Ein fast perfekter Plan, Petra Hammesfahr, Krimi & Thriller

Ein fast perfekter Plan

Ein fast perfekter Plan

Psychothriller. Originalausgabe

gut
Kerstin hat das Leben als Frisörin satt und schmiedet einen bösen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen. Doch dann stellt sich heraus, dass Regine eine Gabe hat, die dem mörderischen Paar gefährlich werden könnte.

2009, 428 Seiten, Maße: 11,4 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch Rowohlt TB. ISBN-10: 3499233398
ISBN-13: 9783499233395 Erscheinungsdatum: 01.11.2009
 
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Klappentext zu: Ein fast perfekter Plan

Abgrundtief böse
Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte
Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen

Leseprobe: Ein fast perfekter Plan

Ein fast perfekter Plan von Petra Hammesfahr

Prolog

Die Grube war etwa eins achtzig lang, sechzig Zentimeter breit und ungleichmäßig ausgehoben, deshalb war die Tiefe nicht exakt zu bestimmen. Zwischen vierzig und achtzig Zentimeter, stand später in einem Bericht der Spurensicherung. Der Körper im Dreck war nur noch an der Kleidung als Frau zu erkennen. Ein wadenlanger Rock bedeckte die Beine bis weit über die Knie,
...

Autoren-Porträt von Petra Hammesfahr:

Petra Hammesfahr, geboren 1952, begann mit 17 Jahren zu schreiben, u. a. zahlreiche Kriminalromane. Auszeichnung mit dem Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg und dem FrauenKrimiPreis der Stadt Wiesbaden. Ihre Veröffentlichungen - auch Romane - wurden übersetzt und z. T. verfilmt. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Kerpen bei Köln.

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weniger gut
Nina, Sankt Augustin, 06.01.2010
In dem kurzen Prolog wird man als Leser an den Tatort geführt und lernt auch schon den Täter kennen. Dann lernt man so nach und nach alle Protagonisten und ihren tristen Alltag kennen. Die Sprache ist klar und gewürzt mit einer gehörigen Prise Zynismus. Aber das macht die Alltagsschilderungen leider auch nicht spannender. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig durch das Buch gequält, es war teilweise recht unglaubwürdig und langatmig. Ein Thriller muss für mich spannend sein, ich muss mitfiebern und mich zwingen, das Buch wegzulegen. Aber das war hier absolut nicht der Fall, ich musste mich eher zwingen, weiter zu lesen. Dies war mein 1. Buch dieser Autorin und es hat mir die Lust auf weitere Bücher von ihr erstmal genommen.
8 von 10


sehr gut
Doris G., Kaiserslautern, 04.11.2009
Kerstin liebt Richard, doch der hat einen Fehler: er hat kein Geld. Um das zu ändern, beschließt Kerstin, er muss eine reiche Frau heiraten und diese nach einem "Unfall" beerben.
Richard willigt ein und schnell ist er mit Regine, einer naiven Frau, verheiratet. Die beiden ziehen in ein Haus, richten sich ihre Wohnung ein und Richard schafft es immer wieder, auch mit Kerstin zusammen zu sein und Pläne zu schmieden für ihre Zukunft.
Als die beiden fast am Ziel ihrer Wünsche sind,merkt Richard, dass Regine eine Gabe besitzt, die ihm und Kerstin schnell alle Pläne durchkreuzen kann und so muss er handeln.
Wieder ein typischer Hammesfahr Roman. Mir gefallen die kurzen Kapitel und die klaren Sätze ohne viel Geschnörkel. Alles ist klar und einfach gehalten und gerade darum so flüssig zu lesen. Auch die Personenbeschreibungen wirken nicht überzogen und man kann sich in jeden hineinversetzen.
13 von 15


gut
nixe, Bochum, 28.01.2010
Wieder ein gutes Buch von Petra Hammesfahr. Aber nicht eins der besten.
Der Schreibstil bleibt durch das gesamte Buch hindurch flüssig. Die Personen sind gut dargestellt, aber für mich nicht wirklich realistisch.
An einigen Stellen wurde mir die Autorin zu ausführlich. Auch dauert es recht lange bis es für mich so spannend wurde, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Eigentlich war das erst ab dem letzten Drittel der Fall.
Nach der Leseprobe war ich neugierig, was für eine Gabe Regine besitzt. Jetzt muss ich sagen, dass ich sie doch etwas irritierend finde. Die gesamte Wahrsagerei ist mir viel zu viel.
Unter einem Psychthriller stelle ich mir etwas anderes vor.
3 von 3


gut
sukra21, Berlin, 12.01.2010
Es klingt tatsächlich wie ein fast perfekter Plan. Um an das Vermögen des vermeintlich totkranken Hartmut zu gelangen, überredet Kerstin ihren Geliebten Richard, die Tochter von Hartmut kennenzulernen und sie dazu zu bringen, sie zu heiraten. So würde das Vermögen an die Tochter und Erbin Regine gehen und Richard als ihr Ehemann nach ihrem "bedauerlichen Unfalltot" oder Selbstmord das gesamte Vermögen erben. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der totkranke Hartmut entpuppt sich als munter und gesund.
Das Buch ist spannend geschrieben und die Geschichte gut durchdacht. Der Schluss war zwar nicht wirklich überraschend, aber wie das ganze umgesetzt wurde, dann doch. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und man kann es ohne Probleme weiter empfehlen.
2 von 2


sehr gut
Sonja S., Wenzenbach, 06.03.2010
Ich fand es gar nicht so schlecht. Klar Psychothriller ist etwas hoch gegriffen. Aber es war doch ganz unterhaltsam das Buch und es war angenehm geschrieben (naja, ich mag den Schreibstil von Fr. Hammesfahr einfach).
Ich habe 4 Sterne vergeben.
2 von 2


weniger gut
Inga, Bielefeld, 08.12.2009
Die anspruchsvolle Friseuse mit den Träumen von einem besseren Leben, der gut gehende Friseursalon ist eben nicht das Ende dieser Träume. Auch ihr handzahmer Partner nicht, Richard, der sogar den Job für sie aufgab. Doch Kerstin strebt nach mehr und dafür hat er ganz einfach nicht genügend Geld. Da hilft es nicht, dass er seinen Wagen für ihren schicken verschrotten ließ.
Ein Plan muss her. Richard soll mit der Stieftochter der reichen Carla Sartorius verkuppelt werden. Später kann man sie dann ja immer noch loswerden.
Käme nicht alles anders als man denkt.
Die Charaktere in Tiefe ausgeführt und der Plan spannend arrangiert, damit wäre ein Bestseller geboren worden. Als diesen empfinde ich "Ein fast perfekter Plan" nicht.
2 von 3


gut
anyways, greifswald, 06.11.2009
Regine Sartorius wächst, nachdem ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder bei der Geburt verstarben, mit ihrer Stiefmutter Carla und ihrem gefühlskalten Vater Hartmut Sartorius auf. So suchte Regine immer Zuflucht in einer Traumwelt, in der ihr Bruder mit ihr sprach. Denn trotz ihrer "Seherischen Gaben" durchschaut sie Richard Malteis Absichten nicht. Richard ist wiederum nur eine Marionette seiner ältlichen Geliebten Kerstin. Kerstin ist Friseurinhaberin mit kostspieligen Träumen, und als ihre reiche Kundin Carla Sartorius, Regines Stiefmutter, wiedermal ihre Lügenshow in Kerstins Laden abzieht, gibt es für Kerstin einen Weg raus aus der ärmlicheren Umgebung. Angestachelt durch deren Erzählungen heckt sie einen Plan aus, der Richard dazu bringt, erst Regine zu ehelichen und nach einer gewissen Zeit zu ermorden.
3 von 6


gut
Inga, Bielefeld, 09.02.2010
Die anspruchsvolle Friseuse mit den Träumen von einem besseren Leben, der gut gehend Friseursalon ist eben nicht das Ende dieser Träume. Auch ihr handzahmer Partner nicht, Richard, der sogar den Job für sie aufgab. Der alles tun würde, aber nicht glücklich ist. Er müsste es doch sein mit dieser Frau. Kerstin. Doch Kerstin strebt nach mehr und dafür hat er ganz einfach nicht genügend Geld. Da hilft es nicht, dass er seinen Wagen für ihren schicken verschrotten ließ.
Ein Plan muss her. Geboren aus den ständigen Erzählungen von Carla Sartorius. Insgeheim ein Vorbild Kerstins. Sie reist durch die Welt, sie hat das große Geld und eine Stieftochter, Regine.
Diese mit Richard zu verkuppeln, bis zur Heirat und die reiche Erbin dann Jahre später irgendwann los zu werden, das ist der perfekte Plan.
1 von 3

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