Mittwinternacht, Phil Rickman, Krimi & Thriller

Mittwinternacht

Mittwinternacht

Ein Merrily-Watkins-Krimi

sehr gut
Als Merrily vom Bischof zur Beraterin in spirituellen Grenzfällen ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen, eine Leiche treibt im Fluss, Unbekannte schänden eine Kathedrale. Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung.

2009, 604 Seiten, Maße: 12,4 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Aus d. Engl. v. Karolina Fell Rowohlt TB. ISBN-10: 3499249065
ISBN-13: 9783499249068 Erscheinungsdatum: 01.12.2009
 
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Klappentext zu: Mittwinternacht

Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin in spirituellen Grenzfällen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Hinter dem modernen Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die englische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Im Zentrum der Umtriebe: der Bischof persönlich.

Leseprobe: Mittwinternacht



Mittnachtswinter von Phil Rickman

 

1 Es

 

Hier spukte es also . . .

Merrily wusch sich die Hände. Mit einem Mal sah sie auf und hielt reglos inne. Sie war in diesem dämmrigen, schwebenden Moment davon überzeugt, den Abdruck zu sehen. Hinter ihrer linken Schulter erkannte sie in dem gesprungenen, altersfleckigen Spiegel der Damentoilette mit dem rohen Mauerwerk
...

Autoren-Porträt von Phil Rickman:

Phil Rickman, geboren in Lancashire, ist ein englischer Autor und Radiomoderator. Zu seinen Werken gehören auch bemerkenswert erfolgreiche Spannungsromane, die er unter dem Pseudonym Will Kingdom verfasst. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er an seiner Krimireihe um Merrily Watkins, die in England seit langem Kult-Status genießt.

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15 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4sehr gut)
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ausgezeichnet
Stephanie, Springe, 09.03.2010
Merrily ist eine Pfarrerin, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, als sie die Fortbildung zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen macht. doch als wenn sie nicht schon genug Probleme mit ihrer Tochter hat, die sich einer New-Age-Bewegung anschließt, treten in ihrem Gebiet viele Probleme auf, bei denen sie gleich als Beraterin gefragt ist...
Das Buch ist spannend geschrieben, auch wenn es gerade am Anfang fast schon zu viele Geschehnisse waren. Das zog sich zum Glück nicht durch, sondern es musste sein, da die Geschehnisse sehr wichtig waren um die Ausmaße die das ganze für Merrily hatte verstehen zu können.
Die Kapitel sind gut aufgeteilt. Es ist auch immer gut ersichtlich, wenn sich das Geschehn dann an einem anderen Ort befindet. Einige Dinge kommen einem erst komisch vor, doch dann macht alles einen Sinn.

Nach diesem Buch bin ich auf weitere Bücher um Merrily gespannt.
3 von 3


ausgezeichnet
Claudia, Vlotho, 05.12.2009
Merrily wird, als einzige Frau in ihrem Seminar, zur „Beraterin für Spirituelle Grenzfragen“ ausgebildet. Doch wieder zuhause in ihrer Gemeinde ist sie sich gar nicht mehr so sicher, ob dieser Job wirklich etwas für sie ist ... dazu kommen die Sorgen über ihre Tochter Jane, die eine deutliche Abneigung gegen die Kirche und einen Fable für New Age hat. Und das, was Merrily schließlich über das Leben und die Vergangenheit von Janes neuster Freundin Rowenna erfährt, beunruhigt sie zutiefst. Und dann ist da noch Moon, die junge Frau, die Energielinien entdeckt und ihren toten Vater sieht...

Im Prinzip habe ich für die Kirche und das ganze Drumherum nicht viel übrig (und habe mich daher ein wenig in Jane wiedergefunden), aber das störte in diesem rundum spannenden Buch keine Sekunde. Ich habe das Buch verschlungen und nicht einmal fünf Tage (bzw. Abende) für die guten 600 Seiten gebraucht.
2 von 2


sehr gut
lesemaus, kraichgau, 14.12.2009
Die junge Pfarrerin Merrily Watkins wird von ihrem karrierhungrigen und mehr an politischen Ränkespiel interessierten Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Denn nach nach ihrer Rückkehr soll Sie das Amt der ersten weiblichen Diöziesen-Exorzistin bekleiden. Trotz ihrer eigenen Zweifel eilt sie zum 1.nächtlichen Auftrag als Exorzistin ins Krankenhaus. Dor wird ihr aber sehr schnell klar, das dieses Amt auszuüben keine leichte Aufgabe wird.
Als ein Satanist tot aus dem Fluß gezogen wird, eine kleine vergessene Kirche geschändet wird, ihre Tochter Jane in "spirituelle Kreise" hineingezogen wird und eine junge Archäologin angeblich mit einem prähistorischen keltischen Schwert Selbstmord begeht, wird es spannend. Diese losen Handlungsstränge werden virtuos vom Autor nach und nach zu einer sehr spannenden Geschichte verwoben. Man freut sich schon auf die weiteren.
2 von 2


sehr gut
Karin M., Hilpoltstein, 06.12.2009
Die anglikanische Kirche ist noch nicht so weit, dass sie Frauen als geweihte Pfarrer ohne Vorbehalte akzeptiert. Wenn sie dann gar zur Exorzistin ("Beraterin für spirituelle Grenzfragen") berufen werden, ist das fast schon skandalös!!!
Merrily Watkins, die Protagonistin, muss sich genau damit herumärgern.
Auch mit ihrer Teeny- Tochter Jane gibt es Probleme. Sie kritisiert den Job ihrer Mutter, es ist ihr sogar recht peinlich, aber sie interessiert sich sehr für die "alternativ spirituelle" Szene.
Merrily hat als frischgebackene Exorzistin keine Ahnung, was sie da eigentlich tun soll. Ihr Vorgänger ist keine große Hilfe, der lässt sie sogar eiskalt ins Messer laufen und ihr eigener Chef (Bischof) ist nur an guter Presse interessiert.
Plötzlich tauchen Leichen auf, übel zugerichtet: Satanisten?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Pluspunkte für subtile Spannung und gute Storyline.
1 von 1


sehr gut
Christian Z., kassel, 04.04.2010
Die ersten gut hundert Seiten sind ein wenig langatmig, aber danach geht es so richtig los. Die Spannung beginnt in der Nacht, in der Denzil Joy stirbt. Die Beschreibung darüber, was in diesem Krankenhauszimmer abgeht, ist einfach nur Gänsehaut pur. Ab da geht die Spannungskurve extrem weit nach oben und reißt erst wieder am Ende des Buches ab. Die Protagonisten sind alle durchgängig gut geschildert und durchdacht. Die Geschichte hat einen absoluten Tiefgang und beweist ein unheimliches Wissen über dieses Thema. Der Schriftsteller hat sich wirklich Gedanken gemacht und sehr gut recherchiert. Ein negativ Punkt ist dann leider doch anzumerken: Und zwar sind es die vielen Namen. Die Hauptfiguren kann man sich merken. Leider konnte ich mir die ganzen anderen Namen der Kirchenangehörigen nicht merken, aber das trübt nicht die Spannung und die sensationelle Story.


gut
Kerstin Th., Zittau, 20.11.2010
Meine großen Erwartungen bezüglich des Romans haben sich leider nicht erfüllt, hatte ich mir doch einen packenden Krimi im Kirchenmilieu vorgestellt. Es gibt durchaus spannende Momente, die aber keine befriedigende Auflösung finden. Die sehr häufigen Perspektivenwechsel halten den Leser zwar bei der Stange, sind teilweise aber auch irritierend, weil man wirklich ständig umdenken muss.
Der Autor ist ein guter Erzähler, keine Frage, und das Buch daher auch recht gut zu lesen, nur so richtig fesseln konnte es nicht. Die Exorzismen werden nur angedeutet ebenso wie tatsächliche Erscheinungen. Man weiß eigentlich nie, was ist Realität, was nur Einbildung. Dafür dass das Buch fast 600 Seiten umfasst, passiert erstaunlich wenig und ich bin nicht wirklich an einer Fortsetzung der Lebensgeschichte von Merrily und ihrer Tochter interessiert.

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