Die Päpstin, Romanverfilmungen
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Die Päpstin (DVD)

Die Päpstin

142 Min.

sehr gut
"Sönke Wortmann verarbeitet den Weltbestseller von Donna Cross zu einem Sturm der Gefühle." Cinema

Im Jahr 814 nach Christus ist Johanna zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche,... mehr

 

Produkt-Beschreibung zu: Die Päpstin (DVD)

"Sönke Wortmann verarbeitet den Weltbestseller von Donna Cross zu einem Sturm der Gefühle." Cinema

Im Jahr 814 nach Christus ist Johanna zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Denn sie spürt, dass ihre Bestimmung eine andere ist, dass Gott ihr einen anderen Weg weist. Doch der Preis dafür ist hoch.

In Dorstadt besucht Johanna die Domschule und begegnet Graf Gerold, einem Edelmann am Hofe des Bischofs. Aus ihrer Freundschaft wird Liebe. Als Gerold in den Krieg zieht, erinnert sich Johanna ihrer Bestimmung. Ihr Ziel aber kann sie als Frau nicht erreichen. Johanna trifft eine folgenreiche Entscheidung: Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein und lebt dort als heilkundiger und geachteter Arzt. Als ihre wahre Identität droht aufgedeckt zu werden, flieht sie nach Rom. Dort trifft sie Gerold wieder und bemerkt, dass sie eines nicht länger verleugnen kann: ihre Liebe.

Immer weiter steigt Johanna in der kirchlichen Hierarchie auf, immer größer wird die Gefahr der Entdeckung und immer stärker spürt sie, dass sie sich entscheiden muss: Will sie ihr Herz Gott schenken oder einem Mann? Doch ihr bleibt keine Wahl. Als Papst Sergius stirbt, wird Johanna zu seinem Nachfolger gewählt. Ihre Gefühle für Gerold sind jedoch stärker als ihre Angst durchschaut zu werden - Johannas Feinde aber warten nur auf eine Gelegenheit, um sie vom Thron zu stürzen.
 
Ihre Existenz war ein Geheimnis, ihr Name wurde aus den Geschichtsbüchern getilgt. Dennoch wurde das Leben der Johanna, die als Papst Johannes Anglicus im 9. Jahrhundert die katholische Kirche lenkte, zur Legende.
 
Den Weltbestseller von Donna Woolfolk Cross bringt Sönke Wortmann ("Deutschland – Ein Sommermärchen", "Das Wunder von Bern") als packendes Historienepos auf die Leinwand. In einer längst vergangenen Epoche tritt eine Frau furchtlos gegen Bigotterie und ein religiöses Patriarchat an, gelenkt durch ihren Glauben, versucht durch ihre Liebe. Neben Johanna Wokalek ("Der Baader Meinhof Komplex") gehören John Goodman ("Evan Allmächtig", "The Big Lebowski") als Papst Sergius, David Wenham ("Australia", "300", "Der Herr der Ringe") als Gerold, sowie Anatole Taubman ("James Bond 007 - Ein Quantum Trost") als Johannas Gegenspieler Anastasius zur internationalen Starbesetzung.
DVD
FSK: ab 12 Jahre
Sprache: Deutsch
Untertitel: Deutsch
Regie: Sönke Wortmann. Nach e. Roman v. Donna Woolfolk Cross; Mit Johanna Wokalek, David Wenham, John Goodman u. a. Paramount
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Rezension zu: Die Päpstin (DVD)

Sönke Wortmanns Bestsellerverfilmung mit internationaler Starbesetzung und Johanna Wokalek als kraftvolle Frau in finstrer Männerwelt des Mittelalters.

Dass dieses Historienepos nach allen Querelen und Stolpersteinen überhaupt zustande kam, ist schon ein kleines Wunder. Volker Schlöndorff versuchte über Jahre hinweg, die Literaturverfilmung zu realisieren, die schließlich federführend von Constantin produziert wurde, die richtige Adresse für die Großproduktion. Das öffentliche
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Mitwirkende bei: Die Päpstin (DVD)

Autoren:Donna W. Cross
Regie:Sönke Wortmann
Darsteller:Johanna Wokalek (Johanna von Ingelheim)
David Wenham (Ritter Gerold)
John Goodman (Papst Sergius)
Filmverleih:Paramount
Anbieter:HIGHLIGHT
Label:Constantin
Land/Jahr:Deutschland 2010
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Autoren-Porträt von Donna W. Cross:

Donna Woolfolk Cross wurde in den vierziger Jahren in New York geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach ihrem Studium arbeitete sie unter anderem in der Verlagsbranche. Sie lebt im Bundesstaat New York und lehrt "Writing" am Onondaga College.Sönke Wortmann, geboren 1959 im Ruhrgebiet, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Bekannt geworden u. a. mit seinen Filmen 'Kleine Haie', 'Der bewegte Mann' und 'Der Campus' bekannt geworden. 2000 drehte er in Hollywood 'Der Himmel von Hollywood' nach einem Roman von Leon de Winter.

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33 Kundenkommentare (Durchschnitt: 4sehr gut)
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ausgezeichnet
, Bautzen, 03.05.2011
Dieser Film ist sehr zu empfehlen.Von der ersten bis zur letzen Minute bleibt die Spannung aufrecht erhalten und es kommt keine Langeweile auf.Diesen Film schaut man auch gerne mehrmals.Der Weltbild Preis ist da noch das Sahnehäubchen - einfach TOP !!!
12 von 12


ausgezeichnet
, Einbeck, 25.11.2009
Auch ich habe den Roman gelesen und bestimmte Vorstellungen bezüglich des Films gehabt, der sich durch Spannung und eine tolle Schauspielerbesetzung ausgezeichnet hat. Besonders toll fand ich die Art und Weise, wie Johannas innerer Konflikt zwischen ihrer Bestimmung und ihrer Liebe zu Gerold dargestellt wurde. Außerdem wurde sehr viel Wert auf die Inszinierung des frühen Mittelalters gelegt, das sich in diesem Film durch die schlechten Lebensbedingungen und strenge Regeln hervortut. Daher ist Johannas Geschichte umso fesselnder. Anders als im Kommentar zuvor war ich von Johanna Wokaleks Interpretation der Päpstin sehr begeistert und fand sie nicht langweilig oder dergleichen. Sie versteht es, ihre Mimik klar sprechen zu lassen und verköpert ihre Rolle sehr ausdrucksvoll. Neben ihr haben auch John Goodman als Papst Sergius und besonders David Wenham als Gerold geglänzt. Ein toller Film!
40 von 56


gut
, München, 24.10.2010
Der Film bekommt von mir ein 50:50-Urteil. Die filmische Umsetzung ist sicher nicht schlecht zu nennen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass das großangekündigte Kinospektakel - auf das viele seit Jahren gewartet hatten - nicht stattfand. Meiner Meinung nach handelt es sich hier eher um einen besseren Fernsehfilm - den wir sicher in ein oder zwei Jahren merhteilig zu Weihnachten im TV serviert bekommen.

Die Dialoge sind teils 1:1 aus dem Buch übernommen. An sich ist das kein Kritikpunkt. Leider hapert ab und an die Synchronisation. Man sieht genau, was die Darsteller auf englisch sagen - handwerklich ist das nicht gut. Ausserdem wirkt die Musik teils so, als ob sie nicht wüßte, wo sie eigentlich hin will.

Insgesamt ein netter Film für leichte Abendunterhaltung mit Diskussionspotenzial. Mehr leider auch nicht.
16 von 22


weniger gut
, Rosenheim, 21.11.2009
Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen und mir dadurch leider schon einen eigenen Film in meinem Hirn zusammengesponnen. Den umzusetzen vermag natürlich kein Regisseur. Der Film ist wunderschön inszeniert, aber leider nicht so mitreißend und interessant wie das Buch. Die Päpstin Johanna gibt nur vor, ein Mann zu sein. Doch das funktioniert mit Johanna Wokalek einfach nicht. Sie ist in meinen Augen zu weiblich und dadurch fehlbesetzt. Ihre angestrengte tiefe, überdeutliche Stimme und Aussprache wirken nach einer Zeit sehr ermüdend und auch nervend. Wirklich sehr gut fand ich John Goodman, der als amtierender Papst ein wenig Witz und Schwung in die Sache bringt. Ein Augenschmaus für fast jede Frau dürfte Gerold sein. Auch wenn seine Rolle nicht in die gespielte Zeit passt. Das kann man dem Film allerdings nicht vorwerfen, das ist im Buch genauso. Nur nicht komprimiert auf über 2 Stunden!
28 von 39


ausgezeichnet
, Saarbrücken, 02.03.2010
Neben Avatar, Harry Potter 6, Der Vorleser, Zeiten des Aufruhrs und New Moon der beste Film des vergangen Jahres. Richtig schön und spannend verfilmt. Ein Meisterwerk.
11 von 23


sehr gut
, Horb, 06.04.2010
"Die Päpstin" ist mein Lieblingsbuch und wird es wahrscheinlich auch bleiben, denn bis jetzt kann ihm kein anderes Buch das Wasser reichen und ich habe schon viele und verschiedene Bücher gelesen. Der Film ist besser geworden, als ich gedacht hab. Nicht besser wie das Buch, aber trotzdem gelungen. Es ist einfach unglaublich, was für eine Macht die katholische Kirche damals hatte und wie unbeschreiblich schlecht es einem Menschen gegangen ist, wenn es als "weibliches Wesen" zur Welt gekommen ist.
7 von 18


ausgezeichnet
, 04821 Brandis, 09.11.2009
Die Päpstin : Predikat > Sehr wertvoll. Erschtütternd bewegend. Emotionenreich beeindruckend.
13 von 30


sehr gut
, Berlin, 08.04.2010
Auf der Überholspur zum Papstthron. Ich habe das Buch erst gelesen, nachdem ich im Kino war, sodass ich die fehlenden Stücke nicht mit Hintergrundwissen aus dem Roman füllen konnte. Die schaupielerische Leistungen als auch die Sets fand ich wirklich sehr überzeugend, jedoch war die Geschichte (im Film!) viel zu geradlinig. Johanna ist ja regelrecht durchmaschiert! Im Film hatte sie doch für Rom überhaupt nichts geleistet, wieso sollten die Römer sie zum Papst wählen? Außer ihr wird es ja wohl noch andere Kandidaten außer Anastasius gegeben haben. Um nur ein Beispiel zu nennen. Als ich das Buch dann gelesen habe, wurde einiges klar und die ganze Erzählung bekam viel mehr Tiefe. Wer wie ich etwas enttäuscht aus dem Kino kommt: lest auf jeden Fall trotzdem das Buch!
6 von 17


sehr gut
, München, 19.12.2009
ich habe das buch nach dem film gelesen.
aber ich fand den film sooo genial die mittelalterlichen sachen es war einfach fantastic=)
ich wollte mir den film im kino 2mal anschauen bin aber leider nicht dazugekommen=(
ich finde nur blöd, dass die dvd erst soo spät raus kommt,andere filme kommen auch schon seit ca.2 monaten raus
auf jeden fall freue ich mich schon drauf=)
9 von 26


weniger gut
, Brunnentobel 14, 08.04.2010
Finde, dass dieser Film an der Wirklichkeit vorbeigeht - etwas kitschig - wie so vieles heute. Schauspielerisch handwerklich einigermaßen. mfg. g.r.
13 von 29


sehr gut
, 67459 Böhl-Iggelheim, 21.11.2009
Sehr gut gerafft, biograpfisch am Roman entlang. Beeindruckende Szenen, hervorragende Schauspieler, ein Erlebnis anzuschauen, selbst wenn man das Buch gelesen hat.
8 von 21

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