Berlin / DDR, neohistorisch
Geschichte aus Fertigteilen. Diss.
Die Vorstellung einer "historischen Stadt", die ihren Bewohnern und Besuchern den Eindruck von Geschichtlichkeit vermitteln soll, setzte sich in den 1970er und 80er Jahren auch in Ost-Berlin durch. Damit nahmen DDR-Architekten und Stadtplaner eine... mehr
2007, 254 Seiten, 10 farbige Abbildungen, 80 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 18,2 x 24,9 cm, Gebunden, Deutsch
Mann (Gebr.), Berlin
ISBN-10: 3786125449
ISBN-13: 9783786125440
Mann (Gebr.), Berlin
ISBN-10: 3786125449
ISBN-13: 9783786125440
Produkt-Beschreibung zu: Berlin / DDR, neohistorisch
Die Vorstellung einer "historischen Stadt", die ihren Bewohnern und Besuchern den Eindruck von Geschichtlichkeit vermitteln soll, setzte sich in den 1970er und 80er Jahren auch in Ost-Berlin durch. Damit nahmen DDR-Architekten und Stadtplaner eine internationale städtebauliche Entwicklung auf und formten sie auf eigene Weise. In der Folge wurden einige der jahrzehntelang vernachlässigten Gründerzeitviertel in den heute so beliebten Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg renoviert und mit Insignien realer und imaginärer Stadtgeschichte ausgeschmückt. Gleichzeitig errichtete man im Nikolaiviertel, am Platz der Akademie (Gendarmenmarkt) und in der Friedrichstraße repräsentative Bauten, die sich stark an historische Bauformen anlehnten, oftmals jedoch Fertigbauteile aus Beton verwendeten. Das Buch, für das der Autor in einer Vielzahl von Interviews Material und Hintergrundinformationen aus erster Hand sammelte, schärft den Blick von Berlin-Kennern wie von Besuchern der Stadt für die noch heute sichtbaren und oft gar nicht als DDR-Bauten erkannten Spuren dieser Projekte. Auf ebenso solide recherchierte wie gut lesbare Weise verdeutlicht es, dass Städtebau in der Hauptstadt der DDR weit vielfältiger war als die vielzitierten Plattenbausiedlungen.
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Klappentext zu: Berlin / DDR, neohistorisch
Die Vorstellung einer »historischen Stadt«, die ihren Bewohnern und Besuchern den Eindruck von Geschichtlichkeit vermitteln soll, setzte sich in den 1970er und 80er Jahren auch in Ost-Berlin durch. Damit nahmen DDR-Architekten und Stadtplaner eine internationale städtebauliche Entwicklung auf und formten sie auf eigene Weise. In der Folge wurden einige der jahrzehntelang vernachlässigten Gründerzeitviertel in den heute so beliebten Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg renoviert und mit Insignien realer und imaginärer Stadtgeschichte ausgeschmückt. Gleichzeitig errichtete man im Nikolaiviertel, am Platz der Akademie (Gendarmenmarkt) und in der Friedrichstraße repräsentative Bauten, die sich stark an historische Bauformen anlehnten, oftmals jedoch Fertigbauteile aus Beton verwendeten. Das Buch, für das der Autor in einer Vielzahl von Interviews Material und Hintergrundinformationen aus erster Hand sammelte, schärft den Blick von Berlin-Kennern wie von Besuchern der Stadt für die nochheute sichtbaren und oft gar nicht als DDR-Bauten erkannten Spuren dieser Projekte. Auf ebenso solide recherchierte wie gut lesbare Weise verdeutlicht es, dass Städtebau in der Hauptstadt der DDR weit vielfältiger war als die vielzitierten Plattenbausiedlungen.
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