Leben oder gelebt werden, Walter Kohl, Politik & Soziologie

Leben oder gelebt werden

Leben oder gelebt werden

Schritte auf dem Weg zur Versöhnung

ausgezeichnet
Leben und Leiden als "Sohn vom Kohl"

Nach außen legte die Familie Kohl großen Wert auf "heile Welt". Doch die Wirklichkeit sah anders aus. Jetzt schildert der älteste Sohn Helmut Kohls seine Erfahrungen.

"Kein Buch für Leser mit schwachen...
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272 Seiten, Maße: 14 x 22 cm, Geb. mit Su., Deutsch INTEGRAL ISBN-10: 3778792040
ISBN-13: 9783778792049 Erscheinungsdatum: 17.01.2011
 

Produkt-Beschreibung zu: Leben oder gelebt werden

Leben und Leiden als "Sohn vom Kohl"

Nach außen legte die Familie Kohl großen Wert auf "heile Welt". Doch die Wirklichkeit sah anders aus. Jetzt schildert der älteste Sohn Helmut Kohls seine Erfahrungen.

"Kein Buch für Leser mit schwachen Nerven. Es finden sich darin Schilderungen perfekter Kinderalbträume..."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Die Herausforderung: leben, statt gelebt zu werden - Viele Jahre lang lebte Walter Kohl ein Leben im Schatten eines übermächtigen Namens - als 'Sohn vom Kohl'.

Walter Kohl wurde in der Schule mehrfach verprügelt und war in der Klasse isoliert. Den Terror der 70er Jahre erlebte er als mögliches Entführungsopfer am eigenen Leib. Die Belastungen der CDU-Parteispendenaffäre und der Freitod seiner Mutter wurden für ihn schließlich zur existenziellen Prüfung. Doch er entdeckt einen Weg, um die Herausforderung seines Lebens zu meistern: Durch einen Prozess bewusster Versöhnung schließt er Frieden mit der eigenen Vergangenheit, mit den Eltern und mit sich selbst. So öffnet sich für ihn ein neuer Weg zu Selbstbestimmung und persönlicher Erfüllung.

Ein Buch, das Mut macht, sich aus fremdbestimmten Lebensumständen zu lösen und den eigenen Weg zu gehen.

"...die autobiografisch-eindringlich, ja erschütternd erzählte Geschichte zwischen einem berühmten Vater, der Legenden-Status besitzt, und dessen Sohn, der den Namen des Vaters trägt, dies als tonnenschwere Bürde empfand so sehr, dass er über den Freitod als Erlöser grübelte."
Rheinische Post
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Klappentext zu: Leben oder gelebt werden

Ein faszinierender Lebensweg, geleitet von der Kraft der Versöhnung

Als Prominentensohn aufzuwachsen, ist ein Schicksal besonderer Art. Walter Kohl hat es erlebt und teilweise einen hohen Preis dafür gezahlt. Doch es gelang ihm, aus dem Schatten seines Namens zu treten und seinen eigenen Weg zu gestalten. Eine faszinierende Lebensgeschichte und ein Buch über die größte Macht schlechthin: Versöhnung.
Der Autor erzählt von seiner zeitweise schwierigen Kindheit als Sohn vom Kohl in einem Umfeld des Terrorismus und in einer Zeit voller ideologischer Auseinandersetzungen. Der Tod der Mutter im Juli 2001 bildet einen tragischen Tiefpunkt. Doch die Krise wird zum Wendepunkt für ihn, denn sie bildet den Ausgangspunkt für seine innere Neuorientierung.
Walter Kohl entdeckt für sich selbst den Weg der Versöhnung als die zentrale Heilkraft seines Lebens. Dank der Versöhnung kann er seinen Frieden mit sich und anderen schließen, mit dem Namen, mit der eigenen Vergangenheit und somit neueLebensenergie finden. Von nun an ist sein Lebensweg auf eigenen Vorstellungen aufgebaut.
Walter Kohl ist überzeugt: Wir können unsere seelischen Wunden heilen und ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben führen, wenn wir uns der eigenen Situation vorbehaltlos stellen und unserer inneren Stimme folgen, denn die Versöhnung schenkt uns allen die notwendige Lebensenergie. Was es heißt, Kanzlersohn zu sein: Einblicke in eine Kindheit und Jugend zwischen Politik und Familienalltag Wie Walter Kohl es schaffte, dem Schatten seines Namens zu entwachsen und sein eigenes Leben aufzubauen. Inspirationen für die Leser, selbst aus fremd bestimmten Lebensumständen herauszufinden und den eigenen Weg zu gehen.

Rezension zu: Leben oder gelebt werden

"So erhält dieses Buch eine Bedeutung, die weit über die darin enthaltenen Einblicke in das Kohlsche Familiensystem herausragt. Es ist eine Wegbeschreibung zurück für all jene, die in der Mitte des Lebens den Faden verloren haben. Dass die geschilderten Beispiele für Traumata und Demütigungen einer bekannten Familie entstammen, ist hilfreich, aber das Buch ist auch dann lesenswert, wenn man sich nicht für Politik interessiert. Es ist keine Abrechnung eines Sohnes ...

Autoren-Porträt von Walter Kohl:

Walter Kohl, Jahrgang 1963, Dipl. Volkswirt, MBA, BA, machte sich nach 15 Jahren als Angestellter in Großunternehmen selbstständig. Heute ist er in der Automobilzuliefererindustrie tätig. Gleichzeitig arbeitet er daran, Wege der Versöhnung zu entwickeln und zu vermitteln. Als studierter Historiker und überzeugter Christ findet er seine Vorbilder und Inspirationen in unserem kulturellen Erbe.

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ausgezeichnet
, Hainburg, 27.08.2011
Schon erstaunlich, hinter die Fassade zu blicken! Hätte nie gedacht, dass der Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl seine Familie als "Beigabe" oder "Dekoration" betrachtet. Diese Überzeugung wird jedoch beim Lesen des Buches vermittelt. Schade, dass Kinder solchen "Übermächten" so hilflos ausgeliefert sind. Hut ab vor dem Sohn Walter, seine Gedanken und Gefühle so detailliert zu schildern. Der Leser kann sich sehr gut mit dem "Sohn vom Kohl" identifizieren. Politik spielt nur am Rande eine Rolle - wichtig sind die Emotionen, die Ängste und psychische Belastungen, die besonders in jungen Jahren so immens wichtig sein können. Ich habe mit dem "Schulanfänger" richtig mitgelitten, so hat mich die Schilderung über die Behandlung der Mitschüler erregt. Ich wünsche dem Autor und dem "Sohn vom Kohl" einen ruhigen und ausgeglichenen weiteren Lebensweg. Er hat es wahrhaft verdient!
9 von 9


ausgezeichnet
, München, 02.03.2011
Kein Buch für Menschen mit schwachen Nerven. Sehr empfehlenswert für alle Eltern, egal wie alt die eigenen Kinder sind. Denn es ist nie zu spät, eventuell gebrochene Beziehungen in Ordnung zu bringen, oder sich einfach bei seinen Angehörigen zu entschuldigen. Beim Lesen überdenkt man automatisch seine Beziehung zu den eigenen Kindern, Ehepartner, Eltern. Man kann nur daraus lernen.
Dieses Buch des Herrn Walter legt man nicht mehr einfach so zur Seite. Die Seiten verfolgen einen, positiv. Ich wünschte, dass der Herr Altbundeskanzler dieses Buch lesen würde und dann die Größe hat, selbst auf seinen Sohn zuzugehen und die Beziehung in Ordnung zu bringen. Den Walter möchte man an manchen Stellen einfach nur in die Arme nehmen und für ihn da sein. Ich bewundere ihn und seine menschliche Größe.
54 von 54


ausgezeichnet
, 12159 Berlin, 04.02.2011
Ich habe das Buch sehr gern gelesen und finde es aber so "richtig" gut,wenn durch Prägung soviel den Kindern angetan wird und wurde, dass endlich auch darüber gesprochen wird. Was haben Eltern und tun Eltern Kinder für ihr späteres Leben überhaupt an!! Sei es bewußt oder unbewußt, oft durch Familienfallen die sich wiederholen oder sei es durch Macht und Egoismus, - toll das Buch und ich hoffe sehr, dass das nicht nur Versöhnung mit der Vergangenheit von Walter Kohl sondern auch für den Vater wäre, das wäre richtige Heilung. Doch ist anzunehmen daß Maike das unter-
bindet und der Vater dieses Buch leider nicht zum Lesen bekommt. Ja, leider ist es so, doch glaube ich an Gerechtigkeit, die irgendwann eintrifft, - das letzte Testament schreibt das Leben!!! Herr Walter Kohl, toll das Buch - sollte es viele Menschen ermutigen!
64 von 67


sehr gut
, Stuttgart, 28.01.2011
Ein sehr bewegendes Buch eines Sohnes, der sicher traumatisiert ist durch diese "Vaterbeziehung". Lesenswert, auch wenn man nicht ein Anhänger des Kanzlers Kohl war, oder vielleicht gerade deswegen. Ich habe Respekt vor dieser Art der Verarbeitung mit dem abwesenden Vater. Es gibt sicher auch andere Wege.
65 von 72


sehr gut
, NRW, 28.11.2011
Auch ich hab mich dabei ertappt, dass ich "den Sohn vom Bundeskanzler" lesen wollte ... aber genau dieses Problem beschreibt Walter Kohl sehr glaubwürdig .. ich konnte mich sehr gut in seine Situation hinein versetzen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es kommt ehrlich "rüber" und hat mich an vielen Stellen wirklich berührt.
1 von 1


sehr gut
, Bad St.Leonhard, 15.04.2012
Ich finde das Buch wunderbar! Man sollte ,wenn man auch in der Öffentlichkeit steht nicht auf sein eigenes Ich vergessen.Die Seele vergießt nicht was man ihr im laufe des Lebens angetan hat.Das Buch war für mich sehr berührend.Lg.Heidi

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