Aus die Maus, Matthias Nöllke, Christian Sprang, Humor, Comedy & Satire
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Aus die Maus

Aus die Maus

Ungewöhnliche Todesanzeigen

sehr gut
Kuriose Todesanzeigen: Aus die Maus

Das Beste aus einer Sammlung von über 1.000 ungewöhnlichen Todesanzeigen ist hier zusammengetragen: Letzte Nachrichten an die Welt, vom Verstorbenen selbst (''Ich bin dann mal weg''), von Freunden und Feinden. Rätselhafte und eindeutige Botschaften an die Nachwelt.

2009, 208 Seiten, durchgehend Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 12,2 x 18,7 cm, Kartoniert (TB), Deutsch KIEPENHEUER & WITSCH
ISBN-13: 2000000012155
 
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Klappentext zu: Aus die Maus

"Ein Gänseblümchen macht für immer Bubu.

Todesanzeigen üben auf viele Menschen eine ungeheure Faszination aus. Ihre Lektüre erlaubt nicht nur den Abgleich mit den eigenen Lebensdaten, sie vermittelt mitunter auch ungewöhnliche und unterhaltsame Einblicke in das Leben der anderen.
Als Student hat Christian Sprang, heute Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, begonnen, Todesanzeigen zu sammeln. Was als Spaß in einer Wohngemeinschaft begann, entwickelte sich zu einem ungewöhnlichen Hobby. Schnell begannen Freunde und Bekannte, ihm eigene Fundstücke zu schicken. So entstand mit den Jahren eine inzwischen mehr als tausend Anzeigen umfassende Sammlung.
Die Auswahl in diesem Buch reicht von Selbstanzeigen (Ich bin dann mal weg oder Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit), nachträglichen Klarstellungen (Er hatte Vorfahrt oder Scheiß Motorrad), Rätselhaftem (Ein Gänseblümchen macht für immer Bubu) über Hassanzeigen (Jetzt wird gefeiert! oder Zum Tod von Dr. Volker P. fällt mir nur ein Wort ein: Danke! Ein Patient) und letzte Grüße (He Uli, es war schön mit dir) bis zu überraschenden Motti (Ein letztes Zapp-Zerapp oder s'is Feierobnd).
Die Geschichten, die sich dahinter verbergen, sind herzzerreißend, skurril und komisch; sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben in unserem Land, das beim Leser zu tröstender Erkenntnis und befreiendem Lachen führt. Schließlich gilt, wie in einer Anzeige lakonisch resümiert wird: Wer nicht stirbt, hat nie gelebt.

Rezension zu: Aus die Maus

Ein anrührendes Buch, voller Wut und Wehmut. Elke Heidenreich über Am Ende

Leseprobe: Aus die Maus

Aus die Maus von Christian Sprang und Matthias Nöllke



Einleitung

»Jeden Morgen nehm' ich die Zeitung und seh' die Todesanzeigen durch. Wenn mein Name da nicht steht, mach' ich ein­fach so weiter wie bisher.«

DIZZY GILLESPIE

Viele Menschen finden es absonderlich, Todesanzeigen zu sam­meln. Weil Tod und Sterben in unserer Gesellschaft tabuisiert wer­den, vermutet man hinter dem Interesse des Sammlers schnell
...

Autoren-Porträt von Matthias Nöllke, Christian Sprang:

Dr. Matthias Nöllke hat Kommunikationswissenschaften, Politik, Literaturwissenschaft studiert. Er ist seit vielen Jahren als Journalist, Autor und Referent tätig, u.a. für den Bayerischen Rundfunk und für zahlreiche Unternehmen.Christian Sprang, Dr. phil., betreibt seit 2003 die populäre Website todesanzeigensammlung.de. Beruflich ist der promovierte Musikwissenschaftler Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und leitet Seminare und Fachanwaltslehrgänge zum Urheber- und Verlagsrecht.

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sehr gut
Marco B., Bremerhaven, 07.07.2010
Unvermeidlich und doch so gewiß wie das Amen in der Kirche ist der Tod. Da niemand sagen kann, was nach dem Tod kommt, übt er auf viele Menschen eine besondere Faszination aus, wobei das Lesen von Todesanzeigen eine Möglichkeit der Verarbeitung mit dem letzten Akt des Lebens darstellt. Todesanzeigen bieten, manchmal gewollt, manchmal ungewollt mehr als nur die nüchterne Mitteilung, dass jemand gelebt hat. Matthias Nölke und Christian Sprang haben zahlreiche ungewöhnliche Todesanzeigen in ihrem Buch abgedruckt, die häufig amüsieren zuweilen aber auch zum Nachdenken anregen. Besonders bissig wirds, wenn die Hinterbliebenen versuchen mit einer Todesanzeige noch einen Seitenhieb mitzugeben (Beispiel: "Der Tod ist barmherziger als deine Unbarmherzigkeit").

"Aus die Maus" ist ein etwas anderes Buch, welches ein ernsthaftes Thema aus einer anderen Perspektive darstellt.
8 von 8


sehr gut
Susan, wedel, 29.07.2010
Ich muss sagen, die Anzeigen in dem Buch sind teilweise so komisch, dass ich aus dem Lachen nicht mehr heraus kam, aber es sind auch Anzeigen darunter, die einen nachdenklich stimmen und auch ein Stück weit zum Nachdenken bewegen. Das Buch hat das gewisse Etwas, es ist amüsant was die Anzeigen betrifft es macht einem aber auch gleichzeitig klar, wie sehr man sich unvewusst durch die Anzeigen doch damit auseinander setzt dadurch dass man sie liest.
Wobei einem die eine oder andere Anzeige doch sehr nahe geht und man doch mehr über die Anzeige nachdenkt, die man gerade gelesen hat.
Insbesondere die Anzeigen wo die Leute durch einen Unfall ums Leben gekommen sind und dabei spielt es keine Rolle, ob derjenige Schuld hatte oder nicht.
8 von 8


ausgezeichnet
Alexa, Neubrandenburg, 28.02.2010
Finde dieses Buch wirklich sehr außergewöhnlich,interesant,neu,lustig, traurig,bizarr,komisch und ungewöhnlich.Also wen diese Eigenschaften an einem Buch nicht abschrecken können und er den Umgang mit dem Tod mal von einer anderen Seite beleuchten möchte, sollte sich dieses Buch zulegen.(meine Freunde halten mich für ziemlich verrückt, weil ich es so "gut" fand)
16 von 17


sehr gut
C. Eckert, Bühl, 09.11.2009
Wir fuhren im Herbsturlaub im Zug von Konstanz nach Allensbach. Gegenüber saß eine Frau, die dieses Buch las. Sie hat sich von Konstanz bis Allensbach beim Lesen, manchmal sogar sehr laut, gekugelt vor Lachen. Sie konnte sich nicht beherrschen.Deshalb denke ich, muss dieses Buch ein Knaller sein, ich möchte es auch unbedingt haben. Die Auszüge, die ich daraus gelesen habe, als es in der Sonntagsbeilage meiner Zeitung angeboten wurde, fand ich auch sehr lustig, so ernst das Thema auch sein mag.
33 von 36


sehr gut
Claudia O., O, 21.12.2010
Eine lustige und zugleich skurile Art sich auf das unvermeidliche vorzubereiten. Wenn man angefangen hat, kann man schlecht wieder aufhören. Freue mich schon auf die zweite Ausgabe!
1 von 2

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