Der dunkle Wächter, Carlos Ruiz Zafón, Historische Romane
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Der dunkle Wächter

Der dunkle Wächter

Roman

sehr gut
Atemberaubender Thriller von Bestsellerautor Zafón!

Nach "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel der Engel" beweist Zafon hier messerscharf, dass er auch als Thrillerautor zur Weltklasse zählt.


Als Irene mit dem Jungen Ismael an der... mehr

2009, 343 Seiten, Maße: 13,6 x 21 cm, Gebunden, Deutsch Fischer FJB ISBN-10: 3596853885
ISBN-13: 9783596853885 Erscheinungsdatum: 24.09.2009
 

Produkt-Beschreibung zu: Der dunkle Wächter

Atemberaubender Thriller von Bestsellerautor Zafón!

Nach "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel der Engel" beweist Zafon hier messerscharf, dass er auch als Thrillerautor zur Weltklasse zählt.


Als Irene mit dem Jungen Ismael an der Blauen Bucht liegt, scheint alles perfekt. Doch der Spielzeugfabrikant, der Irenes Mutter auf seinen Landsitz Cravenmoore geholt hat, hütet ein finsteres Geheimnis. Einige Räume dürfen nie betreten werden. Im großen Wald um die Villa geht der Besitzer oft spazieren. Aber auch ein grausiges Geschöpf treibt sich dort herum, das einem Albtraum zu entstammen scheint. Cravenmoore entpuppt sich als Ort des Schreckens. Irene und Ismael erleben das Abenteuer ihres Lebens. Und sie erfahren: Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen.
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Klappentext zu: Der dunkle Wächter

Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen.
Carlos Ruiz Zafóns Bestseller - jetzt auf Deutsch
Nach düsteren Tagen wünscht sich Irene das Glück des Sommers. Als sie mit dem Jungen Ismael an der Blauen Bucht liegt, scheint alles perfekt.
Doch der Spielzeugfabrikant, der Irenes Mutter auf seinen Landsitz Cravenmoore geholt hat, hegt ein finsteres Geheimnis. Alle Zimmer seines gewaltigen Hauses stehen voll selbstgebauter Automaten und raffiniertem Spielzeug, und einige Räume dürfen nie betreten werden. Im großen Wald rings um die Villa geht der Besitzer oft spazieren. Aber auch ein sonderbares Geschöpf treibt sich dort herum, das einem Albtraum zu entstammen scheint ...
Bald jagen dunkle Schatten durchs Haus, und im Nebel drohen vom Leuchtturm die gefürchteten Septemberlichter. Cravenmoore entpuppt sich als Ort des Schreckens. Irene und Ismael kämpfen im größten Abenteuer ihres Lebens um ihre Liebe. Und sie erfahren: Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen.

Leseprobe: Der dunkle Wächter

Der dunkle Wächter von Carlos Ruiz Zafón       

Eine sanfte Brise wehte von See und strich durch den dichten Wald rund um Cravenmoore. Das verborgene Wispern der Blätter begleitete die Schritte von Simone und ihren Kindern auf dem Pfad, der durch den Wald führte, ein regelrechter Tunnel, der in das dunkle, unergründliche Dickicht geschlagen war. Das bleiche Antlitz des Mondes lugte hinter dem Leichentuch
...

Autoren-Porträt von Carlos Ruiz Zafón:

Carlos Ruiz Zafón wurde am 25. September 1964 in Barcelona geboren und besuchte dort die Jesuitenschule Sarrià. Beruflich war er später zunächst in einer Werbeagentur tätig. 1993 erhielt der damals 29-Jährige für seinen ersten Roman einen Jugendliteraturpreis. Seit 1994 lebt er in Los Angeles, arbeitet als Drehbuchautor und schreibt für die spanischen Tageszeitungen El País und La Vanguardia.

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sehr gut
Anette L., Sulzheim, 29.09.2009
Das Buch zeichnet sich durch eine besondere Art von altmodischer Gruselatmosphäre aus. Beim Lesen dachte ich unweigerlich an die Schauergeschichten von E. A. Poe.
Mehrere Handlungsstränge sind raffiniert miteinander verwoben: Erzählt wird die Liebesgeschichte von Irene & Ismael, die Vorgeschichte des Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann und die Legende um die Septemberlichter – die Geschichte einer jungen Frau, die vor 20 Jahren im Meer vorm Leuchtturm ertrunken ist, und deren Tagebuch Ismael & Irene in die Hände fällt.
Zafón ist ein Meister der Wortakrobatik, nahezu unbeschreiblich, was dieser Mann schwarz auf weiß zu erschaffen in der Lage ist, NUR durch Worte! Zafón schafft Kopfkino! Er lässt Menschen & Umgebung vor dem inneren Auge entstehen, man fühlt die düstere Atmosphäre am eigenen Leib und beim Lesen jagt ein Schauer nach dem anderen den Rücken hinunter.
24 von 25


ausgezeichnet
stiefelchen, Immenhausen, 10.10.2009
Mir hat dieser Jugendroman aus der Feder Carlos Ruiz Zafón außerordentlich gut gefallen. Eine perfekte Mischung aus Harmonie, Spannung und Grusel. Allerdings muss ich anmerken, dass mir der Klappentext einen etwas anderen Eindruck ermittelt hat. Dort klang die Geschichte deutlich mehr nach einfachem Gruselroman. Dass ich in diesem Buch eine Geschichte über die Zarten Bande der Liebe, Freundschaft und Treue vorfand, die in einer phantastisch anmutenden Gruselkulisse endet, gefiel mir deutlich besser, als die Erwartungen an das Buch, die durch Leseprobe entstanden sind.

Sprachlich ist Zafón ein Meisterwerk gelungen, die Komposition der Worte ermöglicht ein zügiges Lesen ohne Verständnisprobleme durch zu lange, verschachtelte Sätze. Es hat richtig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Vormittags ist es angekommen, abends war es durch.
15 von 16


ausgezeichnet
Steffi, Schalkenbach, 04.10.2009
"Der dunkle Wächter" versetzt den Leser gleich zu Beginn mit einem alten Brief eines Unbekannten an Irene in eine stimmige, gruselige Atmosphäre. Von wem stammt der Brief? Und was ist damals, im Jahre 1937, geschehen? Im weiteren Verlauf der Handlung gelingt es dem Autor perfekt diese Stimmung aufrechtzuerhalten und bis zum großen Finale sogar noch ein gutes Stück zu steigern. Die unheimlichen Automaten auf Cravenmoore zum Beispiel sind aber auch wie dazu geschaffen den Leser zu ängstigen und wohlige Schauer über den Rücken jagen zu lassen. Und auch alle anderen Schauplätze tragen zur Verstärkung dieser unheimlichen Stimmung bei. Hinzu kommt noch, dass wie in seinen anderen beiden Büchern "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" auch hier der Schreibstil einfach unglaublich ist: kraftvoll und poetisch, einfach einmalig!
11 von 12


sehr gut
Alina G., Durbach, 08.12.2009
Nach dem frühen Tod von Armand Sauvelle, der seiner Familie einen Haufen Schulden hinterlässt, denkt Simone, dass die schwarzen Tage vorbei sind, als sie einen Stelle bei dem Spielzeugmacher Lazarus Jann antritt, die gut bezahlt ist und ein schönes Haus mit ihren Kindern Irene und Dorian beziehen kann.
Doch sie ändert ihre Meinung, denn es geschiet ein brutaler Mord im Wald, der zu Cravenmoore, dem Anwesen von Lazarus, gehört.
Bald muss die ganze Familie um ihr Leben kämpfen, als ein "Schatten" in die Spielzeuge fährt, der sie zum Leben erweckt.

Durch die ganze Geschichte zieht sich eine solche Spannung, so dass man immer weiterlesen möchte.
Man kann das Buch schön flüssig lesen, auch wenn es anfangs etwas zu sehr "kinderbuchmäßig" formuliert ist.
2 von 2


ausgezeichnet
Tobias G., Münster, 01.10.2009
Dieser Roman ist der dritte und letzte Teil der Schauerroman-artigen Nebel-Trilogie, die Zafon in den 1990er Jahren verfasste und die - von hinten aufgerollt - nun als Wartezeitversüßer auf ganz neues Futter von Zafon komplett in deutscher Ausgabe erscheint. Die Motive und Themen des Romans erinnern meine Vorrednerin nicht ohne Grund an Edgar Allan Poe, denn Zafon bedient sich im Dunklen Wächter bei den Urvätern des Gruselgenres. Parallelen bereits zu Horace Walpoles Schloss von Otranto sind sehr deutlich; ein verhextes Anwesen und ein malerisch-mysteriöser Schauplatz in der rauen Normandie sind Garanten für tolle Atmosphäre in der tragischen Liebesgeschichte eines dunklen Fluches, die ein jugendliches Publikum gleichermaßen anspricht wie ein erwachsenes. Das Werk besitzt nicht die Komplexizität eines Spiel des Engels, aber Zafons Erzähltechnik war schon damals Weltklasse. Lesen!!!
9 von 11


sehr gut
Sarah F., Essen, 05.10.2009
Carlos Ruiz Zafón hat in diesem Jugendbuch mit düsteren Beschreibungen eine gruselige Atmosphäre mit Gänsehautfaktor erschaffen.Doch obwohl mich zwischenzeitlich das Grauen gepackt hat und ich nicht im Dunkeln hätte lesen wollen,fehlte mir das gewisse Etwas.Etwas unbestimmtes,das ich gar nicht genau definieren kann.Dabei war die Geschichte in sich stimmig,der Schreibstil einfach und die Charaktere der Zeit angepasst. Und die Geschichte erzählt nicht nur grauenhaftes sondern erzählt,zwischen den Zeilen,von grenzenloser Hingabe,Fehlentscheidungen,Mut, Tragik und Zusammenhalt.Besonders schön finde ich den Briefwechsel am Anfang und Ende des Buches,zwischen Irene und Ismael.So erfährt man wie die Protagonisten die Geschehnisse verarbeitet haben und was aus Ihnen geworden ist.Und Platz für ein wenig eigene Fantasie,wie es wohl mit den zwei Liebenden weiter gehen wird,bleibt auch noch
5 von 7

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