Die verblödete Republik, Thomas Wieczorek, Politik & Soziologie

Die verblödete Republik

Die verblödete Republik

Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen

gut
Wie wir alle täglich für dumm verkauft werden

Wo ist nur unser Niveau abgeblieben? Selbst ''Qualitätsmedien'' schrecken nicht davor zurück, über platte Boulevardthemen zu berichten. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Politsendungen aus dem Nachtprogramm. Thomas Wieczorek deckt die Auswüchse der Massenverblödung auf!

2009, 318 Seiten, Maße: 12,3 x 18,9 cm, Taschenbuch, Deutsch DROEMER KNAUR ISBN-10: 3426780984
ISBN-13: 9783426780985 Erscheinungsdatum: 01.03.2009
 
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Klappentext zu: Die verblödete Republik

So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden.
In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel?
Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne.

Leseprobe: Die verblödete Republik

Die verblödete Republik von Thomas Wieczorek    
 
Einleitung

Als kürzlich japanische Forscher die Welt mit der Meldung erschreckten, »Schimpansen sind am Computer besser als Studenten«, da trösteten sich allein unverantwortliche Optimisten mit dem Einwand, es könne sich dabei nur um angehende Unternehmensberater handeln. Zwar gilt die Überlegenheit unserer Vorfahren bislang nur für
...

Autoren-Porträt von Thomas Wieczorek:

Thomas Wieczorek wurde 1953 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaftslehre an der FU Berlin. Wieczorek arbeitete für die dpa und die "Bild" Hamburg. Seit 1984 schreibt er als freier Autor für Tageszeitungen wie die "Frankfurter Rundschau", seit 1989 auch für das Satiremagazin "Eulenspiegel". Von ihm sind bereits mehrere Bücher erschienen.

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Johannes S., Leipzig, 09.04.2009
Zurecht wird hier nach dem Geisteszustand der Deutschen gefragt, immerhin saugt die Dummheit am Volk, wie ein Schwarzes Loch Materie verschlingt. Leider scheint der Autor dieses Dilemma missverstanden zu haben und präsentiert sich selbst als Phrophet, der die Weisheit mit Löffeln gefressen haben will. Dabei schlägt er wie ein zorniges Kind, dem das Eis weg genommen wurde, wild um sich, ohne zu wissen was es eigentlich will. Die (leider ermüdende und teilweise fachlich falsche) Predigt beschränkt sich so auf Populismus und Polemik, mit niedrigem Sinngehalt, die bestenfalls an die Reden der Partei Die Linke. erinnert. Verschwörungstheorien und Ideologien sind zwar ganz schick, helfen aber nicht. Sie tragen lediglich weiter zur Verblödung der Gesellschaft bei. Ein schlechtes Buch, dabei hatte der Titel den Eindruck erweckt, dem Schwarzen Loch, wider der Natur, entkommen zu können.
112 von 211


ausgezeichnet
Robert, Heilbronn, 09.04.2009
Dieses Buch war längst überfällig. Kein leichter Lesestoff zugegeben, aber (leider) verdammt nahe an der Realität. Besonders Wieczoreks Auffassung zu Demokratie und Wahlen sind lesenswert und besonders wichtig im (Nicht-?) wahljahr 2009. Unbedingt lesen. Ob man der Leserin oder dem Leser so hart "die Butter aufs Brot" schmieren soll, darüber lässt sich allerdings diskutieren. Meiner Meinung nach geht es aber nicht anders, sonst wird wohl über den Zustand unserer Republik leider vollends keiner mehr nachdenken. Und davon sind wir zeitlich gesehen wirklich nicht weit entfernt.
98 von 118


ausgezeichnet
Klaus H., Mühldorf, Bayern, 11.09.2009
Das Buch trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist aus dem Leben gegriffen und legt schonungslos Sinnloses und Beleidigendes im deutschen Alltag offen. Reporterumfrage in einer Innenstadt: "An was denken sie wenn sie Hindukusch hören?". Anwort von Damen im reifen Alter: "Keine Ahnung. Ein Rezept?". Zu-gegeben, man kann nicht alles wissen, aber vor den brennenden aktuellen Tatsachen sollte man sich nicht verschließen. Dann der sprachliche Umgang untereinander mit unüblichen und falschen Zumischungen aus dem Englischen, nur um weltoffen zu er-scheinen, offenbart erst recht die eigenen Einfältigkeit. Sind wir im Umgang untereinan-der Deutsche oder nicht? Müssen wir uns verbiegen? Die Pisa-Studie zahlt uns das schonungslos heim. Ein hervorragendes Buch! Kompliment!
41 von 51


ausgezeichnet
Karin, Bitz, 20.01.2010
Brillant!!! Er bringt die Dinge absolut auf den Punkt! Auf solch ein Buch habe ich schon lange gewartet!
Wenn nur die Hälfte aller Bürger in Deutschland dieses Buch lesen würde, würde vielleicht so mancher "aufwachen"!
Allerdings habe ich feststellen müssen, dass wir in unserem Land leider so viel geistig-kulturellen Bodensatz haben, dass sie das Buch nicht mal halbwegs verstehen, geschweigedenn umdenken.
22 von 27


gut
Holger K., 01814 Bad Schandau / Sachsen, 27.10.2009
Wer davon ausgeht, der allgemeine Deutsche wisse von den fatalen Zuständen in den Reihen unserer erlesenen Volksvertreter - nun dem rate ich, mal wieder einen Fuß unter seine Mitmenschen zu setzen und die Gabe der Wahrnehung aus dem Tiefschlaf zu holen!
Die berufliche oder familiere Herkunft des Herrn Wieczorek kann man nicht als Argument nehmen, sich gegen ein Buch auszusprechen (an all die versteinerten Seelen da drausen). So war es doch durchaus dringend notwendig für seine Entwicklung, eben auch für eine Blubbzeitung zu schreiben, um von Innen heraus die Dinge oder die Tragödie der Verdummumg zu verstehen. Und wer kann von sich schon behaupten, die Dinge verstehen zu wollen, die er nicht mag oder die nicht in sein anerzogenes und zurechtgefummeltes Weltbild passen. Dieses Buch ist gut und es klärt auf und ich wünsche mir mehr solcher Autoren...bis ihr begreift, die Politik zu rügen!
29 von 37


ausgezeichnet
Hans M., 06667 Weißenfels, 25.06.2009
Ich habe soeben dieses Buch ausgelesen.Es ist ein sachlich gutes Buch.Glückwunsch an
den Autor.Ich habe es lange geahnt,das wir verdummt werden.Wer unsere gesellschaft mit
offenen Augen betrachtet kann zu keiner anderen Schlußfolgerung kommen.Ich hoffe das viele Menschen dieses Buch lesen und wieder selbstständig denken lernen.
74 von 94


ausgezeichnet
Heusel, Frankfurt/M, 04.09.2009
Endlich ein wahres schonungsloses Wort. Ich kann dazu nur Beifall klatschen.
Das im Stich lassen haben wir am eigenen Leib erfahren, aber wir lassen uns trotzdem nicht unterkriegen. Das nächste Buch habe ich mir auch schon bestellt.
19 von 26


ausgezeichnet
Kay .H.L., Bitburg, 07.10.2010
Klasse Buch und an alle Kritiker dieses Buches: Lesen und verstehn. Nichts ist hier übertrieben oder herablassend beschrieben, sondern so wie es nun mal in Deutschland ist und wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist, weiß er das auch. Oder wissen die Deutschen eigentlich wenn sie gefragt werden, was der Preis der Wiedervereinigung in Wirklichkeit war?
3 von 4


gut
Marco B., Bremerhaven, 26.08.2010
Thomas Wieczorek fasst in seinem Buch in Worte, was viele wissen bzw. zumindest erahnen: Der mündige Bürger existiert in Deutschland nur rudimentär. Die Ursachen hierfür sind vielfältiger Natur. Der Autor zeigt an zahlreichen Beispielen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Medien, dass dieser Zustand offensichtlich gewollt ist, um bestehende Gesellschaftsstrukturen und Machtverhältnisse nicht zu hinterfragen.
Wer auf Lösungsvorschläge hofft, sucht in dem Buch vergebens. Vielmehr sollte sich nach der Lektüre jeder von uns selbst an die eigene Nase fassen und sich fragen, inwieweit er ein mündiger Bürger ist. Vielleicht entdeckt er bei der Suche nach sich selbst Bereiche, in denen er sich bildungstechnisch weiterbilden könnte und/oder sich aktiv in die Gesellschaft und für die Gesellschaft einbringen könnte.
5 von 7

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