Homo faber, Max Frisch, Klassiker & Weltliteratur
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Homo faber

Homo faber

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Homo faber
-Der Bürger verläßt das Gefängnis seiner Wohlanständigkeit, versinkt im Anonymen und kehrt anders zurück, als er aufbrach. Dort, wo das Ich sich in der Namenlosigkeit verliert und seine Vergangenheit preisgibt, entfernt sich das Individuum von allem Vertrauten-. (Walter Jens)

2004, 208 Seiten, Maße: 10,8 x 17,7 cm, Taschenbuch, Deutsch Suhrkamp ISBN-10: 3518368540
ISBN-13: 9783518368541
 
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Autoren-Porträt von Max Frisch:

Max Frisch, 15. Mai 1911- 4. April 1991, studierte Germanistik an der Universität Zürich (1930-34) und Architektur an der ETH Zürich (1936-40). Ab 1931 arbeitete er als Journalist, später als freier Schriftsteller. Seine zahlreichen Auslandsreisen führten ihn u.a. 1951/52 für einen längeren Aufenthalt in die USA. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1976 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

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, süddeutschland, 15.01.2009
"Mensch als Handwerker" - Homo Faber
Die Geschichte handelt von einem pflichtbewussten Rationalisten, der sich in seine 30 Jahre jüngere Tochter verliebt. Diese hat er noch nie gesehen, daher gibt es auch eine Diskussion mit der Mutter. Zum Schluss nimmt das Buch ein traudiges Ende.

Ich musste Homo Faber als Schulelektüre lesen und darf nun gestehen, dass das Buch nach meiner Meinung nicht lesenswert ist. Natürlich ist es "höhere" Literatur und der leicht ironische Unterton, welcher sich durch das gesamte Werk zieht, macht es interessant. Aber der Autor springt in den Zeiten und Geschehnissen sehr stark umher, sodass ich mich bereits nach ein paar Sätzen fragen musste: Wovon redet er jetzt schon wieder?!

Letztendlich kann ich sagen, dass man über dieses Buch streiten kann. Manche Menschen mögen Verwirrungen, andere nicht.
11 von 11


ausgezeichnet
, Remscheid, 08.03.2008
Als technisch und naturwissenschaftlich denkender Mann glaubt Walter Faber nicht an den Zufall. Und doch bringt ihn der Zufall in eine klassische Situation der alten Tragödien: Faber verliebt sich in eine junge Frau, von der er zunächst noch nicht weiß, dass sie seine Tochter ist...
Wie diese Liebe Fabers Einstellung zum Leben und zu den Menschen verändert, das spiegelt sich in diesem Roman nicht zuletzt durch die großartige Sprache wider.
Das Buch ist packend und lesenswert - nicht nur als Schullektüre!
7 von 10


ausgezeichnet
, Bayreuth, 16.01.2005
Das Buch muss man einfach lesen.
1 von 13


sehr gut
, Dornstetten, 31.01.2006
Das Buch stammt von Max Frisch einem Weltliteraren, aber es bleibt für mich dennoch ein Buch das von einer Liebesbeziehung handelt.
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