Theaterinstallationen
Performative Räume bei Beuys, Boltanski und Kabakov
In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert lässt sich eine Verschränkung von Bildender Kunst und Theater beobachten, die im OEuvre von Joseph Beuys, Christian Boltanski und Ilya Kabakov ihren exemplarischen Ausdruck findet.... mehr
2010, 202 Seiten, mit farbigen Abbildungen, Maße: 15,8 x 23,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Fink (Wilhelm)
ISBN-10: 3770545400
ISBN-13: 9783770545407
Fink (Wilhelm)
ISBN-10: 3770545400ISBN-13: 9783770545407
Produkt-Beschreibung zu: Theaterinstallationen
In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert lässt sich eine Verschränkung von Bildender Kunst und Theater beobachten, die im OEuvre von Joseph Beuys, Christian Boltanski und Ilya Kabakov ihren exemplarischen Ausdruck findet.
Die Ausweitung der Kunst in den Umgebungsraum, die Hinwen-dung zu künstlerischen Aktionen und die partizipatorische Invol-vierung des Betrachters können als Entstehungsbedingungen der Installationskunst angesehen werden. Diese Tendenzen ver-dichten sich in den 1990er Jahren zu einer Gattungsform, die als "Theaterinstallation" bezeichnet werden kann, da in ihr nicht nur Materialien, Objekte, Klänge und Medien, sondern auch Ak-teure in Szene gesetzt werden.
Beuys' Verknüpfung von Aktion und Plastik, Boltanskis Gedächt-nisorte und Kabakovs ,totale' Installationen sind Wegmarken solch performativer Räume.
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Klappentext zu: Theaterinstallationen
In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert lässt sich eine Verschränkung von Bildender Kunst und Theater beobachten, die im uvre von Joseph Beuys, Christian Boltanski und Ilya Kabakov ihren exemplarischen Ausdruck findet.
Die Ausweitung der Kunst in den Umgebungsraum, die Hinwen-dung zu künstlerischen Aktionen und die partizipatorische Invol-vierung des Betrachters können als Entstehungsbedingungen der Installationskunst angesehen werden. Diese Tendenzen ver-dichten sich in den 1990er Jahren zu einer Gattungsform, die als Theaterinstallation bezeichnet werden kann, da in ihr nicht nur Materialien, Objekte, Klänge und Medien, sondern auch Ak-teure in Szene gesetzt werden.
Beuys Verknüpfung von Aktion und Plastik, Boltanskis Gedächt-nisorte und Kabakovs totale Installationen sind Wegmarken solch performativer Räume.
Die Ausweitung der Kunst in den Umgebungsraum, die Hinwen-dung zu künstlerischen Aktionen und die partizipatorische Invol-vierung des Betrachters können als Entstehungsbedingungen der Installationskunst angesehen werden. Diese Tendenzen ver-dichten sich in den 1990er Jahren zu einer Gattungsform, die als Theaterinstallation bezeichnet werden kann, da in ihr nicht nur Materialien, Objekte, Klänge und Medien, sondern auch Ak-teure in Szene gesetzt werden.
Beuys Verknüpfung von Aktion und Plastik, Boltanskis Gedächt-nisorte und Kabakovs totale Installationen sind Wegmarken solch performativer Räume.
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