In weißer Stille, Inge Löhnig, Krimi & Thriller
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In weißer Stille

In weißer Stille

Kriminalroman. Originalausgabe

sehr gut
Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord?... mehr

2010, 443 Seiten, Maße: 12,2 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch Ullstein TB ISBN-10: 354826865X
ISBN-13: 9783548268651
 

Produkt-Beschreibung zu: In weißer Stille

Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.
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Rezension zu: In weißer Stille

»Für mich bislang das beste Krimi-Debüt des Jahres.« Sebastian Fitzek zu Der Sünde Sold »Mehr davon! « Freundin, 27.01.2010

Leseprobe: In weißer Stille

In weisser Stille von Inge Löhnig

Es war kurz vor acht und bereits dunkel. Regentropfen rannen am gekippten Küchenfenster herab und fielen auf das Alublech. Durch die Bäume auf dem alten Südfriedhof fegte der Wind. Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort konnte ihr Ächzen bis in die Küche hören.
Er stand vor dem Herd. Neben ihm lagen auf einem Holzbrett zwei dicke Steaks. Bestes Angusrind. Hinter ihm am
...

Autoren-Porträt von Inge Löhnig:

Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art- Directorin in verschiedenen Werbeagen-turen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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Das meinen unsere Kunden zu: In weißer Stille

19 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4sehr gut)
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Ausgewählte Kundenkommentare

sehr gut
stjerneskud, Stuttgart, 01.02.2010
Die Geschichte las sich überrascht mitreißend & ich konnte davon nicht lassen. Anfangs ließ wenig auf einen Krimi schließen & wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken, dass man einen Frauenroman zur Hand genommen hat. Die ruhige Erzählweise war eine willkommene Abwechslung & auch, dass es nicht ein großer Fall ist, sondern sich alles auf eine Familie konzentriert, aber als übermäßig spannend empfand ich es nicht. Auf S. 400 habe ich mich gefragt, warum noch 40 weitere folgen müssen, denn es war doch so gut wie alles gesagt & ich hätte eine Raffung sehr begrüßt. Am wenigsten gefielen mir die letzten Seiten. Mir war es zu übertrieben & sie ließen einen mit einem unbefriedigenden Beigeschmack zurück. Entweder ist es jetzt das absolute Ende oder es gibt eine glorreiche Rettung & ich erinnere mich lieber positiv an ein Buch zurück, damit ich auch den nächsten Band lesen möchte.
2 von 6


gut
Nina, Sankt Augustin, 01.08.2010
Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich hatte einen spannenden Krimi erwartet und deshalb war es für mich zuviel Familiengeschichte. Das ging immer wieder auf Kosten der Spannung, aber das Abendessen von Kommissar Dühnfort wurde an jedem Ermittlungstag erwähnt, das fand ich wirklich etwas überflüssig.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, es gibt mehrere Erzählstränge, aber hier ist es ausnahmsweise nicht so förderlich für die Spannung. Es handelt sich eben nicht um einen reinen Krimi, eher eine dramatische Familiengeschichte. Außerdem war für mich die Story viel zu vorhersehbar und der Täter viel zu früh bekannt. Schade, da hatte ich wirklich mehr erwartet.
3 von 4


ausgezeichnet
Tintenherz, Kiel, 19.01.2010
Das Buch liest sich flüssig und leicht verständlich. Ich war sofort in der Geschichte um Albert Heckeroth und seinen Lieben gefangen.
Die Gefühle und Motive der einzelnen Charaktere werden sehr anschaulich beschrieben und die zwischenmenschlichen Beziehungen werden gut in die Haupthandlung mit eingebunden.
Von Anfang an steht die unglaubliche grausame Tat im Mittelpunkt.
Mit Arroganz und Selbstgefälligkeit wird über Menschenschicksale gerichtet und Menschen werden manipuliert und für Zwecke anderer benutzt.
Für mich war es ein "eiskaltes" Lesevergnügen. Die Suche nach dem Mörder durchzieht das gesamte Buch auf spannende und unterhaltsame Weise. Es war sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen, bevor nicht das letzte Puzzleteil an seinem Platz war.
Ich kann "in weisser Stille" jedem Krimi-Fan nur wärmstens empfehlen. Absolut lesenswert!
2 von 3


ausgezeichnet
g., Niedersachsen, 17.01.2010
Inge Löhnig hat einen erstklassigen Krimi geschrieben mit viel Liebe zum Detail. Dabei hat sie sehr viel Wert auf die ausführliche Beschreibung der Figuren gelegt. Die psychologischen Feinheiten sind das i-Tüpfelchen. Schon der Prolog ließ einem die Haare zu Berge stehen. Ein kleiner Junge, der in einem Keller fast verdurstet. Es macht den Anschein, als wäre er dort eingesperrt, aber so unbegreiflich es sich auch anhört: der Keller ist nicht verschlossen und der Junge könnte zu jeder Zeit sein "Gefängnis" verlassen. Und das ist die erste Frage, die man sich stellt: Wer oder was lässt diesen Jungen freiwillig diese Tortur durchleben? Und welche Verbindung gibt es zu dem Tod von Dr. Heckeroth sen.? Dieser wird von seinem Sohn in seinem Wochenendhaus, an eine Heizung gefesselt, tot aufgefunden - Todesursache: verdursten...
2 von 4


ausgezeichnet
Bücherwürmchen, Bayern, 15.01.2010
„In weisser Stille“ zeigt uns einen Pfuhl aus Macht, Hass und Abhängigkeiten hinter einer gutbürgerlichen Fassade. Man blickt hinter die Kulissen des Familienclans um einen herrischen Kinderarzt, der zu Beginn des Buches brutal ermordet wird. Das Leben der einzelnen Familienangehörigen und die Verflechtungen miteinander sowie die ermittelnden Polizisten werden einfühlsam und lebensnah geschildert – das ist das, was Inge Löhnig wirklich hervorragend beherrscht. Sogar Nebenpersonen werden mit wenigen Sätzen so beschrieben, dass sie einem lebendig vor Augen stehen. Die Motive der Handelnden sind nachvollziehbar und gut ausgeleuchtet.

Die Krimihandlung ist gut konstruiert und die Spannung steigert sich bis zu einem atemberaubenden Showdown. Es gibt genug Fährten, um den Leser bei Laune zu halten und um mitzurätseln, wer aus welchem Motiv der Mörder sein könnte bzw. ob er damit durchkommt.
2 von 4


ausgezeichnet
lesemaus, kraichgau, 10.01.2010
In weisser Stille geht es um die Aufklärung des Mordes an dem Kinderarzt a.D Dr. Wolfram Heckeroth, der in seinem Ferienhaus am Starnberger See gefesselt an der Heizung qualvoll verdurstet ist. Kommissar Dühnfort und sein Team stossen bei ihren Ermittlungen auf ein dunkles Kapitel des pensionierten Arztes in Form von pikanten Fotos. Die ausnahmslos sehr jungen Mädchen liegen gefesselt in eindeutigen Posen auf dem Bett. War es Rache von einer dieser Frauen? Zu Anfang scheint es fast so zu sein. Aber nach und nach kommen noch mehr dunkel Familiengeheimnisse ans Tageslicht.
Bei den weiteren Ermittlungen beginnt langsam die ach so heile und mühsam erhaltene Familienfassae zu brökeln. Als ein zweiter Mord getarnt als Selbstmord geschieht beginnt sich die Situation zu zuspitzen. Mit einem überraschendem Ende und noch einer weiteren Entdeckung. Ein hervorrander solide geschriebener Krimi.
2 von 5

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