Mittwinternacht
Ein Merrily-Watkins-Krimi

Als Merrily vom Bischof zur Beraterin in spirituellen Grenzfällen ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen, eine Leiche treibt im Fluss, Unbekannte schänden eine Kathedrale. Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung.
2009, 604 Seiten, Maße: 12,4 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Aus d. Engl. v. Karolina Fell
Rowohlt TB. ISBN-10: 3499249065
ISBN-13: 9783499249068
Erscheinungsdatum: 01.12.2009
Aus d. Engl. v. Karolina Fell
Rowohlt TB. ISBN-10: 3499249065ISBN-13: 9783499249068
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Klappentext zu: Mittwinternacht
Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin in spirituellen Grenzfällen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Hinter dem modernen Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die englische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Im Zentrum der Umtriebe: der Bischof persönlich.
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Das Buch ist spannend geschrieben, auch wenn es gerade am Anfang fast schon zu viele Geschehnisse waren. Das zog sich zum Glück nicht durch, sondern es musste sein, da die Geschehnisse sehr wichtig waren um die Ausmaße die das ganze für Merrily hatte verstehen zu können.
Die Kapitel sind gut aufgeteilt. Es ist auch immer gut ersichtlich, wenn sich das Geschehn dann an einem anderen Ort befindet. Einige Dinge kommen einem erst komisch vor, doch dann macht alles einen Sinn.
Nach diesem Buch bin ich auf weitere Bücher um Merrily gespannt.
Im Prinzip habe ich für die Kirche und das ganze Drumherum nicht viel übrig (und habe mich daher ein wenig in Jane wiedergefunden), aber das störte in diesem rundum spannenden Buch keine Sekunde. Ich habe das Buch verschlungen und nicht einmal fünf Tage (bzw. Abende) für die guten 600 Seiten gebraucht.
Als ein Satanist tot aus dem Fluß gezogen wird, eine kleine vergessene Kirche geschändet wird, ihre Tochter Jane in "spirituelle Kreise" hineingezogen wird und eine junge Archäologin angeblich mit einem prähistorischen keltischen Schwert Selbstmord begeht, wird es spannend. Diese losen Handlungsstränge werden virtuos vom Autor nach und nach zu einer sehr spannenden Geschichte verwoben. Man freut sich schon auf die weiteren.
Merrily Watkins, die Protagonistin, muss sich genau damit herumärgern.
Auch mit ihrer Teeny- Tochter Jane gibt es Probleme. Sie kritisiert den Job ihrer Mutter, es ist ihr sogar recht peinlich, aber sie interessiert sich sehr für die "alternativ spirituelle" Szene.
Merrily hat als frischgebackene Exorzistin keine Ahnung, was sie da eigentlich tun soll. Ihr Vorgänger ist keine große Hilfe, der lässt sie sogar eiskalt ins Messer laufen und ihr eigener Chef (Bischof) ist nur an guter Presse interessiert.
Plötzlich tauchen Leichen auf, übel zugerichtet: Satanisten?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Pluspunkte für subtile Spannung und gute Storyline.
Der Autor ist ein guter Erzähler, keine Frage, und das Buch daher auch recht gut zu lesen, nur so richtig fesseln konnte es nicht. Die Exorzismen werden nur angedeutet ebenso wie tatsächliche Erscheinungen. Man weiß eigentlich nie, was ist Realität, was nur Einbildung. Dafür dass das Buch fast 600 Seiten umfasst, passiert erstaunlich wenig und ich bin nicht wirklich an einer Fortsetzung der Lebensgeschichte von Merrily und ihrer Tochter interessiert.