Claude Dornier
Ein Leben für die Luftfahrt
Viel hätte nicht gefehlt und er wäre Architekt oder Landwirt geworden. Doch Claude Dornier (1884-1969) entschied sich für die Technik, studierte in München Maschinenbau und fand im Unternehmen des Grafen Zeppelin eine Anstellung, die seinem... mehr
2009, 2., überarb. Aufl., 344 Seiten, teilweise farbige Abbildungen, Maße: 22,3 x 24,8 cm, Gebunden, Deutsch
Delius Klasing
ISBN-10: 3768826481
ISBN-13: 9783768826488
Delius Klasing
ISBN-10: 3768826481ISBN-13: 9783768826488
Produkt-Beschreibung zu: Claude Dornier
Viel hätte nicht gefehlt und er wäre Architekt oder Landwirt geworden. Doch Claude Dornier (1884-1969) entschied sich für die Technik, studierte in München Maschinenbau und fand im Unternehmen des Grafen Zeppelin eine Anstellung, die seinem Leben eine neue Richtung gab. Noch vor Hugo Junkers wagte Dornier bereits während des Ersten Weltkrieges den Schritt zum Metallflugzeugbau. Seine epochale Pionierleistung für die Luftfahrt ist die Erfindung der Ganzmetallschalenbauweise. Mit Glattblech beplankte, runde Spanten wurden nach seiner Idee zur selbsttragenden Flugzeugzelle ein noch heute grundsätzlich gültiges Prinzip des Metallflugzeugbaus.
Mit dieser innovativen Technologie begann in den 1920er-Jahren Dorniers weltweiter Erfolg. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen zuerst die hochseefähigen Flugboote vom Typ Wal sowie das legendäre zwölfmotorige Flugschiff Do-X . Bei ihren Flügen über den Atlantik und um die Welt erregten sie in den 1920er- und 30er-Jahren großes Aufsehen. Der deutschen Handelsluftfahrt stellte Dornier sichere Landflugzeuge wie die Komet und den Merkur zur Verfügung. Ab Mitte der 1930er-Jahre profitierte auch Dornier, wie alle Flugzeugbauer in Deutschland, von der Aufrüstung der Luftwaffe. Das Kampfflugzeug Do-17, der Fliegende Bleistift , weiterentwickelt zur Do-215 und Do-217, wurde in großen Serien gebaut. Ende des Zweiten Weltkrieges galt die Do-335 als das schnellste in Serie gefertigte Propellerflugzeug der Welt.
Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg forderte noch einmal den ganzen unternehmerischen Einsatz Claude Dorniers. Mit einer Typenfamilie von wirtschaftlichen Kurzstart-Arbeitsflugzeugen, von der
Do-27 bis zur Do-28 Skyservant , konnte er sich mit Erfolg auf dem Weltmarkt durchsetzen. Auch die Do-31, der erste und bis heute größte strahlgetriebene Senkrechtstarter der Welt, entstand in den 1960er-Jahren noch unter seiner Ägide, bevor er 1969 in Zug in der Schweiz starb.
Mit dieser innovativen Technologie begann in den 1920er-Jahren Dorniers weltweiter Erfolg. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen zuerst die hochseefähigen Flugboote vom Typ Wal sowie das legendäre zwölfmotorige Flugschiff Do-X . Bei ihren Flügen über den Atlantik und um die Welt erregten sie in den 1920er- und 30er-Jahren großes Aufsehen. Der deutschen Handelsluftfahrt stellte Dornier sichere Landflugzeuge wie die Komet und den Merkur zur Verfügung. Ab Mitte der 1930er-Jahre profitierte auch Dornier, wie alle Flugzeugbauer in Deutschland, von der Aufrüstung der Luftwaffe. Das Kampfflugzeug Do-17, der Fliegende Bleistift , weiterentwickelt zur Do-215 und Do-217, wurde in großen Serien gebaut. Ende des Zweiten Weltkrieges galt die Do-335 als das schnellste in Serie gefertigte Propellerflugzeug der Welt.
Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg forderte noch einmal den ganzen unternehmerischen Einsatz Claude Dorniers. Mit einer Typenfamilie von wirtschaftlichen Kurzstart-Arbeitsflugzeugen, von der
Do-27 bis zur Do-28 Skyservant , konnte er sich mit Erfolg auf dem Weltmarkt durchsetzen. Auch die Do-31, der erste und bis heute größte strahlgetriebene Senkrechtstarter der Welt, entstand in den 1960er-Jahren noch unter seiner Ägide, bevor er 1969 in Zug in der Schweiz starb.
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