Darling Jim, Christian Mørk, Krimi & Thriller
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Darling Jim

Darling Jim

Psychothriller

sehr gut
Darling Jim
Ein einsames irisches Haus, drei rätselhafte Frauenleichen und ein skrupelloser Geschichtenerzähler. Christian Mørk liefert einen packenden Psychothriller, in dem die Opfer selbst das Rätsel lösen. Er erzählt mit einer solchen Sinnlichkeit, dass man den Atem des Teufels im Nacken zu spüren glaubt ... Fesselnd bis zur letzten Seite!

2009, 350 Seiten, Maße: 14,5 x 21,9 cm, Geb. mit Su., Deutsch
Aus d. Engl. v. Violeta Topalova Piper ISBN-10: 3492052568
ISBN-13: 9783492052566
 
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Klappentext zu: Darling Jim

Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr. Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend - "Darling Jim" ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

Leseprobe: Darling Jim



Darling Jim von Christian Mørk      

I.    

Malahide, nördlich von Dublin. Vor nicht allzu langer Zeit.  

Die Bewohner des Ortes mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und für Nachmieter bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. »Es ist verflucht«, flüsterten die Klatschbasen in der Nachbarschaft
...

Autoren-Porträt von Christian Mørk:

Christian Mørk, geboren in Dänemark, ging mit Anfang zwanzig in die USA. Dort arbeitete er als Journalist für Variety und die New York Times, bevor er als Filmproduzent für Warner Bros. nach Los Angeles ging. Für sie drehte er mit dem irischen Regisseur Neil Jordan einen Film und verliebte sich in Irland und seine Mythen. Heute lebt Christian Mørk als Schriftsteller und Drehbuchautor in Brooklyn.

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Das meinen unsere Kunden zu: Darling Jim

39 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4sehr gut)
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Ausgewählte Kundenkommentare

sehr gut
S. Meyer, Neuendettelsau, 07.04.2009
Mit "Darling Jim" ist Christian Moerk ein kleines Meisterwerk gelungen, man bekommt hier keinen gewöhnlichen Thriller vorgesetzt, sondern eine Art Schauermärchen für Erwachsene. Die düstere Sprache und die eingewobenen Geschichten des Seanchai ziehen den Leser in einen Sog aus Sex, Lügen und jeder Menge Märchen. Während man sich auf den Spuren dreier Schwestern in ihrem Kampf gegen den bösen Wolf wiederfindet, baut sich die düstere irische Landschaft ganz von selbst um einen herum auf. Der Autor schreibt fesselnd und schafft es die Spannung bis zum Schluss zu halten!
Ein gelungenes Schauermärchen für ältere Leser, absolut empfehlenswert!
4 von 4


weniger gut
rebellyell666, Münster, 01.10.2009
Der Anfang war bereits dröge und ziemlich langweilig. Da findet ein Postbeamte ein Tagebuch, was ihm das Geheimnis um den Tod der drei Frauen näher bringen soll. Der Beginn des Tagebuchs wiederum regte meine Gedanken an, doch auch hier machte Mork all seine Ideen, einen "Pyschothriller" zu schreiben, komplett zu nichte. Psycho hat es an sich, komplett gegruselt zu werden, bei Thrillern hat man das Gefühl, schnell durch die Geschichte zu rasen, weil der Autor kaum selbst den Atem beim Schreiben anzuhalten schein. Mork hält immer an und macht Pause zwischen den Geschichten, die er nicht gerade förderlich füllt. Das Ende war die Höhe! So einen konstruierten Ausgang habe ich lange nicht gelesen, völlig sinnfrei und merkwürdig schafft es Mork, aus seinen vielen Handlungssträngen hinauszusteigen und den Leser in gähnender Langeweile alleine zu lassen.
2 von 2


ausgezeichnet
thorlac, Franken, 31.01.2009
Selten wurde ich beim Lesen eines Buches so sehr mit in die Geschichte hineingenommen, wie bei Christian Morks Buch "Darling Jim". Mit seiner mitreißenden und spannenden Sprache hat mich der Autor von den ersten Zeilen an derart in einen Bann gezogen, dass ich das Buch in Rekordzeit zu Ende gelesen habe. "Darling Jim" ist ein Psychothriller par excellence und zugleich ein mystisches Märchen über Liebe und Hass, Leben und Tod. Christian Mork versteht es in gekonnter Weise, den Leser zu fesseln und in seinen Bann zu ziehen. Das in die Handlung hineinverwobene Märchen, das der mysteriöse Geschichtenerzähler Jim in den umliegenden Kneipen an mehren Abenden erzählt, gibt dem Buch seine besondere Note. Ein ungewöhnliches, spannendes Buch - eine kurzweilige mystische Reise!
Unbedingt lesen!
4 von 5


weniger gut
Sibylle M., Rotenburg (Wümme), 27.02.2009
Zu Beginn sind die Morde und es wird knisternde Spannung aufgebaut. Im weiteren Verlauf dieses Handlungsstranges kommt schon immer mehr der Erzählstil durch, die Spannung nimmt ab. Als die Tagebücher nach und nach veröffentlicht werden, ist das Romanniveau erreicht. Es passiert nur sehr selten etwas Überraschendes. Der Fortgang und auch der Schluß des Buches sind vorhersehbar.
Mir fehlen für einen Psychothriller der Nervenkitzel und die Spannung. Für mich handelt es sich mehr um einen Roman mit kriminalistischen und mystischen Beigaben.
1 von 1


ausgezeichnet
sassenach, Deutschland, 17.02.2009
In einem kleinen Dorf in Irland wird ein grauenvolles Verbrechen entdeckt. Drei übel zugerichtete Leichen von Frauen und keine Hinweise auf den Täter und dessen Motiv. Wer war Täter und wer Opfer? Nichts ist so wie es scheint…
Der Titelheld Jim Quick, auch „Darling Jim“ genannt, ist seanchaí. Ein traditioneller Geschichtenerzähler, der von Ort zu Ort zieht und Gruselgeschichten erzählt.
Der wahre seanchaí ist jedoch Christian Moerk. Er erzählt die Geschichte um die Frauen und Jim auf eine so fesselnde Art und Weise, dass man das Buch erst dann aus der Hand legen möchte, wenn die letzte Seite gelesen ist. Das leicht düstere Titelbild passt perfekt zur Stimmung der Geschichte.

„Darling Jim“ bietet alles, was zu einem traditionellen Gruselroman dazugehört. Ein düstere Atmosphäre, einen gefährlich charmanten Bösewicht, verschworene Dorfgemeinschaften und alte Traditionen und Gemäuer.
2 von 3


schlecht
sabatayn76, Deutschland, 25.09.2009
Der Psychothriller von Christian Mørk beginnt spannend, weist aber bereits früh inhaltliche Inkonsistenzen und sprachliche Verirrungen auf. Im weiteren Verlauf wird der „Psychothriller“ dermaßen langweilig, dass ich ganze Seiten lediglich überflogen habe. Vor allem das Märchen, das Jim erzählt, ist sehr zäh. Die Tagebuchaufzeichnungen der Schwestern wirken aufgesetzt, nicht authentisch und wenig nachvollziehbar. Hier werden kleinste Kleinigkeiten erwähnt, obwohl gleichzeitig immer wieder geschrieben wird, dass nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Das wirkt alles völlig konstruiert, die Zeit war genau ausreichend, um unnütze Informationen einzubauen und dann im letzten Moment mit der Geschichte fertig zu werden. Ich habe eigentlich nur weiter gelesen, weil ich auf die Auflösung der Morde gespannt war, doch auch dies war eine herbe Enttäuschung. Absolute Zeitverschwendung!
2 von 3


gut
Al, München, 24.02.2009
Mein erster Eindruck nach dem ersten Kapitel war: Das könnte eigentlich schon das Ende einer schönen schaurigen Kurzgeschichte gewesen sein. Einiges erinnert vom Erzählstil her an Edgar Allen Poes „Die Morde in der Rue Morgue“. Der unbeteiligte Bote (hier Briefträger) der die Morde entdeckt, die viktorianisch anmutende Villa in der Strand Street 1 als Tatort und die Fassungslosigkeit darüber was in dem Haus wohl wirklich zu dieser grausamen Bluttat geführt haben mag.
In der dargebrachten Form allerdings fehlt nach meinem Erachten jede Begründung für die angegebene Genre-Zuordnung „Psycho- Thriller“. Es gibt nicht einen einzigen echten Schockmoment auf knapp 350 Seiten.
Darling Jim ist ein modernes Schauermärchen, in dem ein ebensolches immer wieder als Leitmotiv dient. Ist es für Freunde leichterer Unterhaltung noch ganz passabel geeignet, wird jeder Thrillerfan bitter enttäuscht sein.
1 von 2

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