Cody McFadyen: Bücher, eBooks & Hörbücher

Artikel 21-24

The Face Of Death
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Cody McFadyen
The new Agent Smoky Barrett thriller
Das Leben von Smoky Barrett verläuft endlich wieder normal. Sie ist Opfer... mehr
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The Darker Side
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Cody McFadyen
The new Agent Smoky Barrett thriller
Sind Ihre Geheimnisse wirklich sicher? Ein Serienkiller tritt auf den Plan,... mehr
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Shadow Man
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Cody McFadyen
»Die Blutlinie«. »Wenn Ihnen dieses Buch keine Angst macht, sollten Sie Ihren... mehr
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Der Menschenmacher, Hörbuch
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Kundenbewertung:
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Cody McFadyen
Bearbeitete Fassung. 442 Min.
David lebt gemeinsam mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie ihren... mehr
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Artikel 21-24

Cody McFadyen hautnah: Facebookfans fragen, Cody McFadyen antwortet



Der bekannte Bestseller-Autor hat sich exklusiv den Fragen unserer Weltbild-Fans gestellt. Hier finden Sie das komplette Interview.


1. Kati Kölln: Gibt es einen Ort, Gegenstand oder Menschen der Sie zu Ihren Büchern besonders inspiriert?

Für mich ist alles Inspiration. Und die Inspiration finde ich an vielen Orten. Oft sitze ich einfach nur da, beobachte und höre zu, was um mich herum passiert. Wir neigen meistens dazu, die Leute um uns herum als fremde Menschenmenge wahrzunehmen, aber wenn man sich einzelne Personen herausnimmt und sie beobachtet, lernt man eigentlich immer etwas dazu. Aus solchen Beobachtungen ziehe ich eine Menge.
Ich habe mir auch angewöhnt, Fremde einfach anzusprechen. Manchmal sage ich ganz direkt, dass ich Schriftsteller bin und frage sie nach ihren interessantesten Erlebnissen. Die Geschichten, die ich dann höre, haben diese Authentizität - sie sind einmalig und schräg. Einmal hat mir ein Taxifahrer, der so um die 50 war, erzählt, dass er, als er 30 war, im kleinen Stil mit Kokain gedealt hat. Zusammen mit Freunden hatte er genug Geld zusammenbekommen, um ein halbes Kilo zu kaufen - ihr "großer Coup". Der Mann kaufte das halbe Kilo und tat es in seinen Rucksack. Er hat mir erklärt, dass er damals selbst drogenabhängig war. Er und seine Freunde waren eine Woche lang auf einem Trip, schliefen kaum und wurden total paranoid. Deshalb hatte er sein Auto extra 10 Straßen vom Treffpunkt mit dem Dealer entfernt geparkt. Er wollte so seine Spuren verwischen. Auf dem Rückweg blickte er sich ständig völlig panisch um. Am Auto angekommen, bemerkte er, dass das ganze Koks weg war, weil die Tüte und sein Rucksack ein Loch hatten. Während er sich also panisch Sorgen wegen der Polizei machte, hatte er sein Kokain die ganze Zeit auf der Straße verteilt. Nach der Erfahrung wurde der Mann clean, fing an Taxi zu fahren, heiratete und wurde richtig bürgerlich.
Ich glaube also, die Menschen an sich sind meine Inspiration. Denn so kann es im Leben immer gehen. Man kommt an einen Punkt und plötzlich dreht sich das Leben um 180 Grad - und oft steckt wirklich was dahinter. Und man fragt sich natürlich auch: Was wäre mit dem Mann passiert, wenn er den Stoff nicht verloren hätte? Solche zufälligen Wendungen sorgen dafür, dass ich mich so sehr für das alltägliche Leben der Menschen interessiere. Und das beeinflusst mein Schreiben.


2. Andreas Göddertz: Worüber wird Ihr nächster Roman handeln?

Üble Wettkämpfe und neue Hoffnung.


3. Helen Neuenhofer: Welchen Autor/in lebend oder bereits verstorben hätten Sie gerne persönlich kennengelernt?

Oh ja, natürlich. Es sind sogar so viele, dass ich sie gar nicht alle auflisten kann. Und die Wahrheit ist: Da ich selbst ein fleißiger Leser bin, bin ich meistens ziemlich beeindruckt von den "leibhaftigen Autoren", die ich treffe.


4. Andy Saerdna: Was ist Ihr persönlicher Bestseller der Weltliteratur und aktuell? Was lesen Sie selbst momentan?

Ich kann gar nicht sagen, welches mein aktuelles Lieblingsbuch ist. Am liebsten lese ich immer ein Sachbuch und einen Roman gleichzeitig, im Moment gerade ein Buch von Dennis Lehane und eins von Bertrand Russell. Eigentlich lese ich alle Sorten von Büchern, aber ich habe schon ein grosses Faible für gut geschriebene Krimis.


5. Torsten Paffrath: Hey Cody, vielen Dank für Deine Bücher. Wolltest Du schon immer Schriftssteller werden? Oder anders gefragt: Was war Dein Berufswunsch als Kind/Jugendlicher?

Erst mal Danke, dass Du meine Bücher liest. Als Kind wollte ich entweder Wissenschaftler oder Künstler werden. Für einige Jahre wollte ich auch mal Comiczeichner werden, allerdings fehlte mir dafür das Talent. Als Teenager habe ich dann angefangen zu schreiben, allerdings nur für mich selbst, und da habe ich dann auch ernsthaft erwogen Schriftsteller zu werden. Aber den Wunsch habe ich dann fast 20 Jahre lang aus den Augen verloren - und heute - bin ich es doch geworden.


6. Nicole Wagner: Hey Mr. McFadyen, wovor fürchten Sie sich am meisten?

Langeweile!


7. Nicole Rothenberger: Fällt es Ihnen schwer, sich in die Psyche ihrer "Hauptcharakters" zu versetzen? Denn alle ihre Romane lesen sich so realistisch, als wäre all das schon einmal passiert- und Sie würden einen Bericht darüber schreiben. Dafür bewundere ich Sie - und frage mich: Kann man mit dem Wissen, das es solche Menschen wirklich geben könnte, wirklich frei und ohne Angst leben?

Gute Frage! Ich denke, man muss einfach wissen, wie man mit der Angst umgeht - und wann und ob man sie zulässt. In unserem Alltag werden wir ständig mit potentiellen Gefahren konfrontiert, über die wir meistens gar nicht mal nachdenken, das wäre auch gar nicht praktikabel. Und ich weiß, dass es da draußen böse Menschen gibt, ich realisiere das, aber auch darüber denke ich nicht ständig nach. Ich treffe gewisse Vorsichtsmassnahmen - und dann muss ich diese Angst auch loslassen können. Ehrlich gesagt, jeder Mensch, der jeden Tag ins Auto steigt und zur Arbeit fährt, handelt genau so. Was da alles passieren könnte, darf man sich gar nicht erst ausmalen, sonst würde man verrückt werden. Und was wäre die Alternative? Man muss trotzdem mit dem Auto zur Arbeit fahren. Dennoch darf man die Gefahren nicht unterschätzen. Es ist und bleibt immer noch erschreckend, dass solche Männer und Frauen unter uns sind. Aber genauso erschreckend ist eine schlimme Krankheit, wie zum Beispiel Krebs. Die richtige Balance zu halten zwischen Vorsicht, Sicherheit und dennoch sein Leben zu leben ist immer schwierig.


8. Bruni Nuernberger: Ich habe gehört, dass in ihrem neuen Band Smoky nicht vorkommt, bzw. nur marginal. Ist sie im übernächsten Band wieder die Hauptfigur?

Das nächste Buch wird auf jeden Fall eine Smoky Barrett-Geschichte.


9. Katrin Lechner: Haben Sie bestimmte Gewohnheiten während des Schreibens? Vielleicht 5 Tassen Kaffee, ein bestimmter Radiosender, Nägelkauen, oder ähnliches?

Beim Schreiben neige ich dazu in einen bestimmten "Lifestyle" zu verfallen. Das Familienleben macht das zwar manchmal ziemlich schwierig, aber es ist der einzige Weg. Im Allgemeinen schreibe ich in einem bestimmten Rhythmus: Ich schreibe und mache Pause, schreibe und mache Pause, ohne dass ich wirklich aus dem "Kokon" des Schreibens herauskomme. Während der Pausen lege ich den Laptop zur Seite und gucke Fernsehen oder irgendeinen Film und dann fange ich wieder an zu schreiben. An sehr guten Tagen kann ich das bis zu 15 Stunden durchhalten, wovon ich 11-12 Stunden durchschreibe. Beim Schreiben selbst habe ich es am Liebsten, wenn der Fernseher oder irgendeine Musik im Hintergrund läuft. Meine Bücher schreibe ich in einem Sessel. Früher habe ich auf einem normalen Stuhl geschrieben, aber das mochte mein Rücken nicht. Außerdem rasiere ich mich nicht und verwahrlose so ein ganz kleines bisschen, während ich einen Roman schreibe.


10. Melanie Reichert: Welche Person motiviert und unterstützt Sie am meisten?

Ich kann da gar nicht eine bestimmte Person herausheben. Mich motiviert einfach prinzipiell der Wunsch, für meine Familie zu sorgen.


11. Carolin Herzig: Wie lange schreiben Sie ungefähr an einem Thriller?

Das ist unterschiedlich. Aber so im Schnitt brauche ich für die erste Fassung zwischen drei und vier Monaten.


12. Mel LaOh: Welche Schauspieler wären für Sie die ideale Besetzung ihrer Hauptcharaktere, wenn es zu einer Verfilmung käme?

Holly Hunter und Angelina Jolie.


13. Simone Glor: Zu welcher Tageszeit haben Sie die besten Ideen?

Vormittags oder spät in der Nacht.


14. Susan Schneier: Woher kommen die Ideen für die Bücher? Wodurch lassen Sie sich inspirieren?
Brauchen Sie viel Ruhe beim Schreiben und wenn Ihnen Ideen kommen können sie sie im Kopf behalten oder notieren Sie sich die Ideen?
Schreiben Sie spontan oder planen Sie Ihr Buch bis zum Ende?
Als Sie noch nicht so bekannt waren, wie haben Sie es geschafft an einen Buchverlag zu kommen?
Mich interessiert noch wer liest die Korrektur und haben Sie Einfluß auf das Cover?
Ich weiss, es sind viele Fragen aber wenn ich schon einmal die Möglichkeit habe, mit einem Autor zu kommunizieren dann möchte ich dies auch nutzen!
Ganz lieben Dank im voraus für die Beantwortung meiner Fragen.
Ich wünsche Ihnen noch ganz viele Ideen und Erfolge für die Zukunft!

Ich erhalte die Ideen für mein Buch, indem ich das Leben beobachte, lese, Filme schaue, recherchiere, Musik höre und durch Gespräche mit Leuten.
Das Internet ist ein erstaunliches Werkzeug für Forschung aller Arten.
Während ich schreibe, läuft im Hintergrund der Fernseher.
Ich notiere meine Ideen.
Einerseits plane ich die Geschichten von langer Hand, aber andererseits sind sie auch spontan. Aber ich denke, dass ein bisschen mehr Planung besser wäre, da es die Bearbeitung leichter machen würde.
Ich habe ein Buch geschrieben, fand einen Agenten und er reichte es an einen Verlag weiter. Es war also ein ziemliches Glück, dass bei mir alles so glatt lief. Manchmal sage ich was zum Cover, und manchmal nicht. Es kommt immer ganz darauf an. Generell überlasse ich diese Entscheidung aber den Profis.


15. Maximilian Wiesmann: Guten Abend, meine Frage lautet: Was ist für Sie ein grenzwertiges Thema, worüber Sie eher nicht schreiben möchten/können, bzw wo liegt Ihre Ekelgrenze?

Ich denke nicht, dass es so sehr das Thema selbst ist, sondern eher, wie es geschrieben ist.
Über Kindesmissbrauch zu schreiben ist immer sehr schwierig, weil man die Balance finden muss, nicht zu viel und auch nicht zu wenig darüber zu schreiben. Ehrlich gesagt, finde ich die Recherche dazu am schlimmsten. Worüber ich schreibe, egal, wie brutal es ist, ist immer nur eine abgeschwächte Version der Realität. Ich denke also, als allgemeine Regel gilt, dass ein Schriftsteller über jedes Thema schreiben darf.


16. Erika Billinger: Wie fanden deine Lehrer Ihre Aufsätze?

Für die Inhalte bekam ich gute Noten, aber an der Grammatik bin ich manchmal gescheitert.


17. Melanie Schneider: Wie schaffen sie es, einen Leser so derart an das Buch zu fesseln, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte?! Muss man selber ein wenig psychophatisch um sich solche Geschichten auszudenken oder können sie dabei ihrem "gewohnten Tagesablauf" nachgehen??

Ich benutze Ziegenblut für meine Zaubersprüche. Spaß beiseite: Es kommt immer ganz auf das Thema an, das kann variieren. Manchmal nimmt es mich sehr mit, aber an den meisten Tagen nicht.


18. Akilegna Sytlohcs: Wie schreiben Sie Ihre Bücher? Am PC, der Schreibmaschine oder mit Kugelschreiber ...? Haben Sie immer Spaß beim Schreiben oder haben Sie auch Phasen in denen die Lust dazu gerade fehlt?

Am Computer. Ich habe hohe Achtung vor Schriftstellern, die ihre Bücher mit Schreibmaschinen oder sogar mit der Hand geschrieben haben. Ich würde wahrscheinlich verrückt werden.
Das Schreiben an sich genieße ich selten. Viel mehr genieße ich es, das fertige Gesamtwerk zu betrachten. Ich liebe es sozusagen, geschrieben zu haben.


19. Liane Rhodes: Woher holen Sie sich Ihre Inspiration? Wird es weitere Bücher mit FBI-Agentin Smoky Barrett?

Ich schreibe diese Serie noch so lange, bis mir nichts mehr dazu einfällt oder das Interesse daran verloren geht.