Die Lebküchnerin, Sybille Schrödter, Historische Romane
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Die Lebküchnerin

Die Lebküchnerin

Historischer Roman. Originalausgabe

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Nürnberg 1387 - eine der blühendsten Städte des Mittelalters, doch ein unwirtlicher Ort für eine junge Adelige, die gerade dem Kloster entflohen ist. Ihr bleibt nur eines: Sie gibt sich als Schwester ihrer Freundin aus, der... mehr

2010, 384 Seiten, Maße: 12 x 19,3 cm, Taschenbuch, Deutsch Piper ISBN-10: 3492254470
ISBN-13: 9783492254472
 

Produkt-Beschreibung zu: Die Lebküchnerin

Nürnberg 1387 - eine der blühendsten Städte des Mittelalters, doch ein unwirtlicher Ort für eine junge Adelige, die gerade dem Kloster entflohen ist. Ihr bleibt nur eines: Sie gibt sich als Schwester ihrer Freundin aus, der ehemaligen Klosterköchin Agnes, und zieht zusammen mit ihr ins Haus von Agnes' Verlobtem, einem Bäcker. Das wiederum passt dem künftigen Schwiegervater gar nicht, bis Benedicta ihm aus seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hilft. Ihr Geheimrezept für Lebkuchen, das sie einst im Kloster entwickelte, rettet die Bäckerei. Mit dem Erfolg ihrer köstlichen Benedicten-Lebkuchen macht sie sich jedoch auch Feinde. Und erkennt beinahe zu spät, dass einer es gut mit ihr meint ... Sybille Schrödter zeichnet lebendig und historisch fundiert ein farbenprächtiges Bild vom mittelalterlichen Nürnberg.
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Klappentext zu: Die Lebküchnerin

Nürnberg 1387 - eine der blühendsten Städte des Mittelalters, doch ein unwirtlicher Ort für eine junge Adelige, die gerade dem Kloster entflohen ist. Ihr bleibt nur eines: Sie gibt sich als Schwester ihrer Freundin aus, der ehemaligen Klosterköchin Agnes, und zieht zusammen mit ihr ins Haus von Agnes Verlobtem, einem Bäcker. Das wiederum passt dem künftigen Schwiegervater gar nicht, bis Benedicta ihm aus seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hilft. Ihr Geheimrezept für Lebkuchen, das sie einst im Kloster entwickelte, rettet die Bäckerei. Mit dem Erfolg ihrer köstlichen Benedicten-Lebkuchen macht sie sich jedoch auch Feinde. Und erkennt beinahe zu spät, dass einer es gut mit ihr meint ... Sybille Schrödter zeichnet lebendig und historisch fundiert ein farbenprächtiges Bild vom mittelalterlichen Nürnberg.

Autoren-Porträt von Sybille Schrödter:

Sybille Schrödter, geboren 1955, ist Juristin, Kabarettistin, Sängerin und Autorin. Die "Spitzendiseuse des deutschen Kabaretts" (Rheinische Post) schreibt unter anderem Drehbücher für Gerichtsserien, wenn sie nicht mit ihrem jüngsten Programm "Dekolletessen" durch die Lande tourt. Sie lebt in Hamburg-Ottensen.

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sehr gut
finala, Winsen luhe, 23.10.2009
Bei der Lebküchnerin handelt es sich um eine junge Frau, die im Alter von 12 Jahren ihren geliebten Vater verlor und von ihrer Stiefmutter ins Kloster gebracht wird. Benedicta kam aus gutem Hause und hätte in Wohlstand und ohne Sorgen aufwachsen können. Im Kloster Engelthal fristete sie ein Leben zwischen Zweifel und Verzweiflung. Das Backen von Lebkuchen wurde ihre Leidenschaft. Ungünstiger Weise verliebte sich Benedicta im Kloster in einen Verwandten der Priorin und bekam zusammen mit ihrer geliebten Freundin Agnes die Chance zur Flucht.Dieses Buch ist ein romantischer Liebesroman , der im Mittelalter spielt. Die Beschreibungen Nürnbergs, der Landschaften und der Bauwerke sind einfach wunderbar gelungen. Beim Backen in der Backstube erahnt man den Duft von Lebkuchen und Brot. Die Schreibweise ist fließend und leicht zu verstehen. Es ist ein Buch, das man genießen kann.
2 von 2


gut
Friederike R., Berlin, 27.10.2009
Benedicta wird nach dem Tod ihres Vaters ins Kloster gebracht. Je älter sie wird, desto mehr sehnt sie sich nach einem Leben außerhalb der Klostermauern. Ablenkung vom tristen Alltag erhofft sie sich, als das Kloster den Auftrag erhält, Lebkuchen zu backen. Doch als man ihr vorwirft, Unzucht mit einem Mann betrieben zu haben, muss sie mit ihm zusammen fliehen. Auf der Flucht verlieren sich die beiden jedoch aus den Augen. Ihr bleibt keine andere Möglichkeit, als mit Agnes nach Nürnberg zu gehen. Spätestens nach der Ankunft in Nürnberg wurde die Geschichte doch um einiges brutaler, als ich es erwartet habe. Intrigen werden gesponnen und Menschen ermordet. Die Charaktere waren mir teilweise einfach zu oberflächlich. Etwas unglaubwürdig erschien mir auch die Liebesgeschichte zwischen Benedicta und dem Bruder dem Bruder des Fechtmeisters. An sich handelt es sich aber um einen schönen Roman.
2 von 2


sehr gut
rebellyell666, Münster, 05.11.2009
Ein mittelalticher Roman mit allem Drum und Dran: Herzschmerz, die große Liebe, Tod, Mord und ein Happy End (?). Eine schöne Liebesszene jagte die andere und manchmal musste ich doch an mich halten, da es etwas übertrieben dargestellt war. Doch auch die Irrungen stellt Schrödter schön heraus und man konnte bis zu den letzten Seiten mitfiebern und den Atem anhalten. Was mir persönlich so gar nicht gefiel, war die Ausarbeitung der Charaktere. Alle irgendwie zu glatt, einen Bösewicht musste es ja auch geben. Hier ist schön herauskristallisiert worden, wie die damaligen Zünfte geordnet waren. Einen raschen Eindruck bekam man auch in die eigentliche Geschichte: Die Herstellung der süßen Lebkuchen, die hier von Benedicta nach eigens ausgedachten Rezepten gebacken werden. Manchmal verzehrte es mich nach den süßen Naschereien, doch manchmal rückten diese auch in den Hintergrund.
1 von 1


sehr gut
buchhaim, Sulzheim, 23.11.2009
Die Lebküchnerin erzählt die fiktive Geschichte, wie die Nürnberger Lebkuchen erfunden wurden, & gleichzeitig die Geschichte der jungen Benedicta, die gegen den Willen ihres verstorbenen Vaters von ihrer Stiefmutter ins Kloster gesteckt wird.
Die Geschichte war sehr spannend geschrieben & die Hauptakteurin Benedicta war mir von Anfang an sympathisch .Ich habe mit ihr mitgefiebert & mitgelitten. Personen & Schauplätze wurden von der Autorin mit viel Liebe zum Detail geschildert, so dass man sich gut in die Akteure & in die längst vergangene Zeit hineinversetzen konnte.
Der Schreibstil war flüssig & gut zu lesen. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, vor allem deshalb, weil viele spannende Wendungen in die Geschichte eingebaut waren & ich am liebsten immer sofort gewusst hätte, wie es weitergeht.
Eine Geschichte, die ich jedem Fan von historischen Romanen ans Herz legen möchte!
1 von 1


gut
Karin M., Hilpoltstein, 20.10.2009
Die 12-jährige Benedicta wird von ihrer Stiefmutter gezwungen ins Kloster zu gehen. Dort ist sie nur in der Küche glücklich, wenn sie Köchin Agnes heimlich beim Backen helfen darf. Natürlich tut das Erscheinen des Fechtmeisters sein übriges und das Unglück nimmt seinen Lauf, sie werden erwischt, bei der Flucht getrennt. Benedicta muss sich nun incognito durchschlagen....
Ein gelungener historischer Roman um eine entflohene Nonne, viele Intrigen, Liebe und die Erfindung des Nürnberger Lebkuchens. Die mittelalterliche Stadt und ihre Bewohner entstehen farbenprächtig vor dem inneren Auge.
Die Autorin schreibt flüssig und versteht es das Interesse des Lesers zu halten. Die Geschichte nimmt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte (ja, manche sind nicht gerade glaubwürdig...) aber man freut und leidet auf jeden Fall immer mit den Protagonisten mit und das ist doch das Wichtigste!
1 von 1


sehr gut
Labradoria, Bielefeld, 14.12.2009
Die ersten Seiten fand ich etwas zäh, aber ok. Und dann kam eine Spannende Stelle, nach der anderen. Diese Geschichte ist supertoll geschrieben und man findet sich gleich in die damalige Welt ein. So kommt eine Überraschung nach der anderen... Wenn man denkt Sie ( Benetdicta) hat es geschafft, kommt der nächste Schock.. und man fiebert weiter mit Ihr und Ihren Freunden, die Sie nach und nach gewinnt, mit. Andererseits ist es schon auf die ein oder andere Art brutal. So gibt es Morde, intrigen etc. Das hätte ich von dem Buch nicht erwartet, aber die Spannung ist bis zur letzten Seite gegeben! Das Backen nimmt in diesem Buch natürlich auch einen gewissen Bereich ein. Zu dieser Jahreszeit ideal!
Fazit: Wunderschönes Buch, mit Liebesgeschichten, intrigen, Spannung.... einfach WOW!
1 von 1

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