Joy Fielding: Bücher und Hörbücher der Thriller-Autorin


Joy Fielding dominiert das Genre der Spannungsliteratur wie keine Zweite. Ihr Thriller Lauf, Jane, lauf verhalf ihr 1991 zum großen Durchbruch als Schriftstellerin - auch auf internationaler Ebene. Weltweit verkaufte sich der Roman 1,8 Millionen Mal und legte den Grundstein für eine beispiellose Autoren-Karriere. Hier finden Sie eine Zusammenstellung ihrer bekanntesten Bücher und Hörbücher.

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Herzstoß
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Joy Fielding
Roman
Marcys Tochter Devon ertrank vor zwei Jahren unter ungeklärten... mehr
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Herzstoß (eBook)
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Joy Fielding
Roman
Die Hoffnung stirbt nie. Sie tötet Marcy Taggart, die in Toronto lebt, hat... mehr
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Herzstoß, Hörbuch
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Joy Fielding
Marcy Taggarts Tochter Devon ertrank vor zwei Jahren unter ungeklärten... mehr
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Weltbild-Ausgabe
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Herzstoß
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Joy Fielding
Roman. Psychothriller
Die Kanadierin Marcy Taggart hat schwere Zeiten hinter sich. Vor zwei Jahren... mehr
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Bevor der Abend kommt
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Joy Fielding
Wo steckt Cindy Carvers Tochter? Mit dem Mut der Verzweiflung wird Cindy... mehr
Weltbild-Ausgabe
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Bevor der Abend kommt (eBook)
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Joy Fielding
Roman
Cindy Carver hat es nicht leicht mit ihrer 21-jährigen Tochter Julia: Das... mehr
Print-Originalausgabe 9.95 EUR
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Das Herz des Bösen
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Joy Fielding
Roman
Eine zerstörte Familie. Eine verhasste Rivalin. Ein einsames Hotel. Und... mehr
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Das Herz des Bösen, Hörbuch
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Gekürzte Lesung. 418 Min.
Eine zerstörte Familie. Eine verhasste Rivalin. Ein einsames Hotel. Und... mehr
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Das Verhängnis
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Joy Fielding
Roman
Es beginnt mit einem harmlosen Flirt und wird zum tödlichen... mehr
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Das Verhängnis (eBook)
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Joy Fielding
Roman
Ein eiskalter Thriller! Suzy Bigelow ist neu in Miami Beach, Florida - erst... mehr
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Artikel 1-10

Joy Fielding: Interview

In Ihren Romanen spielt das Verhältnis der Geschlechter zueinander oft eine sehr prominente Rolle. Welche Aspekte an der Beziehung Mann/Frau faszinieren Sie ganz besonders?
Joy Fielding: Eine bessere Frage wäre, welche Aspekte an der Beziehung Mann/Frau ich nicht faszinierend finde. Während Männer und Frauen ähnliche Gefühle und Empfindungen durchleben, sehen wir Dinge oft in ganz verschiedenem Licht und reagieren sehr unterschiedlich. Ich denke, verallgemeinernd ausgedrückt, dass Männer sehr viel direkter sind und Frauen viel komplizierter. Zum Beispiel, wenn es ein Problem gibt, wollen Männer es lösen und dann so schnell wie möglich Abstand davon bekommen. Frauen andererseits sprechen gerne über das Problem, selbst wenn sie wissen wie es zu lösen ist. Frauen sprechen gerne über ihre Probleme, während Männer ungern über persönliche Angelegenheiten reden. Männer neigen außerdem dazu, Vorschläge von Frauen als Anweisungen zu verstehen. Und während eines Streites tendieren Männer eher dazu, sich zurückzuziehen, was Frauen in den Wahnsinn treibt. Wir sehen die Welt einfach ganz unterschiedlich und dies ist es, was schreiben - und lesen - über Beziehungen so interessant macht.

In "Das Verhängnis" sind zudem die Gegensatzpaare Täter/Opfer und schuldig/unschuldig von zentraler Bedeutung. Können Sie selbst die wichtigste Frage vor Gericht "schuldig oder nicht schuldig?" für ihre Romanfiguren immer eindeutig beantworten?
Joy Fielding: Täter oder Opfer. Schuldig oder unschuldig. Manchmal ist es nicht so einfach zu entscheiden, was was ist, im Leben wie in der Literatur. Da gute Bücher die menschliche Lage reflektieren sollten, ist es oft sehr schwierig zu wissen, wer der Gute und wer der Böse ist. Menschen sind sehr komplex und jeder hat gute und schlechte Seiten. Also, nein, ich bin nicht immer in der Lage eine eindeutige Antwort auf diese Fragen zu geben soweit es meine Figuren angeht. Die meisten von ihnen sind weit entfernt davon perfekt zu sein. Was sie interessant macht, ist, dass sie nicht Supermann oder -frau sind. Sie haben Fehler. Die Hauptcharaktere in "Das Verhängnis" sind ganz und gar nicht perfekte Menschen. Sie sind alle auf verschiedene Weise verdorben. Tom ist bei weitem der "Schlimmste" der Gruppe, aber ich habe versucht, selbst seine Handlungen nachvollziehbar zu machen. Jeff und Will sind grundsätzlich gute Kerle, die vom Weg abgekommen sind, Jeff noch viel mehr als Will. Und die Frauen - Kristin und Suzy - haben auch ihre Fehler. Sie sind beide Opfer und Schikaneure. Jeder hat seine oder ihre eigenen Vorstellungen und diese stehen oft im Konflikt miteinander.

Die Geschichte beginnt mit einer scheinbar harmlosen Wette und endet - fast möchte man sagen zwangsläufig - in der Katastrophe. Was glauben Sie ganz persönlich: Wie frei sind wir alle in unseren Entscheidungen, und wie stark Getriebene und Gefangene unseres Schicksals?
Joy Fieldinge: "Das Verhängnis" erzählt in der Tat über eine scheinbar harmlose Wette und endet in der Katastrophe, aber ich denke nicht, dass das, was passiert, zwangsläufig ist oder das Schicksal etwas damit zu tun hat. Es geht eher um die Entscheidungen, die wir treffen und wie so oft setzt eine gedankenlose oder leichtsinnige Entscheidung eine Kette von Ereignissen in Bewegung, deren Konsequenzen niemand vorhersehen könnte und die niemand kontrollieren kann. Wir treffen die Ausgangsentscheidung, aber es gibt viele andere Faktoren - zum Beispiel treffen Leute andere Entscheidungen, die mit unseren kollidieren - die letztendlich das Resultat beeinflussen. Aber ich denke nicht, dass Schicksal irgendetwas damit zu tun hat.

Wie stark leben Sie mit und in Ihren Romanfiguren? Können Sie ihre Konflikte und Entscheidungen nachvollziehen oder sind Ihre Figuren eher Gegenentwürfe zu Ihrer eigenen Persönlichkeit?
Joy Fielding: Wenn ich schreibe, tendiere ich dazu, mich in die Psyche und Körper aller meiner Hauptcharaktere hineinzuversetzen. Ich überlege mir, wie ich in dieser Situation reagieren würde oder was ich sagen und tun würde, würde mir dies passieren. Ich erstelle einen ziemlich detaillierten Werdegang für meine Hauptcharaktere, so dass ich weiß, wie sie als Kinder waren, wie ihre Eltern waren, wie sie erzogen worden sind, ob sie geliebt, missbraucht oder vernachlässigt etc. wurden. Wie hat ihre Kindheit sie geprägt? Was tun sie beruflich und was um zu entspannen? Welche Art von Menschen sind sie? Manchmal verwende ich verschiedenste Aspekte meiner eigenen Persönlichkeit, manchmal leihe ich Eigenschaften von Familienmitgliedern und Freunden. Ich lese darüber hinaus viele Artikel und versuche zu verstehen, welche psychologischen Prozesse in den Leuten in verschiedenen Situationen ablaufen. Folglich ist die Beziehung mit meinen Charakteren in der Tat sehr intensiv und ich strample mich mit ihnen zusammen ab. Manchmal bringen sie mich zum Lachen; manchmal brechen sie mir das Herz. Ich bin normalerweise ziemlich traurig sie zurückzulassen, wenn ein Buch fertig ist. Oft fühlt es sich an als verliere man einen Freund.

Ihre Geschichten enden bisweilen sehr überraschend - mit einem Knalleffekt. Kennen Sie selbst das Ende der Geschichte immer schon, wenn Sie zu schreiben beginnen?
Joy Fielding: Ja, ich kenne immer das Ende meiner Romane bevor ich anfange. Ich denke, dass wenn man nicht weiß wie das Buch enden wird, man nicht weiß wohin man geht und man wandert nur umher bis man das herausgefunden hat. Außerdem ist es unmöglich Spannung aufzubauen, wenn man nicht weiß wohin man will. Andererseits weiß ich nicht immer genau, was alles passieren wird. In "Das Verhängnis" zum Beispiel, wusste ich, dass alle in diesem Motel Zimmer landen mussten und dass nicht jeder es lebend verlassen würde, aber erst als sie alle wirklich dort waren, wurde mir bewusst wer leben und wer sterben würde. Und, um zu der vorherigen Frage zurückzukommen, ich war wirklich traurig, einen der Charaktere im Speziellen töten zu müssen, da er mir sehr ans Herz gewachsen war.


Grußwort von Joy Fielding

Liebe Weltbild-LeserInnen,

ich hatte immer schon eine ganz besondere Beziehung zu Deutschland und meinen deutschen Lesern. Sie, liebe Leser, haben mich bei meinen Besuchen in Ihrem Land immer so herzlich empfangen, und all die Briefe und E-Mails, die ich von Ihnen erhalte, erfüllen mich immer mit großer Freude. Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen.

Die Übersetzer meiner Bücher machen eindeutig einen großartigen Job, wofür ich unendlich dankbar bin. Ich möchte auch Ihnen für Ihre andauernde Unterstützung und guten Wünsche danken. Ich hoffe, Sie werden meine Bücher weiterhin mit viel Freude lesen.

Herzlichst,
Unterschrift Joy Fielding
Ihre Joy Fielding

Joy Fielding hat inzwischen zahlreiche Thriller und Psychothriller veröffentlicht, die sich allein im deutschsprachigen Raum mehr als 12 Millionen Mal verkauft haben. Zu Joy Fieldings bekanntesten Romanen gehören neben "Lauf, Jane, lauf", vor allem "Zähl nicht die Stunden" und "Träume süß, mein Mädchen". Wer durch die Romane von Joy Fielding auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich auch unsere anderen Angebote im Bereich "Krimi & Thriller" nicht entgehen lassen.