Wohin der Fluss uns trägt
Roman. Deutsche Erstausgabe

Eine Reise zum Ursprung der Liebe
Abbie und Chris sind ein ungleiches Paar, aber immer noch so verliebt und glücklich wie am ersten Tag. Doch nach Jahren der unbeschwerter Ehe trifft beide ein harter Schicksalsschlag: Abbie hat Krebs und die Ärzte haben keine... mehr
2009, 442 Seiten, Maße: 12 x 18,8 cm, Taschenbuch, Deutsch
Aus d. Engl. v. Ulrike Bischoff
Ullstein TB ISBN-10: 3548269966
ISBN-13: 9783548269962
Aus d. Engl. v. Ulrike Bischoff
Ullstein TB ISBN-10: 3548269966ISBN-13: 9783548269962
Produkt-Beschreibung zu: Wohin der Fluss uns trägt
Eine Reise zum Ursprung der Liebe
Abbie und Chris sind ein ungleiches Paar, aber immer noch so verliebt und glücklich wie am ersten Tag. Doch nach Jahren der unbeschwerter Ehe trifft beide ein harter Schicksalsschlag: Abbie hat Krebs und die Ärzte haben keine Hoffnung auf Heilung. Doch Abbie hat noch eine Liste abzuarbeiten: zehn Dinge, die sie im Leben unbedingt noch machen möchte. Ein Punkt auf dieser Liste ist: Mit dem Kanu den ganzen St. Marys River hinabzufahren. Kurzentschlossen packen sie die Rucksäcke und rudern los.
Und wisssen: Am Ende des Flusses wartet die Ewigkeit.
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Man erfährt sehr viel über Abbie und Chris und bewundert Abbies Stärke. Die Kraft, die der Krebs ihr raubt, scheint sie Chris in doppelter Form zurück zu geben.
Charles Martin hat ein bezauberndes Buch über die Kraft der Liebe geschrieben. Die Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich wusste, wie das Buch enden wird, so habe ich doch etliche Tränen vergossen. Und so wünscht man sich doch ein gutes Buch
Das Ende war ziemlich vorhersehbar und nicht besonders rund, aber genau deshalb regte es einen zum nachdenken an – über den Sinn des Lebens, das Loslassen und Weiterleben.
Für mich war dieses Buch eins der Bewegensten, das ich je gelesen habe. Eine Geschichte, die nicht nur emotional ist, sondern auch den eigenen Blickwinkel auf die alltäglichen Dinge des Lebens ändert.
Hier beginnt der Roman, als Abbie ihrem Mann Chris sagt sie möchte bevor sie stirbt noch eine Liste abarbeiten. Unter anderem möchte sie eine für sie eigtl. zu schwere Kanufahrt unternehmen.
Mit vielen Rückblenden, die das Schicksal der beiden zeigen, schildert Charles Martin aus der Sicht von Chris den Kampf mit dem Krebs und schließlich den letzen Abschied der beiden.
Ein empfehlenswertes Buch!
Doch das Buch beschreibt auch eine grausame Krankheit, die dir alles raubt - und auch das kann Charles Martin sehr gut. Das Buch ist stellenweise so hart, dass sich mir der Magen zusammenzog vor Anspannung. Die Krebsbehandlungen wirken so real, dass ich mich während des Lesens immer wieder daran erinnern musste, dass ich einen Roman lese.
Zu lang sind nach meiner Ansicht die Kunstexkursionen und auch die Beschreibungen des Flusses. Die Geschichte geht zum Teil zu sehr im Verlauf des Flusses unter.
Das Glück war ihnen leider nicht vergönnt...Abbi erkrankt unheilbar an Krebs. Therapien und Operationen können ihr nicht helfen. Sie möchte allerdings nicht tatenlos auf das Ende warten, sondern sich mit Chris 10 Wünsche erfüllen. So kommt es, dass sie am Strand Wein trinken, lachen und die gemeinsame Zeit geniesen. Den großen Wunsch, im Kanu auf dem Fluss zu fahren, will Chris ihr natürlich auch erfüllen und nimmt Abbi heimlich mit. Abbis Vater, die Polizei und auch die Medien folgen ihnen. Es ist ein sehr emotionaler Roman, ohne Happy End, den man auf jeden Fall weiterempfehlen kann.
Leider setzt der Autor Charles Martin diese Geschichte ausgesprochen langatmig um. Wenige Dialoge zwischen den Liebenden, stattdessen ausführliche Landschaftsbeschreibungen und minutiöse Erzählungen über die Aktionen der beiden lassen das Buch zäh und langweilig werden. Ein ermüdender Roman, der in vielen seiner Details wenig glaubhaft wirkt (Chris handelt immer heldenhaft, das Leben der beiden war bisher mehr als nur perfekt) und wohl eher eine Landschaftsbeschreibung darstellt.
Martin erwähnt oft Einzelheiten, die er aber nicht logisch fortführt, z.B: Chris probiert seinen Ehering an, der ist jedoch zu eng und er kann ihn nicht mehr abstreifen (S. 194). Wenige Sätze weiter erzählt Chris, wie er die beiden Ringe in seine Hosentasche steckt (S. 195). Wie das, ich dachte, der Ring sitzt am Finger fest?
Viel Schlimmer: Kurz nachdem Chris Abbie kennengelernt hat, erzählt er ihr: „Ich habe dich diese Woche bei Google nachgeschlagen.“ (S. 116) Der Hochzeitsantrag von Chris kam im Jahr 1992, das Kennenlernen war also kurz davor. Blöd nur, das Google erst 1998 online ging! Es mag Leser geben, die über solch offensichtliche Fehler hinwegsehen können, mir verderben solche Unachtsamkeiten den Lesespaß, da erwarte ich mir von Autor und Lektoren mehr!