Wally Lamb

Die Stunde, in der ich zu glauben begann

Roman

30 Kommentare
Die Stunde, in der ich zu glauben begann
Ein unbegreifliches Verbrechen erschüttert das Leben von Caelum und Maureen: der Amoklauf an der Columbine Highschool. Maureen überlebt, doch das Massaker hinterlässt in ihrer Seele tiefe Narben. Kann Caelum Maureen und seine Liebe zu ihr retten? Ein fulminater Roman
voller Menschlichkeit.

2009, 2, 749 Seiten, Maße: 14,7 x 21,9 cm, Geb. mit Su., Deutsch

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  • ausgezeichnet

    , 16.03.2009
    Wally Lamb schafft es meisterhaft den Opfern von Columbine mit seinem Roman ein außergewöhnliches Denkmal zu setzen. Ich fand es auch sehr gut und mutig von ihm, die Originalnamen von Opfern und Tätern des Amokslaufs beizubehalten. Desweiteren liefert Wally Lamb ein Stück amerikanische Geschichte der letzten 10 Jahre beim Leser ab: der Wirbelsturm Katrina, 9/11, der Iran-Krieg... alles wird zu einem Netz verwoben und greift mehr oder weniger in Caelums Leben ein. Das Buch war einfach wunderbar, und lässt einem nicht mehr los. Oft hätte ich mit Caelum weinen können! Die zweite Hälfte des Buches wird zwar etwas ruhiger, weil mehr auf die Geschichte von Caelums Ahnen eingegangen wird, trotzdem blieb ich gefesselt und war auch davon begeistert. Caelums Leben ist von Trauer, Leid und Chaos überschattet - und trotzdem schafft es Wally Lamb uns am Schluss Hoffnung mit auf den Weg zu geben.

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  • ausgezeichnet

    , 06.02.2009
    Der Ich-Erzähler Caelum ist Lehrer an der Columbine Highschool, seine Ehefrau Mo Schulkrankenschwester. In seiner alten Heimat liegt seine geliebte Tante Lolly im Sterben. Kaum ist er an ihrem Sterbebett angekommen, erfährt er von dem Amoklauf an seiner Schule. In größter Sorge um seine Frau überlässt er anderen Lollys Beerdigung. Lange kann der Leser nicht darüber erleichtert sein, dass Mo unverletzt ist. Kein Arzt oder Psychotherapeut kann ihr helfen. Mo und Caelum erleben einen Tiefschlag nach dem anderen. Meine Befürchtung, es könnte ein religiös belehrendes oder gar bekehrendes Buch sein, hat sich nicht bestätigt. Der Autor versteht es, mich über mehr als 700 Seiten zu fesseln. Dabei ist es egal, ob es um die Aufarbeitung seiner Kindheit geht oder um den Amoklauf oder die Haftbedingungen in US-amerikanischen Frauengefängnissen. Ich bin beeindruckt.

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • sehr gut

    , 24.01.2009
    Caelum und seine Frau Maureen Quirk sind erst vor kurzem nach Colorada gezogen, der für sie einen Neubeginn ihrer Ehe werden sollte. Als Caelum wegen eines Trauerfalles nicht Zuhause ist, überlebt seine Frau, in einem Schrank versteckt, einen schrecklichen Amoklauf mit vielen Toten.Maureen flüchtet total traumatisiert in ihre eigene Welt, zu der Caelum der Zutritt verwehrt bleibt. Sie wird Medikamentenabhängig und durch einen Autounfall schuldig am Tod eines Jungen. Sie landet für 5 Jahre in genau dem Frauengefängnis, dass ihre Großmutter ca. 100 Jahre vorher gegründet hatte.Caelum möchte seine Frau sowie seine Liebe zu ihr retten und stellt sich seiner Vergangenheit, die durch viele Zeitsprünge in die Vergangenheit verdeutlicht werden. Insgesamt ein wirklich schönes, gelungenes Werk.Viele Stellen regen zum Nachdenken an, veranlassen das eine oder andere nachzuschlagen bzw. nachzulesen.

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • gut

    , 20.03.2009
    Wally Lamb hat es leider nicht geschafft mich tiefgründig und emotional zu erreichen. Ich habe mich weiterhin durch die vielen Seiten des Romans kämpfen müssen. Der Roman hat für mich zu viele Längen und bricht genau an den Stellen ab, die Spannung versprechen.So hätte man eigentlich den Streit mit Velvet (einer Schülerin, aber auch engen Vertrauten von Maureen) viel besser ausbauen können, hätte auf den „Abschiedsgruß“ im Wandschrank eingehen können, den Maureen Caelum während des Amoklaufes hinterließ, als immer wieder auf der Farm in seiner Kindheit zu landen.Ich habe eigentlich immer öfter Quer gelesen, was ich sonst eigentlich nie mache. Eigentlich ist man sich am Ende des Buches gar nicht sicher was einem erzählt werden sollte.

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  • sehr gut

    , 03.02.2009
    Wally Lamb schafft es, wie kein Zweiter, Gesellschaftspolitische Themen so mitfühlend zu beschreiben. Ähnlich wie Dickens seinerzeit gelingt es ihm, ein düsteres Abbild unserer Zeit zu schaffen, ohne dass die Hoffnung daran zerbricht. Man blickt nach der Lektüre gestärkt und hoffnungsfroh in die Zukunft. Mich faszinierten besonders die herrlich unschuldigen, brutalen und naiven Kindheitserinnerungen, denen sich Caelum hingibt. Ein Highschoollehrer, der so desillusioniert in seiner eingefahrenen Ehe ist, auf der Suche nach Identität in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sind wir nicht alle ein wenig Caelum? Auch als Frau kann ich mich sehr gut in ihm wiederfinden, in seiner Ohnmacht und in seinen Gefühlen. Das lange Warten hat sich gelohnt....

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  • sehr gut

    , 25.01.2009
    Ein sehr gefühlvoller Roman, der sehr zum Nachdenken anregt. Der Autor Wally Lamb beschreibt die Protagonisten sehr real und menschlich, er hat ihnen sehr viel Persönlichkeit gegeben. Er lässt kaum eine Gefühlslage aus, die Protagonisten müssen sich von Wut über Trauer, Hoffnung, Liebe, Hass, Emotionen und Chaos über alles hinwegsetzen. Lamb lässt den Leser tief in die Seelen der Protagonisten blicken. Er verarbeitetet in diesem Buch sehr authentisch u. a. das Schulmassaker von Littleton, Colorado, den Irak-Krieg, den Hurrikan Katrina uvm. Zu keiner Zeit kommt beim Lesen dieses Buches Langeweile auf, sehr zu empfehlen für alle Leser die gefühlvolle Romane mit viel Hintergrundinformation mögen.

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  • sehr gut

    , 22.12.2008
    Schulmassaker Ein sehr spannendnes Buch ihn dem des um das Tehma Massaker ihn einer schule in Colrado geht. Als Caelum die Bilder des Massakers im Fernsehen sieht ihn der Schule wo seine Maureen arbeitet, gerät er total in Panik und fliegt sofort dorthin zum Glück lebt sie noch aber noch am Leben zu sein während andere tot sind ist nicht so einfach.......................

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

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  • gut

    , 12.07.2009
    Das war ein ganz schön dicker Brocken & ich bin sehr froh, dass ich jetzt endlich den Schlusspunkt erreicht habe und das Buch damit aus den Händen legen kann. Es konnte mich weder fesseln, noch mitreißen und auch nicht die dazugehörigen Gefühle entlocken. Mittendrin wollte ich nicht abbrechen, obwohl ich mich ganz schön durch das Buch durchquälen musste und oftmals kein Anlaß bestand weiterzulesen. Ich weiß zwar nicht, was ich mir genau von dem Roman versprochen hatte, aber das was ich zu lesen bekam auf jeden Fall nicht und meines Erachtens stopfte Wally Lamb viel zu viel in die 738 Seiten hinein. Aus der Themenmenge hätten gleich mehrere Bücher gemacht werden können. Am allerbesten gefiel mir die Stelle, in der Lydia von dem Abend in Mark Twains Haus berichtet. Es war das erste Mal, dass mich in diesem Buch etwas richtig in seinen Bann zog und ich gefesselt in der Geschichte versank.

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