Eisiges Blut, Robert Masello, Krimi & Thriller
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Eisiges Blut

Eisiges Blut

Thriller. Deutsche Erstausgabe

sehr gut
Bei einem Tauchgang in der Antarktis entdeckt der Journalist Michael Wilde die Leichen eines Mannes und einer Frau - aneinandergekettet und perfekt konserviert in 150 Jahre altem Gletschereis. Daneben: eine Truhe mit geheimnisvollem Inhalt. Wilde stößt auf eine Geschichte, die sein Leben für immer verändern wird.

2009, 639 Seiten, Maße: 12,5 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Übersetzung: Maria Poets Fischer (TB.), Frankfurt ISBN-10: 359618519X
ISBN-13: 9783596185191 Erscheinungsdatum: 13.10.2009
 
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Klappentext zu: Eisiges Blut


Nach einem schweren Schicksalsschlag übernimmt der Journalist Michael Wilde einen Auftrag, der ihn in die Antarktis führt. In der frostigen Einsamkeit hofft er Abstand zu finden, doch in die rationale Welt der Polarforscher bricht urplötzlich das Dunkle und Irrationale ein: Bei einem Tauchgang entdeckt Michael Wilde die beiden Körper eines Mannes und einer Frau aneinandergekettet und perfekt konserviert in hundertfünfzig Jahre altem Gletschereis. An ihrer Seite wird eine Truhe mit geheimnisvollem Inhalt gefunden. Der mysteriöse Fund bringt Wilde auf die Spur einer Geschichte, die Jahrhunderte und Kontinente überspannt. Und die sein Leben für immer verändern wird

Rezension zu: Eisiges Blut

"Als ob H.G. Wells, Stephenie Meyer und Michael Crichton zusammen einen Spannungsroman schreiben würden." (USA Today)

Autoren-Porträt von Robert Masello:

Robert Masello, geboren in Evanston, Illinois, studierte Literatur in Princeton, und ist ein preisgekrönter Journalist und Drehbuchautor. Seine Beiträge erschienen in Zeitungen und Zeitschriften, u.a. Los Angeles Times, The Washington Post, New York Magazine und People. Er schrieb für erfolgreiche Fernsehserien, u.a. Charmed . In den USA erschienen mehrere Romane und Sachbücher von ihm, zuletzt die Bestseller Vigil und Bestiary . Er lebt in Santa Monica, Kalifornien..

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ausgezeichnet
rebellyell666, Münster, 03.10.2009
Durch die zwei Handlungsstränge in der Geschichte, das 19. Jahrhundert und heute, verband Masello Vergangenheit und die Moderne auf wundersame Weise. So war das Leseerlebnis auf einer Seite sehr nüchtern und wissenschaftlich erwiesen geprägt und auf der anderen Seite gleich Fantasy, gar Science Fiction. Ein Erlebnis, was sich vor allen Dingen im zweiten Teil des Buches niederschlug. Die einzelnen Teile, die immer einen Titel für das Nachfolgende tragen, boten einen gut organisierten Strang, so dass Masello nichts vergessen hat. Ich vermisse keine einzige Information und fühle mich mit Mystik und Legenden auch nicht überhäuft - ein gesundes Maß an Vernunft und fragwürdigen Geschichten ist genau richtig getroffen. Von Masello, einem Meister der Erzählkunst und Könner auf seinem Gebiet wird man rund um die Geschichte von Michael Wilde nicht enttäuscht werden!
2 von 2


ausgezeichnet
Christiane D., Wuppertal, 11.10.2009
Ich bin der Meinung 'Eisiges Blut' ist ein grandioses Buch, sehr packend und spannend geschrieben. Sehr gut finde ich, dass es zu Anfang zwei eigenständige Geschichten gibt, die im Laufe des Buches zu einer einzigen werden.
Sehr interessant ist der detaillierte Bericht über das Leben am Südpol in einer Forschungsstation, zu der der Reporter Michael Wilde reist, um Recherchen anzustellen, bis er zwei Leichen im Eis entdeckt.
Aber auch die Liebesgeschichte im England des 19. Jahrhunderts während des Krieges ist sehr mitfühlend geschrieben, so dass man mit den Personen mitfühlen kann.
So hat man anfangs noch das Gefühl, dass es sich um zwei grundsätzlich verschiedene Geschichten handelt, da sie in vollkommen anderen Zeiten spielen, jedoch der Übergang zu einer Geschichte ist nahezu fließend.
Genau die richtige Mischung aus Spannung, Tragik, Spaß und Liebe.
Wunderbare Umsetzung!!!
1 von 1


gut
Labradoria, Bielefeld, 14.12.2009
Dieses Buch würde ich in zwei Teile/Abschnitte teilen. Zum einen wird aus der Vergangenheit, den Erlebnissen von Sinclair und Eleanor (das Paar) erzählt. Zum anderen aus der Sicht des Journalisten Michael. Dann gibt es einen Punkt an dem diese zwei Welten aufeinander Prallen.Man kann sich das lebem am Pol(!) kaum vorstellen, und ich finde es ist dem Autor recht gut gelungen diese Atmosphäre zu vermitteln. Am Anfang des Buches hätte ich nie im Leben gedacht was da noch so kommen wird. Ich dachte eher daran das ein Mord aufgedeckt wird oder ähnliches aber das, hat selbst meine Vorstellungen übertroffen.
Dann habe ich einen weiteren Stern abgezogen, da ich das ganze schon etwas langatmig fand. Die Story von dem Paar hätte gekürzt werden können.Es gibt Überraschungspunkte,an verschiedenen Stellen. Ich finde jedoch auch das das Ende irgendwie Aprupt aufhört.. es hat kein wirkliches Ende.
1 von 1


sehr gut
kleinfriedelchen, Berlin, 11.11.2009
Was Michael eigentlich als Bericht über das Leben unter diesen unwirtlichen Bedingungen geplant hat, droht schon nach kurzer Zeit ein Horrorbericht zu werden. Bei einer Tauchtour findet man ein eingefrorenes Liebespaar im Eis. Als wäre das nicht schon Sensation genug, verschwindet das aufgetaute Paar spurlos und ein Mann wird von einem Schlittenhund attackiert und stirbt. Während man noch ratlos ist über den Verbleib des Paares, wird ein weiterer Wissenschaftler ermordet, von dem Mann, der eigentlich tot sein sollte.
Durch seinen angenehmen Schreibstil hat Masello einen netten Unterhaltungsroman geschaffen, der mich mit seinen manchmal überraschend brutalen Ereignissen schockiert hat. Aber gerade diese Szenen haben der zeitweise schwächelnden Geschichte wieder Spannung eingehaucht. Das Ganze wurde aber gegen Ende ziemlich vorhersehbar und zu kurz gefasst. Trotzdem unterhaltend!


sehr gut
nixe, Bochum, 28.01.2010
Von Anfang an war ich richtig gefesselt von dem Buch. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil. Ich habe die ersten Seiten sehr schnell verschlungen ohne mitzubekommen, dass ich umgeblättert habe. Ich fand es sehr interessant, etwas über das Arbeiten und Leben am Südpol zu erfahren. Ich konnte mir alles gut vorstellen.
Dann kam der Moment, in dem Sinclair und Eleanor aus dem Eisblock treten. Irgendwie fand ich es unpassend, dass nun Vampire auftauchen. Tatsächlich habe ich das Buch dann sofort an die Seite gelegt und mehrere Tage nicht mehr weiter gelesen. Dann war ich aber doch neugierig wie es weiter geht. Ich muss zugeben, ich war überrascht. Der Schreibstil bleibt erhalten und die Spannung steigt noch mehr. Zum Ende hin habe ich allerdings so empfunden, als wenn der Autor schnell fertig werden wollte. Also trotz Vampiren ein spannendes und sehr interessantes Buch.


sehr gut
Solifera, Wü, 26.10.2009
Journalist Michael ist auf dem Weg zum Point Adélie in der Antarktis um dort über den Alltag in einer Forschungsstation zu schreiben. Auf dem Weg dorthin lernt er den Wissenschaftler Darryl kennen, der dort interessante Fische beobachten will. Bei einem Tauchgang entdeckt Michael zwei Leichen im Eis, perfekt erhalten.
In einem 2. Handlungsstrang, der im 18. jahrhundert spielt, erfährt man von Sinclair und Eleanor, einem englischen Offizier und einer Krankenschwester, die ein Liebesverhältnis miteinander beginnen, das allerdings nicht von allen Seiten gutgeheißen wird.
Wie die beiden Handlungsstränge miteinander verbunden werden, was es mit den Leichen auf sich hat und welche Rolle die Fische haben, die Darryl erforscht, scheint mal mehr, mal weniger vorhersehbar, aber in einer völlig neuartigen Kombi aus Thriller und Mystery, so dass einem fast wirklich das Blut in den Adern gefriert.

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