auflage des Dudens haben es z. B. das Wort des Jahres 2009
„Abwrackprämie” bis hin zu „Zwergplanet” geschafft!
Standardwerk der deutschen Rechtschreibung. Bei so vielen neuen Wörtern muss natürlich auch wieder das ein oder andere Wort
gestrichen werden. Unter anderem sind diese Wörter nicht mehr im aktuellesten Duden zu finden: Cochonnerie, ehegestern, Feder-
büchse, Genüssling, Jahrweiser und selbsteigen. Neu in die 25. Auflage des Dudens haben es z. B. das Wort des Jahres 2009
„Abwrackprämie” bis hin zu „Zwergplanet” geschafft!
Interview mit Herrn Dr. Wermke, Leiter der DUDEN-Redaktion
Herr Dr. Wermke, mit rund 135 000 Stichwörtern präsentiert die Jubiläumsausgabe den aktuellen Wortschatz der deutschen Gegen-
wartssprache so umfassend wie nie zuvor. Vor dreizehn Jahren waren es noch 115 000. Nimmt der Wortschatz ständig zu?
Das ist in der Tat so. Je komplexer die Lebensumstände auf allen Ebenen werden, desto stärker muss die Sprache reagieren. mehr
wartssprache so umfassend wie nie zuvor. Vor dreizehn Jahren waren es noch 115 000. Nimmt der Wortschatz ständig zu?
Das ist in der Tat so. Je komplexer die Lebensumstände auf allen Ebenen werden, desto stärker muss die Sprache reagieren. mehr
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Interview mit Herrn Dr. Wermke, Leiter der DUDEN-Redaktion
Was 1880 als recht schmales Bändchen mit einem Umfang von nicht viel mehr als 200 Seiten und 27 000 Stichwörtern erstmals erschien, liegt nun in der 25. Auflage vor: das millionenfach bewährte Standardwerk „Duden – Die deutsche Rechtschreibung”.Herr Dr. Wermke, mit rund 135 000 Stichwörtern präsentiert die Jubiläumsausgabe den aktuellen Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache so umfassend wie nie zuvor. Vor dreizehn Jahren waren es noch 115 000. Nimmt der Wortschatz ständig zu?
Das ist in der Tat so. Je komplexer die Lebensumstände auf allen Ebenen werden, desto stärker muss die Sprache reagieren. Das betrifft in erster Linie den Wortschatz. Als 2006 der letzte Duden erschienen ist, waren „Bodyscreening” und „Schadstoffplaketten” noch kein öffentliches Thema. Mittlerweile sind sie es. Ein anderes Beispiel ist der Internetservice „Twitter”, der erst im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt und danach sehr schnell erfolgreich wurde. Mit der immer stärker werdenden Nutzung hat sich auch das Wort schnell verbreitet. Immer mehr Menschen „twittern” heute – auch in Deutschland.
Aber es ist noch etwas anderes entscheidend: In den letzten Jahren haben sich die technischen Hilfsmittel für unsere Sprachbeobachtung erheblich verbessert. Eine Datenbank wie das ständig aktualisierte Dudenkorpus mit seinen mehr als 1,5 Milliarden Wortformen liefert uns in Sekundenschnelle eine breite Palette von Informationen und gibt uns die Möglichkeit, viel sicherer und schneller als früher Veränderungen im Wortschatz und im Wortgebrauch zu erkennen und zu dokumentieren.
Und schließlich kann man in der heutigen, in vieler Hinsicht sehr beschleunigten Zeit wohl auch davon ausgehen, dass viele Menschen rascher mit neuen und aktualisierten Wörterbüchern versorgt werden möchten als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
„Abwrackprämie”, „fremdschämen”, „Hybridauto”, „twittern” und „Zwergplanet” zählen zu den mehr als 5 000 Wörtern, die neu in den Duden aufgenommen worden sind. Wann und wie kommt ein Wort in den Duden?
Wesentliches Kriterium ist, dass die in den Duden aufzunehmenden Wörter sich als fester Bestandteil der deutschen Allgemeinsprache etabliert haben. Das haben sie in unseren Augen genau dann, wenn sie in Texten unterschiedlichster Art, die vom Zeitungstext bis hin zum literarischen Text reichen, in großer Zahl nachweisbar sind. Sprachliche Eintagsfliegen haben im Duden keinen Platz.
Der Duden druckt in der neuen Auflage das amtliche Regelwerk nicht mehr im vollen Wortlaut ab. Warum?
Wir bieten eine übersichtlichere, auf die Bedürfnisse der Dudenbenutzerinnen und -benutzer abgestimmte Darstellung der Rechtschreibregeln. Der genaue amtliche Text ist seit drei Jahren im Internet für jedermann frei und kostenlos zugänglich. Die so eingesparten 50 Druckseiten haben wir für die Erweiterung des Wörterverzeichnisses genutzt.
Schaut man in das Wörterbuch, fällt auf, dass die Farbe Rot verschwunden ist. In allen Dudenauflagen seit 1996 hatte sie die Funktion, alle neuen Schreibweisen, Wortrennungen und Regeln hervorzuheben. Was bedeutet das bzw. warum kommt Rot in der heutigen, 25. Auflage nicht mehr vor?
Seit 1996 wird die neue Rechtschreibung in den Schulen unterrichtet. Schülerinnen und Schüler, die heute von der Schule abgehen, haben nur nach ihren Regeln zu schreiben gelernt. Nahezu alle Zeitungen und Zeitschriften haben sich mittlerweile umgestellt, und dasselbe gilt auch für die Geschäftskorrespondenz der Firmen und für Veröffentlichungen von Behörden. Die Neuregelung ist also längst im Schreiballtag angekommen. Von daher hält es die Dudenredaktion für gerechtfertigt, alle Schreibungen, die dem geltenden amtlichen Regelwerk entsprechen, jetzt grafisch gleich zu behandeln.
In allen Fällen, in denen für ein Wort mehrere Schreibweisen zulässig sind, führt der Jubiläumsduden – wie schon seine Vorgängerauflage – alle zulässigen Varianten auf und empfiehlt eine davon. Haben sich die gelb unterlegten Dudenempfehlungen seit ihrer Einführung vor drei Jahren bewährt?
Eindeutig ja. Dass der Duden Schreibempfehlungen gibt, ist nicht nur von professionell Schreibenden, von Lehrerinnen und Lehrern und vielen anderen positiv gewürdigt worden. Sogar aus den Reihen der Kultusminister wurden sie ausdrücklich begrüßt.
Welche dem Jubiläumsanlass entsprechenden Neuerungen gibt es?
Die Jubiläumsausgabe des Dudens hat die Dudenredaktion insgesamt dazu genutzt, Bewährtes wie die allgemein verständliche Darstellung der Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung weiter zu optimieren, aus heutiger Sicht Überflüssiges zu streichen und durch zeitgemäß Neues zu ersetzen. Hierzu gehört zum Beispiel die Zusammenfassung der wichtigsten Regeländerungen seit 1996, die Übersicht zu wichtigen Stationen aus der Geschichte der deutschen Orthografie oder das Kapitel „Sprache in Zahlen”, ein Thema, das auch die Duden-Sprachberatung immer wieder beschäftigt. Viele Menschen interessieren sich dafür, welches die häufigsten Wörter in deutschsprachigen Texten sind, wie sich die Wörter auf die Wortarten verteilen oder welche Buchstaben durchschnittlich wie oft vorkommen.
Sie nehmen die Jubiläumsausgabe zum Anlass für ein besonderes Angebot und bieten den neuen Duden zusammen mit der Korrektursoftware „Duden Korrektor kompakt” in einem Medienpaket zum Jubiläumspreis von nur 25 Euro an. Was steckt hinter dieser Produktidee?
Duden steht in Sachen Rechtschreibung schon seit Langem nicht mehr nur für das verlässliche Nachschlagen in gedruckten oder elektronischen Wörterbüchern. Duden steht auch für die kompetente maschinelle Rechtschreib- und Grammatikprüfung beim Schreiben am Computer. Wir betrachten es als einen besonderen Dienst an der Schreibgemeinde, wenn wir zum Dudenjubiläum alles in einem zum attraktiven Sonderpreis anbieten: das klassische Nachschlagewerk, die Möglichkeit zum Offline-Nachschlagen am PC und die automatische Textkorrektur. In Letzterer sehen wir die entscheidende Entwicklung für die Zukunft. Wo und auf welche Weise auch immer deutschsprachige Texte erzeugt werden: Die Komplettlösung auf höchstem Qualitätsstandard kommt von Duden.
Machen Sie sich so nicht selbst Konkurrenz und spielen automatische Textkorrektur gegen klassisches Nachschlagen aus?
Entscheidend ist für uns, dass die Schreibenden die angemessenen Duden-Hilfsmittel, die ihren Bedürfnissen entsprechen, an der Hand haben sollen, alle aus einem Guss und alle auf der Grundlage ein und derselben Kompetenz erarbeitet. Wem hilft es, wenn der Einsatz einer x-beliebigen Korrektursoftware und das Nachschlagen im Duden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen? Wer den „Duden Korrektor” einsetzt, bekommt eine dudengeprüfte Rechtschreibung, und wer darüber hinaus einen sprachlichen Zweifelsfall im Duden klärt, wird nicht plötzlich zu einem anderen Ergebnis kommen. Das ist der Vorteil, und um diesen weiterzugeben, bieten wir das Medienpaket zum Jubiläumspreis an.
Der Duden hat sich immer stark gemacht für eine einheitliche deutsche Rechtschreibung und in dem Zusammenhang spielen die bereits erwähnten Dudenempfehlungen eine besondere Rolle. Werden diese auch von der Korrektursoftware berücksichtigt?
Selbstverständlich. Wer die im Medienpaket enthaltene Korrektursoftware „Duden Korrektor kompakt 6.0” einsetzt, folgt generell den von der Dudenredaktion empfohlenen Schreibungen.
Die „Dudenempfehlungen” sind das eine. Nun haben die deutschsprachigen Presseagenturen aber bekanntlich bei Schreibvarianten „eigene” Schreibweisen festgelegt. Wie finden Sie das und wie gehen Sie als Verlag damit um?
Die Festlegung dieser Sonderschreibungen ist nicht ganz ohne Zusammenspiel mit der Dudenredaktion erfolgt, und die wenigen Abweichungen von den Dudenempfehlungen werden im Schreiballtag kaum jemandem auffallen. Wer die Duden-Korrektursoftware einsetzen und beim Schreiben trotzdem den Sonderregeln der Agenturen folgen will, der kann in den zusätzlichen Produkten der „Duden Korrektor”-Familie den Prüfstil „Presse” aktivieren und muss trotzdem nicht auf die gewohnte Dudenqualität verzichten.
Lieber Herr Dr. Wermke, vielen Dank für das Gespräch!
Die Fragen stellte Angelika Böhm, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.






















