Wo fahren wir hin, Papa?, Jean-Louis Fournier, Unterhaltungsliteratur
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Wo fahren wir hin, Papa?, Jean-Louis Fournier, Unterhaltungsliteratur

Wo fahren wir hin, Papa?

Wo fahren wir hin, Papa?

Ausgezeichnet mit dem Prix Femina, Kategorie französische Literatur 2008. Deutsche Erstausgabe

gut
Wer hat schon die Kinder, die er sich erträumt hat? Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen >Tim und Struppi< geschenkt - aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen,... mehr

2009, 155 Seiten, Maße: 13,5 x 21,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Übers. v. Nathalie Mälzer-Semlinger DTV ISBN-10: 3423247452
ISBN-13: 9783423247450
 

Produkt-Beschreibung zu: Wo fahren wir hin, Papa?

Wer hat schon die Kinder, die er sich erträumt hat? Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen >Tim und Struppi< geschenkt - aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt - aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel. Der französische Bestseller des Jahres 2008!
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Klappentext zu: Wo fahren wir hin, Papa?

Wer hat schon die Kinder, die er sich erträumt hat?

Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen Tim und Struppi geschenkt, aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt, aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.

Der französische Bestseller des Jahres 2008!

Rezension zu: Wo fahren wir hin, Papa?



»Founier ist ein Buch gelungen, das ganz tief eintauchen lässt in das Geheimnis namens Leben.« Magnus Reitinger, Weilheimer Tagblatt 12.05.2010

Autoren-Porträt von Jean-Louis Fournier:

Jean-Louis Fournier, am 19. Dezember 1938 in Arras geboren, ist Schriftsteller und Humorist und arbeitet zudem als Regisseur für das Fernsehen. Er hat eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht.

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sehr gut
D.Wallat, Herrnburg, 24.11.2009
Als erstes möchte ich erwähnen, dass dieses Buch wahrlich unter die Kategorie "schwere Kost" fällt. Nicht jeder kann mit dem Thema an sich und vor allem mit der Art, wie Fournier darüber schreibt, umgehen! Dennoch würde ich das Buch jederzeit weiterempfehlen!

Fournier beschreibt in diesem Buch sehr ehrlich und mit einer gehöhrigen Priese Sarkasmus sein Leben mit 2 Behinderten Kindern. Er beschreibt seine Gefühle in unterschiedlichen Situationen, beschreibt, wie die Umwelt darauf reagiert. Manchmal ist sein Sarkasmus darüber doch sehr "grenzwertig". Doch wenn man hinter den Zeilen liest, dann erkennt man außer Sarkasmus, Wut und Trauer auch Liebe, Zuversicht, Hoffnung und Dankbarkeit. Und genau das ist es, was dieses Buch ausmacht.
1 von 1


sehr gut
vöglein, B-W, 26.10.2009
Ein lachendes und ein weinendes Auge hatte ich, als ich diese Büchlein las. Ein lachendes über den schwarzen, teilweise schon sehr makaberen Humor des Autors, ein weinendes aufgrund des doch sehr traurigen Hintergrundes dieses Buches.
Insgesamt fand ich das Büchlein auf der einen Seite wie eine Art "Liebeserklärung" an seine zwei behinderten Kinder, auf der anderen Seite hatte ich aber auch das Gefühl, er wolle mit seinem Schicksal "abrechnen".
Leider sind seine Frau/Partnerin sowie seine gesunde Tochter so gar nicht erwähnt.....eigentlich schade, es hätte mich interessiert, wie sie in dieser Geschichte/in diesem Leben involviert sind.
Alles in allem aber wieder mal ein Büchlein das einen nachhaltig beschäftigt. Ich würde mir wünschen, dass es manchen hoffentlich auch etwas aufrüttelt, dass auch Behinderte egal welcher Art, eine Daseinsberechtigung in unserer Welt haben.
1 von 2


sehr gut
Kerstin Th., Zittau, 20.11.2010
In kleinen Episoden erzählt der Autor aus dem Leben eines Vaters mit seinen behinderten Söhnen und wie er fast daran zerbricht. Dieses Buch wirkt lange nach. Der teils rabenschwarze Humor ist die einzige Möglichkeit des Erzählers mit seinem Schicksal umzugehen. Das mag für manche, die das Thema gern totschweigen möchten, etwas zu weit gehen. Jedoch kann man beim aufmerksamen Lesen, vor allem zwischen den Zeilen, die tiefe Liebe des Vaters empfinden, die er dennoch gegenüber seinen Söhnen hegt, die so anders als die anderen sind.
Klar hadert er mit seinem Schicksal, gibt sich ein ganzes Leben lang die Schuld, kann sich selbst nicht verzeihen. Doch wem würde es anders gehen, wenn er ehrlich mit sich selbst ist. Schonungslos offen, bis an die Schmerzgrenze sarkastisch – so verpackt der Autor eine bewegende Lebensgeschichte, die Betroffenen dennoch Mut machen kann.


sehr gut
Avathea, Großalmerode, 27.10.2009
Fournier schreibt in seinem Buch über das wahre Leben mit seinen beiden behinderten Söhnen Mathieu und Thomas.Dieses Leben ist nicht immer einfach und diese Tatsache drückt der Autor auch immer wieder voller Ehrlichkeit aus,was dem Leser manchmal lieblos vorkommen kann.Es ist aber eher die tiefe Verzweiflung und Enttäuschung von Fournier,die zum Ausdruck kommt,wenn er schreibt,wie gerne er gesunde und „normale“ Kinder gehabt hätte,um stolz auf sie zu sein und um ihre Entwicklung beobachten zu können.Mit Ironie und Sarkasmus versucht Fournier die Realität zu entschärfen und erträglicher zu machen und er bemüht sich ein guter Vater zu sein.Dies kommt immer wieder zum Ausdruck,auch,wenn er es nicht immer schafft,denn er ist nun mal kein Engel.Dafür ist er aber ein Vater,der nicht aufgibt.Ein lesenswertes Buch, nicht nur für Eltern mit oder ohne behinderte Kinder zu empfehlen.


sehr gut
Claudia B., Herzogenrath, 27.10.2009
Sie sind nicht wie die anderen, sagt Jean-Louis Fournier über seine beiden Söhne und das gleiche kann man auch über sein Buch sagen. Es gibt einige Literatur von Eltern, die über ihre kranken Kinder schreiben, aber dieses Buch ist anders. Der Vater hält sich nicht an Diagnosen und Familiengeschichte auf, er schreibt über seine Söhne, sein Verhältnis zu ihnen, seine Wut und Trauer. Er schreibt so offen und ehrlich, dass ich manchmal das Buch aus der Hand legen mußte, weil ich mit seiner Art der Verarbeitung nicht immer gut umgehen konnte.
Die Trauer von Jean-Louis Fournier, um all das Verlorene, um unerfüllte Träume und Erwartungen, kann ich trotzdem gut nachvollziehen und ich spüre eine Art Dankbarkeit, dass er seine Wut so offen ausspricht. Jean-Louis Fournier, liebt seine Kinder und gerade deshalb wünscht er sich mehr für sie und ist wütend, wenn er an ihre und seine Grenzen stößt.


sehr gut
Josie0412, Niedersachsen, 24.10.2009
Jean-Luis Fournier beschreibt in seinem Buch "Wo fahren hin, Papa?" das Leben mit zwei schwerstbehinderten Söhnen, Mathieu und Thomas.
Mathieu, der Erstgeborene, kommt schwerbehindert auf die Welt. Als man die Diagnose (man erfährt nicht, woran die Kinder leiden) zu akzeptieren lernt, wird seine Frau erneut schwanger. Man hofft, dass es dieses Mal ein "normales" Kind wird, wonach es auch allen Anschein nach aussieht. Doch auch Thomas wird sein Leben lang behindert bleiben.
Jean-Luis Fournier beschreibt nun in seinen sehr kurzen Kapiteln das Leben mit eben seinen zwei Söhnen. Mathieu, der eigentlich nur "Brumm Brumm" von sich geben kann und deswegen am besten LKW-Fahrer werden sollte und Thomas, der immer nur fragt "Wo fahren wir hin, Papa?.
Trotz der teilweise arg zynischen Schreibweise bekommt das Buch von mir 4 Punkte. Alles andere hätte es nicht so eindringlich werden lassen.

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