Das München-Komplott
Denglers fünfter Fall

1980, Attentat auf das Münchner Oktoberfest: Neonazis, manipulierte Ermittlungsakten, Sprengstoff aus Nato-Beständen.
Privatermittler Georg Dengler kommt einer gigantischen Verschwörung auf die Spur ...
Privatermittler Georg Dengler kommt einer gigantischen Verschwörung auf die Spur ...
2009, 334 Seiten, Maße: 12,6 x 19,1 cm, Taschenbuch, Deutsch
KIEPENHEUER & WITSCH ISBN-10: 3462041320
ISBN-13: 9783462041323
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Klappentext zu: Das München-Komplott
"Schorlau schreibt zurzeit die Kriminalromane, die am dichtesten dran sind an der sozialen Realität. Hamburger Abendblatt
Das Bundeskriminalamt bittet seinen früheren Zielfahnder und heutigen Privatermittler Georg Dengler um Mithilfe: Er soll die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese über den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 prüfen. Dengler denkt, es sei ein leichter Auftrag, doch schon bald entdeckt er die ersten Widersprüche. Warum wurde in dem Abschlussbericht der Sonderkommission behauptet, es handele sich bei dem Attentäter um einen Einzelgänger, während glaubhafte Zeugenaussagen ihn unmittelbar vor der Tat mit weiteren Personen gesehen haben? Dengler ermittelt und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz mächtiger Interessen.
In seinem Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.
Das Bundeskriminalamt bittet seinen früheren Zielfahnder und heutigen Privatermittler Georg Dengler um Mithilfe: Er soll die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese über den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 prüfen. Dengler denkt, es sei ein leichter Auftrag, doch schon bald entdeckt er die ersten Widersprüche. Warum wurde in dem Abschlussbericht der Sonderkommission behauptet, es handele sich bei dem Attentäter um einen Einzelgänger, während glaubhafte Zeugenaussagen ihn unmittelbar vor der Tat mit weiteren Personen gesehen haben? Dengler ermittelt und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz mächtiger Interessen.
In seinem Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.
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Der spannende Polit-Thriller lässt sich kurzatmig lesen. Die Handlung entwickelt sich rasch, die kurzen Abschnitte, die jeweils aus einer anderen Perspektive geschrieben sind, versprechen keine Langeweile. Die Spannung hält bis zur letzten Seite. Der Stil ist flüssig, nicht trocken, ohne Schönfärbereien, die Sprache eher einfach. Alle Personen sind lebendig dargestellt.
Das Buch ist fesselnd, aktuell und realitätsnah. Empfehlenswert für alle, die sich für Polit-Krimi interessieren.
Georg Dengler, Privatermittler, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll den Fall des schlimmsten Attentats in der Geschichte der BRD auf das Münchner Oktoberfest vor fast 30 Jahren untersuchen. Das BKA bittet ihn die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese zu überprüfen. Schnell entdeckt Georg Dengler erste Widersprüche. Doch warum wird dieser Fall neu aufgerollt? Und welche Rolle spielt die Staatssekretärin Charlotte von Schmoltke?
Fasziniert hat mich die Aktualität der wirtschaftlichen und politischen Themen, die in die Geschichte mit eingebunden sind.
Wolfgang Schorlau hat es verstanden, einen spannenden politischen Kriminalroman zu schreiben, der auf Grund der Nähe zur Realität auf mich gleichzeitig sehr erschreckend wirkt. Oft stellt man sich die Frage: Was ist Fiktion und was ist Realität?
Das München-Komplott,
Schorlau verknüpft in dem Buch Realität und Fiktion der politischen und wirtschaftlichen Themen, wobei die Realität die "Überhand" behält. Und damit macht er das Buch sehr interessant und spannend. Das Buch lässt sich hervorragend lesen. Empfehlenswert! 4, 5 Sterne
Die Ermittlung selbst ist klassisch, doch Schorlau beschreibt daneben das kulturelle und politische Leben in Deutschland.
Es gibt zwei Handlungsstränge, die Aufklärung des Terroranschlags, womit Dengler beschäftigt ist und die Ermordung von drei Männern.
Der Schreibstil ist fantastisch, durch kurze Kapitel, die anfangs nicht in Zusammenhang stehen baut sich der Roman auf, jede Geschichte ist ein Puzzelteil, welches in die Geschichte eingefügt wird. Detektiv Dengler ist von Anfang sympathisch, er führt ein Leben des Genusses und macht seine Arbeit, die den „aufrichtigen Bullen“ gewidmet ist.
Dengler übernimmt den Fall, obwohl er nicht weiß, warum und in welche Wespennester er bald stechen wird. Seine Ermittlungen lassen nämlich nur den Schluss zu, dass es keinesfalls die Tat eines Einzeltäters war – und dass die Polizei das gewusst haben muss. „Der Boden schwankt unter unseren Füßen und wir merken es nicht, weil wir es nicht anders kennen. Oder weil wir es nicht sehen wollen.“ so das bittere Fazit dieses aufrechten Polizisten.
Je tiefer sich Dengler in das Gewirr von Militär, Polizei, Geheimdiensten, Intrigen und Politik einlässt, desto gefährlicher wird es – bis schließlich sein Widersacher beschließt, dass er sterben muss.
Meine Meinung: Sehr lesenswert!
Dengler selbst ist ein ehrlicher und aufrichtiger Polizist, der mir sehr sympathisch ist. Er steht hinter der Polizei und der Arbeit des Staates.
Der Mix aus Krimi und Witz ist wirklich faszinierend. Auch die Verstrickungen der verschiedenen Personen miteinander sind erst gar nicht zu erwarten und man fiebert mit jeder Seite mehr mit der Geschichte mit.
Ein Buch das vergangene und aktuelle politische Ereignisse miteinander verknüpft und in einer scharfsinnigen Weise interpretiert. Ebenfalls kommt die Anmerkung, das nach dem Untergang der Stasi immer noch Geheimdienste weltweit operieren, die die Fäden der Macht in der Hand halten und Regierungen wie Marionetten tanzen lassen.
Selten hat mich ein deutscher Krimi so fasziniert, mitgerissen und aufgewühlt.
Was mich sehr überzeugt hat, ist die Einteilung in sehr kurze Kapitel (oft nur 2-3 Seiten). Da kann man gar nicht aufhören zu lesen! Da ich mir die anderen 4 Dengler-Fälle ebenfalls besorgt habe, werde ich bald wissen, ob dies in den anderen Büchern auch so gut umgesetzt worden ist.
Ich kannte die ersten 4 Fälle von Dengler nicht, doch ich bin schnell in das Buch rein gekommen, denn alles was für den Fall wichtig ist, wird einem in diesem Buch verraten.
Der Schreibstil ist sehr gut, ich mag es wie fiktive mit realen Begebenheiten vermischt werden.
Eigentlich finde ich es gut, dass viele Informationen gegeben werden, doch an manchen Stellen waren es mir einfach schon zu viele Informationen. Dies hat dem Buch ein bisschen die Spannung genommen.