Das Geld war schmutzig, Richard Stark, Krimi & Thriller
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Das Geld war schmutzig, Richard Stark, Krimi & Thriller

Das Geld war schmutzig

Das Geld war schmutzig

Ein Parker Roman

gut
Als Touristen getarnt, die den herbstlichen Laubwald Neuenglands bewundern, logieren Parker und seine Freundin in einer Pension in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die bei einem Banküberfall erbeuteten Millionen versteckt sind. Aber in der... mehr

2009, 253 Seiten, Maße: 12,8 x 21 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Aus d. Amerikan. v. Rudolf Hermstein Zsolnay ISBN-10: 3552054790
ISBN-13: 9783552054790
 

Produkt-Beschreibung zu: Das Geld war schmutzig

Als Touristen getarnt, die den herbstlichen Laubwald Neuenglands bewundern, logieren Parker und seine Freundin in einer Pension in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die bei einem Banküberfall erbeuteten Millionen versteckt sind. Aber in der Zwischenzeit ist Dalesia, einer von Parkers Kumpeln, ausgebrochen, es wimmelt in der Gegend von Polizisten, Parkers Konterfei hängt überall aus, und eine Kopfgeldjägerin möchte sich ihre Prämie verdienen. Mit einem riskanten Plan kommen sie an die Beute und ziehen vor den Augen der Polizei mit dem Geld ab, jetzt getarnt als Mitglieder einer obskuren "Erlöserkirche". Aber dann tritt eine andere Bande auf den Plan und will ihnen die Beute abnehmen. Nach "Fragen Sie den Papagei" und "Keiner rennt für immer" ist dies der nächste Thriller, der den faszinierend coolen Helden Parker in Hochform zeigt.
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Rezension zu: Das Geld war schmutzig

"Die Romane Starks sind ein Phänomen. ... Sein Stil ist unnachahmlich, kalt, gesättigt von schwärzestem Humor." (Tobias Gohlis, Die Zeit, 17.09.09)

Autoren-Porträt von Richard Stark:

Richard Stark (Jahrgang 1933) ist eines von mehreren Pseudonymen des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake, dem Grandseigneur des amerikanischen Noir-Krimis.
Donald E. Westlake ist am 31.12.2008 im Alter von 75 Jahren verstorben.Rudolf Hermstein, geboren 1940, studierte Sprachen in Germersheim und ist der Übersetzer von u.a. William Faulkner, Allan Gurganus, Doris Lessing, Robert M. Pirsig und Gore Vidal. Er wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München sowie mehrfach mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet. 2009 erhielt Rudolf Hermstein den "Münchner Übersetzerpreis".

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Ausgewählte Kundenkommentare

ausgezeichnet
Chiara, Kornwestheim, 09.07.2009
wer dieses Buch in die Hand nimmt, legt es so schnell nicht mehr beiseite. Obwóhl es sich hier wohl um eine Triologie handelt und der eigentliche Überfall in dem Roman " Keiner rennt für immer" vollzogen wird, findet sich der Leser sehr gut in die Geschichte ein.

Aufgrund des großen Polizeiaufkommens müssen die Ganoven die Beute in einer stillgelegten Kirche zurücklassen. Nick war unvorsichtig und wurde beim Zahlen mit einem der registrierten Scheinen erwischt und festgenommen, allerdings gelingt ihm die Flucht. Nun beginnt der große Wettlauf um die Beute. Gelingt es Parker, das Geld unbemerkt aus der Kirche zu schleusen? Was geschieht mit den Komplizen? Es entsteht der Eindruck, das keiner mehr so richtig teilen möchte, hinzu kommt, dass auch noch eine Kopfgeldjägerin und einige zwielichte Gestalten ebenfalls ordentlich absahnen wollen.
3 von 3


sehr gut
Manuela2205, Polling, 11.07.2009
Von Anfang an war ich davon angetan, dass mir nicht der x-te alkoholabhängige Ermittler vor die Nase gesetzt wurde, sondern der Krimi vor allem aus der Sicht der Gangster erzählt wird.
Nervenzerfetzende Spannung kommt nicht auf, was daran liegen mag, dass die Erzählweise eher nüchtern ist, auch die Morde geschehen mehr im Vorbeigehen. Wer bluttriefende Thriller mag, wird hier enttäuscht. Wenn man sich im Wust der handelnden Personen zurechtgefunden hat, liest sich dieser Krimi aber sehr unterhaltsam und flüssig bis zu seinem abrupten Ende. Wäre „Das Geld war schmutzig“ ein Film würde ich sagen: Szene, Schnitt und auf die nächste Szene wartet man vergeblich.
Mein Fazit:
Ein unblutiger Krimi aus ungewöhnlicher Sicht, der mich vom Stil her an alte Schwarz-Weiß-Filme in der Art von Edgar Wallace erinnert.
2 von 2


sehr gut
Ina, Kärnten, 11.07.2009
Vom Grundkonzept her etwas ganz anderes – das Verbrechen wurde schon begangen und in hier erfährt man nun wie Parker es schafft dieses wieder zu „säubern“. Weiters sticht die Erzählperspektive heraus: die Polizei hat hier einen verschwindend geringen Anteil an der Geschichte und der Leser hat die Möglichkeit die Tat von der anderen Seite kennen zu lernen und selbst zum Mitwisser und –Täter zu werden. Der gesamte Handlungsablauf strahlt eine angenehme Ruhe aus, eine Gefühlsachterbahn wird vermieden, aber gerade das gefällt mir an diesem Buch. Parkers Temperament geht nie mit ihm durch, er bleibt in jeder noch so kniffligen Situation ruhig und überlegt gekonnt wie er diese für sich nutzen kann. Das Cover finde ich sehr gelungen und auch gewagt, denn wo sieht man sonst, wie Geld verbrannt wird. Danke Richard Stark!
2 von 2


gut
Nicole W., Brakel, 24.07.2009
"Das Geld war schmutzig" ist der dritte Teil einer losen Trilogie aus der umfangreichen Parker-Reihe.
Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man die ersten beiden Bände ebenfalls kennt, ansonsten fällt einem der Einstieg in die Geschichte etwas schwer, denn viel Zeit erhält man für dein Einstieg nicht, das Buch ist nämlich sehr kurz, die Handlung aufs Wesentliche beschränkt. Das ist auch der große Nachteil, denn wirklich viel Infos erhält der Leser nicht, die Charaktere bleiben allesamt recht oberflächlich. Spannung wird bedingt aufgebaut, ich hatte beim Lesen allerdings nicht so den Drang endlich zu erfahren wie die Geschichte ausgeht.
Auf jeden Fall war es mal etwas anderes die Geschichte aus der Sicht der Kriminellen zu erleben, auch wenn die Story an sich ja recht nüchtern und wenig spektakulär war.
2 von 2


gut
Andrea, Siegburg, 27.07.2009
Das Buch ist mal eine ganz andere Art von Krimi. Hier wird alles aus der Perspektive eines Bankräubers erzählt, der mit einer gewissen Claire zusammen arbeitet und nach dem Geld des Raubes sucht. Das ganze spielt während des Indian Summer in einem kleinen Kaff irgendwo im nirgendwo, also praktisch überall. Die Stärke des Buches ist es, dass man als Leser mitten hinein gezogen wird und durch die andere Erzählweise auch interessiert bleibt. Normalerweise wird aus der Perspektive des Detektiv erzählt, der allen Spuren nachgeht um einen Mörder oder Räuber zu fangen. Hier jedoch geht es um einen Bankräuber der nach der Beute und seinen Komplizen sucht. Es ist eine originelle Sache und ich finde das Buch ganz gut. Ich bin zwar nicht die große Krimi Leserin aber selbst mir hat es gefallen. Und das heißt schon was, oder?
2 von 2


sehr gut
Steffi S., Essen, 28.07.2009
Parker hat mit seinen Kollegen einen Geldtransporter überfallen. Sie konnten mit dem Geld nicht flüchten und mussten es in der Nähe verstecken. Nun versucht er als Tourist getarnt, an das Geld zu kommen. Dies gestaltet sich jedoch nicht als so einfach wie gedacht. Das Polizeiaufgebot ist noch riesig, und es hängen Fahndungsplakate von ihm aus. Außerdem sind die Scheine auch noch fortlaufend nummeriert und müssen dann auch noch "gewaschen" werden.
"Das Geld war schmutzig" ist mein erster Parker Roman. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Endlich mal kein "Held" im ursprünglichen Sinn, sondern ein Verbrecher, zu dem man aber relativ schnell Sympathie aufbaut.
Das Buch ist in kleine Kapitel unterteilt und die Sätze sind flüssig geschrieben und relativ kurz gehalten. Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
1 von 1

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