Der Metzger geht fremd
Kriminalroman

Restaurator und Menschenfreund Willibald Metzger ermittelt wieder: in einem Mordfall auf dem Land!
"Ein Sahnestückchen an Erzählkunst milieustark, sezierend, menschelnd, lebensklug": So bewertet Der Standard den neuen Krimi des österreichischen Autors Thomas Raab.
"Ein Sahnestückchen an Erzählkunst milieustark, sezierend, menschelnd, lebensklug": So bewertet Der Standard den neuen Krimi des österreichischen Autors Thomas Raab.
2009, 359 Seiten, Maße: 13,5 x 20,9 cm, Gebunden, Deutsch
Piper ISBN-10: 3492053084
ISBN-13: 9783492053082
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Klappentext zu: Der Metzger geht fremd
Durchaus mit Bewunderung für die Gründlichkeit der hiesigen Reinigungskräfte registriert Danjela Djurkovic die blitzblanken Fliesen des Kurschwimmbades. Es herrscht eine gespenstische Stille, denn außer ihr ist nur eine andere Person anwesend, die wie eine marmorne Statue am Grunde des Beckens liegt. Der Mann ist tot, daran besteht kein Zweifel. Mit seltener Gelassenheit alarmiert Danjela die Klinikleitung und schickt einen Hilferuf in Richtung ihres geliebten, eigensinnigen Willibald Adrian Metzger. Der sitzt in seiner fernen Restauratorenwerkstatt und bricht nur widerwillig in die Fremde auf. Doch bald schon nimmt ihn das Leben auf dem Land gefangen. Denn auch dort haben die Familien ihre Leichen im Keller.
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...denn sie hat die Leiche eines Mannes am Boden des Schwimmbads entdeckt. Und da sie sich wundert,wie ein exzellenter Schwimmer,der Hällenbäder veräbscheute,in einem solchen ertrinken konnte,wird sie neugierig und ruft ihren Willibald zu Hilfe.
Bald kommen sie einem tragischen und schrecklichem Familiengeheimnis auf die Spur.
Der Metzger geht fremd ist ein außerst unterhaltsamer Krimi,mit interessanten Charakteren,in den man problemlos reinfindet,auch wenn man (wie ich) die zwei vorherigen Bände nicht gelesen hat.
Allerding ist die Geschichte teilweise etwas umständlich formuliert,doch das wird durch die humorvollen Vergleiche und die Dialoge der Haie Anton und Ernst wieder wett gemacht.
Bestimmt nicht für jeden Geschmack, aber für Freunde des schrägen Krimis dafür umso mehr. Mit trockenem Humor und Augenzwickern geschrieben, Skurrillität reichlich vorhanden, viel Lokalkolorit - ein Krimi einfach mal ganz anders. Das grosse Plus liegt vor allem im Sprachwitz und bei den bei den sehr liebenswerten Hauptpersonen .
Wegen ihres Anrufs, es gäbe einen Toten in der Kuranstalt reist er sofort ab und so landet er in der Provinz in einer Frühstückspension, 5 km weg von seiner Danjela. Und nun geraten der Metzger und seine Freundin in die Verstrickungen und Intrigen im Kurhotel (das eher ein Nobelhotel ist), lernen jede Menge vom Landleben kennen (einschließlich Misthaufen) und ermitteln so oft und genau es geht, wie die Vorgänge im Kurhotel und die auf dem Hirzinger-Hof zusammenhängen.
Ein tolles Buch, einfach empfehlenswert !
Der besondere Schreibstil von Thomas Raab ist dabei der größte Pluspunkt. Nicht immer ganz einfach zu lesen, aber durch eine unglaubliche Wortakrobatik versehen, versetzen diverse Passagen den Leser immer wieder in Heiterkeit. Der gebrochene Dialekt der Danjela ist einfach nur liebenswert, ebenso wie die einfließenden regionstypischen Bezeichnungen einen gewissen Charme versprühen.
Insgesamt eine wunderbar verzwickte Kriminalgeschichte, die es weder an Humor und Spannung noch an charakterlich einzigartig gezeichneten Figuren fehlen lässt.
Seine Freundin hat sich nämlich just in dieses Kurhotel einquartieren lassen und da muss der Herr Metzger seiner Danjela natürlich zu Hilfe eilen, wenn sie sich langweilt oder aber, wenn sie eine "nackerte" Leiche im Pool findet.
Fortan steht dieses Duo mal zusammen, mal getrennt im Mittelpunkt turbulenter Entwicklungen und Enthüllungen
Zum Schreibstil ist zu sagen; der Autor beleuchtet die Geschichte immer aus verschiedenen Blickwinkeln, indem er die einzelnen Figuren als Ich-Erzähler agieren lässt.
Auf jeden Fall eine absolute Bestnote mit Sternchen!!!
Der Metzger möchte nur seine Danjela besuchen. Jedoch passieren dann 2 Morde und Danjela kommt Geheimnissen auf die Spur und findet verschlungene Familienpfade.
Zunächst fand ich das Buch sehr spannend und konnte es nicht mehr beiseite legen. Besonders erfrischend sind auch die Dialoge der Fische.
Jedoch das letzte Viertel war dann doch recht langatmig und durchschaubar, schade. Wirklich neue Erkenntnisse kommen am Ende nicht. Deswegen gibts von mir einen Punkt Abzug.
Einen weiteren Punkt ziehe ich ab, weil ich die Sprache teilweise doch recht heftig fand. Es kamen häufig Ausdrücke darin vor, die meiner Meinung nach nichts in einem guten Buch zu suchen haben.
Trotzdem ein empfehlenswertes Buch.