Nathan der Weise, Gotthold E. Lessing, Drama, Theater & Gedichte
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Nathan der Weise

Nathan der Weise

Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen

sehr gut
Gotthold Ephraim Lessings 'Nathan der Weise' (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der Festlegung auf eine der... mehr

2000, Durchges. Aufl., 172 Seiten, Maße: 9,8 x 15 cm, Taschenbuch, Deutsch Reclam, Ditzingen ISBN-10: 3150000033
ISBN-13: 9783150000038
 

Produkt-Beschreibung zu: Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessings 'Nathan der Weise' (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der Festlegung auf eine der dramatischen Gattungen entzieht, trug wesentlich dazu bei, den Blankvers als den klassischen deutschen Dramenvers zu etablieren. Mit seinem 'Nathan' reagierte Lessing auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem während der Kreuzzüge - eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Höhepunkt des Stücks, in dem es um eine moral- und geschichtsphilosophische Botschaft, um die Aufforderung zu Toleranz und Humanität geht, ist die berühmte Ringparabel, die der reiche jüdische Kaufmann Nathan erzählt: Sie soll die hintergründige Frage des Sultans Saladin beantworten, welche der drei Religionen die wahre sei. Nathans Antwort ist die Forderung nach einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Religionen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Peter von Düffel.
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Klappentext zu: Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessings 'Nathan der Weise' (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der Festlegung auf eine der dramatischen Gattungen entzieht, trug wesentlich dazu bei, den Blankvers als den klassischen deutschen Dramenvers zu etablieren. Mit seinem 'Nathan' reagierte Lessing auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem während der Kreuzzüge - eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Höhepunkt des Stücks, in dem es um eine moral- und geschichtsphilosophische Botschaft, um die Aufforderung zu Toleranz und Humanität geht, ist die berühmte Ringparabel, die der reiche jüdische Kaufmann Nathan erzählt: Sie soll die hintergründige Frage des Sultans Saladin beantworten, welche der drei Religionen die wahre sei. Nathans Antwort ist die Forderung nach einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Religionen.

Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Peter von Düffel.

Autoren-Porträt von Gotthold E. Lessing:

Gotthold Ephraim Lessing kam am 22. Januar 1729 in Kamenz/Oberlausitz als Pfarrerssohn und drittes von zwölf Kindern zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie, wandte sich aber bald den philologischen Fächern zu. Der Schriftsteller arbeitete als Dramaturg für das Hamburger Nationaltheater und verfasste zahlreiche berühmte Werke. Privat hatte Lessing 1777/78 sowohl den Tod seines Sohnes als auch den seiner Frau zu verkraften. Er starb am 15. Februar 1781 vereinsamt in Braunschweig. ...

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ausgezeichnet
, Steinhöring, 19.09.2011
Nathan der Weise ist DAS Drama der Aufklärung und durch seine Lektüre kann mann ein tieferes Verständnis für diese Epoche entwickeln. Die in der Ringparabel thematisierte Toleranz und die daraus folgende Gleichwertigkeit aller Religionen sind auch in der heutigen Zeit sehr lehrreich und würden, wenn sich das doch alle Bewohner dieser wunderschönen Erde zu Herzen nehmen würden, sicher auch zu einem friedlicherem Miteinander führen. Folglich ist das Thema auch jetzt noch, immerhin 232 Jahre nach dem Erscheinen des Dramas, höchst aktuell.
Dazu kommt, dass es sprachlich einfach wunderschön geschrieben ist. Natürlich ist es eine altmodische Sprache, doch man liest sich sehr schnell hinein und findet sich im Blankvers zurecht. Meines Erachtens nach ist es schöner und besser zu lesen als zum Beispiel Goethes Faust oder Schillers Kabale und Liebe.
Mein Fazit: unbedingt lesen!
2 von 2


sehr gut
, Hessen, 11.01.2007
Dieses Drama ist zwar teilweise ziemlich kompliziert geschrieben, aber dennoch gefällt es mir sehr und ich würde es Ihnen weiterempfehlen!! ---> ich habe dieses Werk für ein schulisches Referat gelesen! Es geht darin um verschidene religionen (wichtig: Ringparabel) und um Familienverhältnisse!
7 von 9


gut
, Erzgebirge, 08.06.2010
Ich habe dieses Drama vor kurzem in der Schule lesen müssen und muss sagen, dass ich den Schreibstil von Lessing teilweise etwas kompliziert finde.
Freiwillig hätte ich es sicherlich nicht gelesen, aber ich finde die Themen der Religion und Toleranz, die er in seinem Drama aufgegriffen hat, durchaus interessant.
5 von 6

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