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Stadt der Engel (DVD)
110 Min.
DVD; FSK: ab 12 Jahre, farbig, Spieldauer:...
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Alle Informationen zu Stadt der Engel (DVD)
Produktbeschreibung
Weitere Produktinformationen
DVD; FSK: ab 12 Jahre, farbig, Spieldauer: 110 Minuten; Ton: Dolby Mehrkanalton AC3; Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch (nach 1453), Hebräisch, Ungarisch, Isländisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Kroatisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch ; Warner Bros. Entertainment
Rezension
"Stadt der Engel" markiert einen Quantensprung für Brad Silberling. Vor drei Jahren reüssierte der Regisseur mit "Casper" und beschwor kommerziell erfolgreich erstmals überirdische Wesen. Keinen Hinweis gab dieser eher belanglose Ausflug ins Popcorn-Universum von Spielbergs Amblin Entertainment, daß Silberling bereits mit seiner zweiten Kinoarbeit ein Film gelingen könnte, der hinlänglich bekannte Melo-Motive modern und erwachsen aufbereitet und sich zudem mutig Fragen über die Vergänglichkeit allen Seins stellt. Von Wenders' Vorlage blieb in Silberlings Ode an das Leben freilich nur das Handlungsgerüst übrig. Wieder gibt ein Engel, der in der Stadt der Engel unsichtbar für die Augen der Menschen über ihre Geschicke wacht, im Namen der Liebe seine Unsterblichkeit auf, nachdem er sich in eine Herzspezialistin verliebt, die nicht über den Verlust eines Patienten hinwegkommt.
Wie Wenders' Film ist aber auch Silberlings himmlischer Streifzug durch die Millionenmetropole von Südkalifornien vor allem eine Hommage an die Stadt, in der er spielt. Seit "L.A. Story" und vielleicht "Grand Canyon" wurde die City of Angels nicht mehr in so fantasie- und liebevollen Bildern eingefangen wie hier. Mit der gleichen Zärtlichkeit, dem gleichen Verlangen, mit dem Nicolas Cage als Schutzengel Seth jede Bewegung von Meg Ryan geradezu in sich aufsaugt, streicht Silberling mit der Kamera durch die Straßen und nimmt L.A. jeglichen Nimbus des Großstadtmolochs. Ähnlich viel Poesie investiert er in die Handlung, die sich langsam zu einem sinnlichen Pas de deux zwischen Cage und Ryan steigert und ihren bewegenden Höhepunkt findet, wenn sich Cage von einem Hochhaus stürzt, um sein Dasein als Engel aufzugeben und den Mantel der Sterblichkeit überzustreifen. Daß "Stadt der Engel" im letzten, hochdramatischen Akt in die Welt des Melos driftet und emotionale Kniffe bemüht, wie man sie im Oeuvre von Douglas Sirk findet, schmälert die Wirkung dieses sinnlichen, entwaffnend naiven Ritt auf den hohen Wogen des prallen Lebens nicht im geringsten.
Wie schon in "Im Körper des Feindes" findet Nicolas Cage, Hollywoods jüngster Umsatzgarant (ob Action oder Lovestory: zur Zeit ist der Oscar-Gewinner unfehlbar), einen ungewöhnlichen darstellerischen Ansatz für seine Rolle. Mit "traumhaft" ist sein Auftritt am besten beschrieben, wenn er im Comme-de-Garcon-Look mit weit ausholenden Bewegungen und ungeahnter Sensibilität immer ein wenig over the top durch den Film wandelt und Vorgänger-Engel wie John Travolta ("Michael") und Denzel Washington ("Rendezvous mit einem Engel") auf die Plätze verweist, während Meg Ryan als Ärztin in der Glaubens- und Schaffenskrise einen unbedingt realistischen, aber nicht weniger überzeugenden Gegenpol bildet. Ebenfalls klasse sind die Fernsehstars Dennis Franz aus "NYPD Blue" als das Leben in voll auskostender Ex-Engel und Andre Braugher aus "Homicide" als Seths bester Freund Cassiel, der sich ebenfalls danach sehnt zu erfahren, was es bedeutet, zu berühren und zu schmecken. Daß der Film in den USA schnurstracks auf ein Einspiel im 70-Mio.-Dollar-Bereich zusteuert, ist ein gutes Omen für den Einsatz in deutschen Landen, wo Nicolas Cage und Meg Ryan auf eine große Fanbasis bauen können. Und schließlich wird es viele Neugierige geben, die es interessiert, wie sehr sich der Himmel über Los Angeles von dem über Berlin unterscheidet. ts. Kurzansicht
Mitwirkende
| Autoren: | Wim Wenders Peter Handke |
| Vertrieb: | Warner Home Video |
| Verleih: | Warner Home Video |
| Verlag: | Warner Bros. Entertainment |
| Produktionsfirma: | Atlas Entertainment |
| Label: | Warner Home Video |
| Land/ Jahr: | Deutschland 1999 |
Kommentare
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ausgezeichnet
Die zarte, zauberhafte Meg Ryan als Chirurgin und der in diesem Film sehr gefühlvolle und absolut wundervolle Nicolas Cage als Engel bilden ein Traumgespann, wie es besser nicht sein könnte. Ein Film, der von einer überirdisch schönen Liebe erzählt, die einen mitnimmt auf eine Traumreise in himmlische Sphären. Man sitzt gebannt da und wartet, dass sie sich "endlich kriegen", und dann ist man tieftraurig über dieses eigentlich sinnlose Ende. Der Engel, der aus Liebe zum Menschen wurde, vermittelt in der tiefen Trauer aber auch einen Funken neuer Hoffnung und leise, kindliche Freude über das Leben mit all seinen schönen Seiten,die er gerade erst entdeckt - eine Freude, die viele von uns leider im Alltag viel zu oft vergessen. Der Film läßt uns hoffen, bangen, trauern, aber er schenkt uns auch ein kleines bißchen Trost und Dankbarkeit für das wundervolle Leben, das wir leben dürfen!3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich
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