Die Reise des Ibn Fattuma

Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien. Als... mehr
2006, 192 Seiten, Maße: 11,6 x 19,8 cm, Taschenbuch, Deutsch
UNIONSVERLAG
ISBN-10: 329320368X
ISBN-13: 9783293203686
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Produkt-Beschreibung zu: Die Reise des Ibn Fattuma
Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien. Als Junge träumte Ibn Fattuma davon, es den großen Reisenden gleichzutun und die ganze Welt zu erforschen. Den erwachsen gewordenen Ibn Fattuma treiben schließlich nicht Abenteuer- und Entdeckerlust in die Welt hinaus, sondern Liebeskummer. Er schließt sich einer Handelskarawane an und hofft, auf dem langen Weg durch die Wüste seine Enttäuschung zu vergessen. Doch die Reise durch fremde, heidnische Länder mit ihren unbekannten Sitten und Gebräuchen wird immer mehr zu einer Begegnung mit sich selbst und führt ihn zu den Grundfragen des Seins. Nagib Machfus nimmt uns in diesem märchenhaften Roman mit in ferne, vergangene Welten, die erstaunlich gegenwärtig sind - und er zeigt uns, wie absurd es ist, in einer Ideologie sein Glück zu suchen.
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sabatayn76, Deutschland, 22.08.2010

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Nagib Machfus liefert dem Leser Argumente für und gegen unterschiedliche Lebensstile, Ideologien, Staatsformen und religiöse Überzeugungen. Dabei plädiert er für Toleranz und Offenheit, ermuntert zum Nachdenken und Reflektieren der eigenen Meinung und der eigenen Lebensphilosophie. Machfus' Sprache ist bisweilen blumig, lässt die Fülle der arabischen Sprache erahnen und ist doch immer leicht und schnell lesbar. Insgesamt war mir 'Die Reise des Ibn Fattuma' jedoch zu repetitiv, oft zu spirituell und zu vorhersehbar. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um ein schwächeres Buch des Autors, das mit Werken wie 'Die Midaq-Gasse', 'Die Kinder unseres Viertels' oder der 'Kairo-Trilogie' nicht mithalten kann.
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