Ich denke, also bin ich verwirrt, Christoph Süß, Philosophie
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Ich denke, also bin ich verwirrt

Ich denke, also bin ich verwirrt

Meine liebsten Welterklärungen

gut
Warum denken? Na, weils schön macht. Vielleicht nicht unbedingt uns, aber das Leben. Christoph Süß unternimmt eine satirische Exploration der Philosophiegeschichte, und wir stellen fest: Unverständlichkeit kann sehr komisch sein. Sinn! Los!

2009, 311 Seiten, 20 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 12,6 x 19,6 cm, Gebunden, Deutsch Piper ISBN-10: 3492052975
ISBN-13: 9783492052979
 
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Klappentext zu: Ich denke, also bin ich verwirrt

Die Welt dreht sich und uns ist schlecht. Wir müssen in der Zeit der Unverständlichkeit leben, in einem Universum, das sowieso zu groß ist. Was soll man da über sich denken? Und warum eigentlich? Was ist der Sinn? Gibt es Glück? Wie antworteten die Leuchten des Abendlandes auf diese Fragen? Christoph Süß erzählt eine hoch-ironische, böse und sprühend andere Geistesgeschichte. Von den Jahrtausendklassikern der Griechen übers sonnige Mittelalter, in dem noch niemand mit Wissen belästigt wurde, von den letzten Alchimisten und den Drei von der Uni Tübingen bis zu dem Punkt, an dem schließlich modern die Post abgeht und nicht nur Geld, sondern auch die Welt verschwindet. Ja, und jetzt?

Leseprobe: Ich denke, also bin ich verwirrt



Ich denke, also bin ich verwirrt - Meine liebsten WelterklärungenvonChristoph Süß   Zeit für Revolution  

Können Sie meine Stimme hören ? Also ich meine in Ihrem Kopf ? Ja ? Nun, vielleicht ist es nicht gerade meine Stimme, die Sie hören, wenn Sie diese Zeilen hier lesen. Aber irgendeine Stimme hören Sie, die Ihnen sozusagen
...

Autoren-Porträt von Christoph Süß:

Christoph Süß, 1967 in München geboren, Studienabbrecher im Fach Philosophie wegen überraschender Karriere als Kabarettist. Seit 1998 moderiert er im Bayerischen Fernsehen wöchentlich die Polit- und Satiresendung "Quer", außerdem "Süßstoff - Die Latenight aus dem Münchner Volkstheater". Süß lebt in München.

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gut
maryrichards, Essen, 16.09.2009
Das Buch „Ich denke, also bin ich verwirrt – Meine liebsten Welterklärungen“ von Christoph Süß ist das Erstlingswerk des Müncheners.

Erwarten kann der Leser von diesem Debüt einen satirischen Roman über Philosopie. Mein erster Eindruck war richtig positiv überraschend. Vom Klappentext habe ich etwas gewollte lustige aber auch konfuse und schwere Kost erwartet. Der komplette Roman an sich ist aber flüssig und amüsant zu Lesen.

Ein hübsches Extra ist, dass es in dem Buch Bilder gibt und es dadurch noch mehr aufgelockert wird, ebenso gibt es auch noch Einschübe zur Erklärung in dem Buch, die sehr hilfreich sind. Alles in allem ein lehrreiches und nettes Buch – mal etwas ganz anderes.
4 von 4


gut
RikkiDD, Dresden, 11.09.2009
Um was geht's in dem Buch? Lassen wir den Autor selber sprechen. "Dieses Buch wird sich ein paar der Antworten, die über die Jahrtausende gegeben worden sind, ansehen. Dabei will und kann dieses Buch keine Lebenshilfe sein, denn Denken macht das Leben komplizierter, nicht einfacher. Trotzdem hat es seinen Wert. Und sei es nur als Zeitvertreib.
... Das wilde und schlampige Denken ist das Vorrecht des Laien."
So weit so gut.
Auf eine sehr eigene Art sinniert Süß über einige grundsätzliche Fragen der Menschheit nach und kommt so auch an den alten Philosophen nicht vorbei. Auch wenn das ganze manchmal sehr verwirrt erscheint, wenn man bei der Sache bleibt, macht es Spaß und man beansprucht das Zwerchfell recht häufig.
Aber wieso habe ich jetzt auf einmal Lust mehr über Platon, Parmides, Sokrates, Kant und Co zu lesen?
1 von 1


sehr gut
Antje S., Sünching, 03.10.2009
Christoph Süß erzählt von Jahrtausendklassikern der Griechen über das sonnige Mittelalter, in dem noch niemand mit Wissen belästigt wurde, von den letzten Alchimisten und den Drei der Uni Tübingen. Bis zu dem Punkt, an dem schließlich modern die Post abgeht und nicht nur Geld, sondern auch die Welt verschwindet. Über Sinn und Unsinn des Lebens, was Blockbuster mit Philosophie zu tun haben und das wir uns bald in "Ersatzteillager verflüssigen" können.
Der Autor erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Expertenwissen. Er bezeichnet sich selbst als Laien. Was nicht ganz stimmt, denn er hat einmal begonnen Philosophie zu studieren. Aber er führt den Leser in einer manchmal schwierigschönen Sprache ein in das komplexe Gebiet der Philosophie. Und irgendwie lässt man sich gerne darauf ein. Er macht einem Lust auf die Philosophie, sich damit auseinanderzusetzen und Gedanken zu machen.


sehr gut
Sandra H., Göttingen, 02.10.2009
Als erstes ist mir aufgefallen, dass der Autor sich selbst nicht wichtig nimmt und keinen "Ratgeber für Unwissende" herausgeben wollte, zumal er auf den ersten Seite selber zugibt, dass er selber eine Art Laie sei.Christoph Süß macht dies auf eine sehr angenehme, nicht belehrende Art. Der Leser ist oft persönlich angesprochen, sich seine eigenen Gedanken zu machen und anhand von Alltagsbeispielen fällt es einem auch leicht. Ein weiterer Pluspunkt ist der fein eingebaute Humor in den Beispielen und die verwendeten Bildbeispiele. Wer wäre sonst auf die Idee gekommen, dass Hollywood-Blockbuster etwas mit Philosophie zu tun haben? Jedoch soll nicht der Eindruck geweckt werden, dass das Buch ein seichtes Werk über die Gedanken eines BR Moderators ist. Im Gegenteil. Das Buch unterhält, erklärt und regt zum Nachdenken an. Deswegen sollte man es nicht nur für "zwischendurch" lesen.


gut
Karin F., Frankfurt am Main, 28.10.2009
Ich bin, also existiere ich!?!
Christoph Süss schreibt mit sehr viel Wortwitz.
Flüssig, klar und deutlich. Ohne damit seinen Leser, der
während des Lesens sicher immer verwirrter wird, zu erschlagen
erklärt er und die Philosophie. Ganz anders als Gardner in „Sofies Welt“.
Das eigentlich trockene Thema ist mit einer Priese Ironie, Sarkasmus und Humor ein wahres Lesevergnügen.
Mir gefällt der Stil des Autors sehr. Die Bebilderung im Buch halte ich für sehr gelungen.
Christoph Süss erläutert in angenehmer Pseudophilosophie. leicht lesbar für Leute, die dieses Fach weder studiert, oder sich mit Philosophie befasst haben. Verständlich für jeden, aber vor allem für philosophisch wissbegierige Laien durchdacht.
Dennoch hat das Buch seine Längen und der Autor verliert sich beim philosophieren.

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