Frau Ella
Roman

Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei... mehr
2009, 315 Seiten, Maße: 14,3 x 22,1 cm, Gebunden, Deutsch
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ISBN-10: 3471350233
ISBN-13: 9783471350232
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Produkt-Beschreibung zu: Frau Ella
Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seine Wohnung. Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeis-tert: Total schräg, so eine WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens - bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt. Ein humorvoller und warmherziger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.
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Klappentext zu: Frau Ella
Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seine Wohnung. Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeis-tert: Total schräg, so eine WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt. Ein humorvoller und warmherziger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.
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Ausgewählte Kundenkommentare

Svenja, Mannheim, 15.07.2009
ja | nein

Das war ein wahrer Lesegenuss. Schon die Leseprobe hatte einiges versprochen, das Buch konnte den Spaß beim ersten Eindruck aber noch steigern. Die Personen sind einfach köstlich gezeichnet, aus beiden Sichtweisen sehr gut dargestellt und charakterisiert. Die Geschichte ist teilweise einfach nur schräg, immer etwas realitätsfern.
Interessant fand ich vor allem die Erzählweise. Abwechselnd aus der Perspektive von Frau Ella und Sascha erzählt werden die unterschiedlichen Gedanken, Sichtweisen, Erfahrungen und Sprachgebräuche klar. Auch wenn das Verhalten der beiden Protagonisten so unterschiedlich ist, entdecken die beiden auch genügend Gemeinsamkeiten und lehren sich gegenseitig Neues.
Insgesamt kann ich das Buch einfach nur zu empfehlen. Mich hat selten ein Buch so sehr mitgerissen wie dieses.
ja | nein3 von 3


Steffi, Schalkenbach, 20.08.2009
ja | nein

Sascha, 30 Jahre jung, ziellos und unglücklich verliebt, ist mir mit seinem ständigen Selbstmitleid am Anfang ganz schön auf die Nerven gegangen. Zum Glück hat sich ein Verhalten aber im Laufe des Buches "gebessert", was vorallem der wirklich knuffigen Frau Ella zu verdanken ist. Diese rüstige alte Frau, die mit den ganzen neumodischen Wörtern der jungen Leute gar nicht parat kommt, muss man einfach gern haben! Gemeinsam erleben die zwei allerhand Abenteuer - bis Saschas Ex-Freundin zurückkommt und damit Sascha in ein neues, großes Gefühlschaos stürzt.
Das Lesen von "Frau Ella" hat mir von Anfang bis Ende große Freude bereitet. Der locker-leichte Schreibstil und die eingestreuten Witze machen das Buch zu einer perfekten Urlaubslektüre, die durch die Thematisierung des Generationenkonflikts in der heutigen Zeit sogar etwas an Tiefe gewinnt.
ja | nein3 von 3


thorlac, Franken, 21.07.2009
ja | nein

Dieser wunderbare Roman ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Hommage an das Leben.
Leichthin und humorvoll schwebt die Handlung von Zeile zu Zeile, singt von der guten alten Zeit ebenso wie vom Reichtum der Moderne und rührt das Herz an.
Florian Beckerhoff bringt zwei Menschen zusammen, die ungleicher kaum sein könnten. Und doch ahnt man bereits das Lebensglück, das in dieser Begegnung liegt, leidet man mit, wenn es sich auch immer wieder zu verflüchtigen scheint, und bleibt man der Frage auf der Spur: Was können Alt und Jung voneinander lernen?
Eine warmherzige und fröhliche Sprache lässt Beckerhoffs Geschichte zu einem leichten und zugleich tiefsinnigen Lesevergnügen werden. Leider ist es für mich am Ende dann aber der übereilte Schluss, der Beckerhoffs Romandebüt der Krone beraubt. Ein wenig schade doch für ein sonst so wunderbares Buch!
ja | nein3 von 3


schlumeline, Juelich, 25.08.2009
ja | nein

Sascha, 30 Jahre, liegt wegen einer Augen OP im Krankenhaus. Dort trifft er auf Frau Ella, 87 Jahre, die auch am Auge operiert werden soll. Wegen eines Rohrbruches im Zimmer der alten Dame müssen nun Sascha und Frau Ella in einem Raum miteinander auskommen. Obwohl die beiden Anfangs so ihre Problemchen miteinander haben, entwickelt sich nach und nach so etwas wie Freundschaft. Frau Ella ist ein Buch, das man, einmal angefangen, immer weiterlesen muss. Es strapaziert die Lachmuskeln enorm. Die Geschichte einmal aus der Sicht von Frau Ella und ein andermal aus der Sicht von Sascha geschrieben spritzt vor Lebendigkeit. Es ist beeindruckend wie wunderbar alt und jung in diesem Buch trotz der großen Gegensätze miteinander harmonieren. Wir reisen gemeinsam mit Sascha und Frau Ella in die Vergangenheit der alten Dame und leben dennoch auch im hier und jetzt. Dieses Buch ist ein DANKE ans Leben.
ja | nein2 von 2


Friederike R., Berlin, 27.10.2009
ja | nein

Sascha, Dreißig, muss wegen einer Augenoperation ins Krankenhaus und ist sichtlich genervt, als in seinem Zimmer aufgrund eines Wasserschadens eine alte Frau bei ihm mit einquartiert wird. Die anfängliche Abneigung schlägt jedoch bald in Sympathie um, als er sieht, dass Frau Ella Angst vor der Operation hat. Kurzerhand entführt er sie aus dem Krankenhaus und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Zusammen mit seinem Freund Klaus und dessen Frau Ute zeigt Sascha ihr die Welt, der sie sich seit dem Tod ihres Mannes größtenteils verschlossen hat. Beckerhoff schreibt sehr humorvoll und mit dem richtigen Grad an Detailliertheit über das Thema generationenübergreifende Freundschaft. Das alles wird auf leichte und doch tiefgründige Weise betrachtet und lädt den Leser auf amüsante Weise zum Nachdenken über das Zusammenleben von Jung und Alt ein.
ja | nein1 von 1


Beate, Wesel, 28.07.2009
ja | nein

Es war der Beginn einer tiefen Freundschaft, als die 87-jährige Frau Ella und der 30-jährige Sascha sich in einem gemeinsamen Krankenzimmer wieder fanden.
Zunächst haben die Beiden allerdings einige Startschwierigkeiten zu überwinden, doch der gemeinsame Konsum einiger Gläschen “Klosterfrau Melissengeist” erleichtert das Kennenlernen.
Sascha profitiert von Frau Ellas Lebenserfahrung und sie von seiner Jugend und Weltoffenheit.
Frau Ella nimmt Sascha und den Leser dieses heiteren Romanes mit auf eine Reise in ihre Vergangenheit und zieht mit ihrem Charme beide in ihren Bann.
Der 1976 geborene Autor Florian Beckerhoff versteht es, den Leser mit einer wortgewandten, amüsanten Geschichte kurzweilig zu unterhalten, aber teilweise auch zum Nachdenken anzuregen.
Ein nettes und lesenswertes Buch.
ja | nein1 von 1









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