Full Circle (CD)
Fünf Jahre ist es her: CREED, eine der erfolgreichsten Rock-Bands der USA, lösten sich 2004 Knall auf Fall auf. Wie im Film folgte ein erbitterter Rosenkrieg zwischen Sänger Scott Stapp und den restlichen Mitgliedern. Man... mehr
CD
Erscheinungsdatum: 30.10.2009
Erscheinungsdatum: 30.10.2009
Produkt-Beschreibung zu: Full Circle (CD)
Fünf Jahre ist es her: CREED, eine der erfolgreichsten Rock-Bands der USA, lösten sich 2004 Knall auf Fall auf. Wie im Film folgte ein erbitterter Rosenkrieg zwischen Sänger Scott Stapp und den restlichen Mitgliedern. Man beschimpfte sich gegenseitig in der Presse, baute sich aber andere Karrieren auf: Stapp versuchte sich als Solokünstler (The Great Divide, 2005) und Mode-Designer, während Gitarrist Mark Tremonti, Bassist Brian Marshall und Drummer Scott Phillips zusammen mit Myles Kennedy (Ex-The Mayfield Four) Alter Bridge gründeten und zwei Alben (One Day Remains, 2004, und Blackbird, 2007) herausbrachten.
Am 4. Juni 2004 endete eine erstaunliche Karriere mit einem Paukenschlag; auf professioneller und vor allem persönlicher Ebene hatten sich die Vier von heute auf morgen nichts mehr zu sagen. Dabei war es CREED mit nur drei Alben gelungen, die Post-Grunge-Ära zu dominieren und allein in den USA mit 26 Millionen mehr Platten als seinerzeit Metallica zu verkaufen: My Own Prison von 1996 fand sechs Millionen begeisterte Fans, Human Clay (1999) sogar 11 Millionen und Weathered (2001) wiederum sechs Millionen - die letztgenannten beiden Alben stiegen direkt in der ersten Erscheinungswoche auf Platz eins der Billboard-Charts ein, ein untrügliches Zeichen für den enormen Beliebtheitsgrad des Quartetts. CREED-Hits beherrschten das US-Radio über Jahre hinweg, Songs wie "My Own Prison", "Torn", "What's This Life For", "One", "Higher", "With Arms Wide Open", "My Sacrifice" und "One Last Breath" sorgten aber auch in Deutschland dafür, dass sich CREED einen Namen machten: Sowohl Human Clay (170.000 Stück) als auch Weathered (160.000 Stück) erreichten Goldstatus, obwohl die Band nur im Frühjahr und Herbst 1999 in Europa tourte.
"Full Circle" ist mehr als ein Comeback, schon die erste Single "Overcome" beweist CREEDs bemerkenswerte Wandlung. Sie sind wieder da, besser denn je, bereit, die Vergangenheit zu begraben. Wie heißt es im Text so schön? "Everything we are and used to be/Is buried and gone/I'm entitled to overcome."
Mit "Full Circle" sind CREED bereit, ein neues Kapitel ihrer Karriere aufzuschlagen, was aber nicht heißt, dass andere Projekte deswegen auf Eis liegen, Alter Bridge zum Beispiel werden definitiv weitermachen. "Creed sind natürlich unsere Top-Priorität", meint Stapp, "und wir werden uns davon nicht abbringen lassen. Für mich kommt immer zuerst die Band." Scott Stapp ist schon immer ein Mann der offenen Worte gewesen, aber auf diesem Album geht er einen bewussten Schritt zurück, um voranzukommen: Stücke wie "Overcome" und "Song You Sing" ähneln denen vom Debüt, von "My Own Prison", sie sind innere Dialoge. "Ich komme mittlerweile mit mir klar", erklärt er. "Es ist egal, wie tief du gefallen bist, wie dumm man sich verhält, du hast die Verantwortung für ein Leben, in dem du die richtigen Entscheidungen und Auswahlmöglichkeiten zu treffen hast, um Hindernisse zu überwinden. Dieses Album ist wie ein Katalysator, mit dem wir unsere Probleme verarbeiten konnten, für die wir früher keine Worte fanden. Wir kommunizieren quasi über die Musik. Es gibt Menschen, die mit Unglück bestens umgehen können. Aber es gibt auch welche, die stolpern und hinfallen und es auf die harte Tour lernen. Zu dieser Sorte gehöre ich, aber ich habe auch aus schlimmen Situationen immer wieder eine positive Lehre gezogen. Und dafür danke ich Gott! Wenn ich nicht diesen inneren Drang verspüren würde, aus Negativem positive Dinge zu machen, würde ich jetzt nicht hier sein, geschweige denn über dieses Album reden. Dann hätten die Dämonen, die ich in mein Leben ließ, eben jenes beendet.
"Close the door/And don't look back", heißt es nicht umsonst im Titelsong des Albums. "Wir sind noch genauso ambitioniert wie früher, was unsere Musik angeht, wenn nicht sogar ambitionierter", bestätigt Tremonti. "Wir schauen nach vorne, wir möchten bessere Alben machen, wir sind immer noch nicht völlig zufrieden. Wir sind engagierter denn je, die beste Musik zu machen, die wir können."
Auf "Full Circle" beweisen sie es. Dieses Mal sind sie allerdings gekommen, um zu bleiben.
Am 4. Juni 2004 endete eine erstaunliche Karriere mit einem Paukenschlag; auf professioneller und vor allem persönlicher Ebene hatten sich die Vier von heute auf morgen nichts mehr zu sagen. Dabei war es CREED mit nur drei Alben gelungen, die Post-Grunge-Ära zu dominieren und allein in den USA mit 26 Millionen mehr Platten als seinerzeit Metallica zu verkaufen: My Own Prison von 1996 fand sechs Millionen begeisterte Fans, Human Clay (1999) sogar 11 Millionen und Weathered (2001) wiederum sechs Millionen - die letztgenannten beiden Alben stiegen direkt in der ersten Erscheinungswoche auf Platz eins der Billboard-Charts ein, ein untrügliches Zeichen für den enormen Beliebtheitsgrad des Quartetts. CREED-Hits beherrschten das US-Radio über Jahre hinweg, Songs wie "My Own Prison", "Torn", "What's This Life For", "One", "Higher", "With Arms Wide Open", "My Sacrifice" und "One Last Breath" sorgten aber auch in Deutschland dafür, dass sich CREED einen Namen machten: Sowohl Human Clay (170.000 Stück) als auch Weathered (160.000 Stück) erreichten Goldstatus, obwohl die Band nur im Frühjahr und Herbst 1999 in Europa tourte.
"Full Circle" ist mehr als ein Comeback, schon die erste Single "Overcome" beweist CREEDs bemerkenswerte Wandlung. Sie sind wieder da, besser denn je, bereit, die Vergangenheit zu begraben. Wie heißt es im Text so schön? "Everything we are and used to be/Is buried and gone/I'm entitled to overcome."
Mit "Full Circle" sind CREED bereit, ein neues Kapitel ihrer Karriere aufzuschlagen, was aber nicht heißt, dass andere Projekte deswegen auf Eis liegen, Alter Bridge zum Beispiel werden definitiv weitermachen. "Creed sind natürlich unsere Top-Priorität", meint Stapp, "und wir werden uns davon nicht abbringen lassen. Für mich kommt immer zuerst die Band." Scott Stapp ist schon immer ein Mann der offenen Worte gewesen, aber auf diesem Album geht er einen bewussten Schritt zurück, um voranzukommen: Stücke wie "Overcome" und "Song You Sing" ähneln denen vom Debüt, von "My Own Prison", sie sind innere Dialoge. "Ich komme mittlerweile mit mir klar", erklärt er. "Es ist egal, wie tief du gefallen bist, wie dumm man sich verhält, du hast die Verantwortung für ein Leben, in dem du die richtigen Entscheidungen und Auswahlmöglichkeiten zu treffen hast, um Hindernisse zu überwinden. Dieses Album ist wie ein Katalysator, mit dem wir unsere Probleme verarbeiten konnten, für die wir früher keine Worte fanden. Wir kommunizieren quasi über die Musik. Es gibt Menschen, die mit Unglück bestens umgehen können. Aber es gibt auch welche, die stolpern und hinfallen und es auf die harte Tour lernen. Zu dieser Sorte gehöre ich, aber ich habe auch aus schlimmen Situationen immer wieder eine positive Lehre gezogen. Und dafür danke ich Gott! Wenn ich nicht diesen inneren Drang verspüren würde, aus Negativem positive Dinge zu machen, würde ich jetzt nicht hier sein, geschweige denn über dieses Album reden. Dann hätten die Dämonen, die ich in mein Leben ließ, eben jenes beendet.
"Close the door/And don't look back", heißt es nicht umsonst im Titelsong des Albums. "Wir sind noch genauso ambitioniert wie früher, was unsere Musik angeht, wenn nicht sogar ambitionierter", bestätigt Tremonti. "Wir schauen nach vorne, wir möchten bessere Alben machen, wir sind immer noch nicht völlig zufrieden. Wir sind engagierter denn je, die beste Musik zu machen, die wir können."
Auf "Full Circle" beweisen sie es. Dieses Mal sind sie allerdings gekommen, um zu bleiben.
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