Tödliches Ritual
Thriller. Originalausgabe

Die erste Frauenleiche liegt in den Anlagen des Botanischen Gartens, hingerichtet mit dreißig Messerstichen. Die Tochter der Bürgermeisterin ist ein weiteres Opfer, erdrosselt und mit einem ausgelöffelten Auge. Der Göttinger... mehr
2009, 299 Seiten, Maße: 12,6 x 19,1 cm, Taschenbuch, Deutsch
Piper ISBN-10: 349227160X
ISBN-13: 9783492271608
Piper ISBN-10: 349227160XISBN-13: 9783492271608
Produkt-Beschreibung zu: Tödliches Ritual
Die erste Frauenleiche liegt in den Anlagen des Botanischen Gartens, hingerichtet mit dreißig Messerstichen. Die Tochter der Bürgermeisterin ist ein weiteres Opfer, erdrosselt und mit einem ausgelöffelten Auge. Der Göttinger Polizeichef Markus Lorenz ist der Grausamkeit dieses Falls nicht gewachsen. Und selbst der hinzugezogene Sonderermittler Christian Beyer tappt im Dunkeln. Erst die Intuition der Psychologin Anna Maybach führt zu einer Spur. Denn Anna erkennt ein System hinter den einzelnen Morden: Der Täter schlägt nur an keltischen Festtagen zu. Und der Höhepunkt steht noch aus: die Walpurgisnacht ... Abgründig, packend, originell - auch der neue Roman von Marina Heib verspricht absolute Hochspannung.
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Klappentext zu: Tödliches Ritual
Die erste Frauenleiche liegt in den Anlagen des Botanischen Gartens, hingerichtet mit dreißig Messerstichen. Die Tochter der Bürgermeisterin ist ein weiteres Opfer, erdrosselt und mit einem ausgelöffelten Auge. Der Göttinger Polizeichef Markus Lorenz ist der Grausamkeit dieses Falls nicht gewachsen. Und selbst der hinzugezogene Sonderermittler Christian Beyer tappt im Dunkeln. Erst die Intuition der Psychologin Anna Maybach führt zu einer Spur. Denn Anna erkennt ein System hinter den einzelnen Morden: Der Täter schlägt nur an keltischen Festtagen zu. Und der Höhepunkt steht noch aus: die Walpurgisnacht. Abgründig, packend, originell - auch dieser Roman von Marina Heib verspricht absolute Hochspannung.
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Dieses Werk von Marina Heib entspricht den typischen Anforderungen an einen Thriller: Spannung und Dramatik pur. Auch Krimineulinge wird dieser Roman vermutlich auf Anhieb fesseln, denn sofort zu Beginn bekommt der Leser einen Einblick in die Denkweise des verrückten Mörders.
Aufgrund der detailliert beschriebenen Mordopfer, die bei den Ritualen des Mörders verstümmelt werden, ist „Tödliches Ritual“ wohl nichts für sensible Menschen.
In der Mitte der Geschichte flacht die Handlung leicht ab, die Ermittlungen verlieren etwas an Reiz, worauf jedoch bald eine erhebliche Spannungssteigerung folgt.
Trotz der teilweise verarbeiteten Klischees ist dieser Thriller alles in allem ein sehr gelungenes Werk.
Das Buch liest sich flüssig ohne langatmige Stellen, man findet schnell in die Geschichte rein, auch wenn man, so wie ich, die Vorgängerbände NICHT kennt. Spannung baut sich sehr schnell auf und man möchte wissen wie es weitergeht.
Sehr gut gefallen hat mir auch die räumliche Nähe des Schauplatzes. Es müssen nicht immer Bücher sein, die in den USA etc. spielen. Sehr schön waren auch die Hintergrundinformationen zu Themen wie Hexenverfolgung, keltische Feiertage und Sitten und Gebräuche deutscher Studentenverbindungen.
Ich habe das Buch in zwei Tagen weggelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
Ebenso der grauenhaften Selbstmord Maries. Auch hier hat die Autorin bildliche Fantasie bewiesen.
Dagegen empfand ich Martin eher lästig. Außer den Alkoholexzessen hatte er nicht wirklich viel zu bieten. Für mich der schwächste Charakter im Buch, der nur auf der letzten Seite zur Hochform auflief und dort endlich seinen Frieden fand. Ingesamt hätten alle Figuren etwas besser ausgearbeitet sein können.
Ein kluger Schachzug war es die Burschenschaftler mit den Vergewaltigungen einzubringen, das muss ich zugeben. Dadurch tappte ich bis zuletzt im Dunkeln und habe mich verwirren lassen. Den Mörder erkennt man wirklich erst zuletzt. Stilistisch ist dieses Buch sicherlich nicht das Beste, aber auch nicht das schlechteste was ich bisher gelesen habe.
Eine spannende Geschichte rund um die Universitätsstadt Göttingen, ein vielschichtiges Ermittlerteam und eine insgesamt sehr gute Umsetzung, die auch im Nachhinein noch schlüssig erscheint.
Nach „Weißes Licht“ und „Eisblut“ ist dies nun der dritte Fall für Christian Beyer.
Ergänzt durch neue Charaktere und Schauplätze ist „Tödliches Ritual“ für mich sogar noch stärker als der direkte Vorgänger.
„Tödliches Ritual“ überzeugte mich auch vor allem mit den dunkleren Seiten. Ein Ermittler, der vom Weg abkommt, eine Studentenverbindung in welcher der Egoismus vor der Verbindung steht und schließlich ein Mörder, dessen Beweggründe absolut nicht rational sind.
Einzig, das Ende empfand ich persönlich als etwas dramatisch, aber das soll jeder Leser selber entscheiden.