Markt ohne Moral
Das Versagen der internationalen Finanzelite. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010

Kommt der nächste große Crash?
Die Finanzkrise hatte bedrohliche Ausmaße angenommen. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern.
Finanzexpertin Susanne Schmidt fordert einschneidende Veränderungen, um einen neuen Crash zu verhindern.
2010, 208 Seiten, Maße: 13,5 x 21 cm, Gebunden, Deutsch
DROEMER KNAUR
ISBN-10: 3426275414
ISBN-13: 9783426275412
Erscheinungsdatum: 07.06.2011
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Klappentext zu: Markt ohne Moral
Kein Risikobewusstsein, keine Kontrolle, keine Moral
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern. Doch es scheint, als wollten Banker und Spekulanten einfach zur Tagesordnung zurückkehren, die Folgen können verheerend sein: Die Bankerin und Börsenkommentatorin Susanne Schmidt warnt vor dem nächsten großen Crash.
"Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu." Helmut Schmidt
Das europäische Epizentrum der internationalen Finanzkrise ist die Londoner City. Dort war Susanne Schmidt dreißig Jahre in leitenden Funktionen tätig. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern ein beispielloses Versagen vorwirft. Nie zuvor in der Geschichte haben so viele durch so wenige einen so großen Schaden erlitten. Doch indem die öffentliche Hand die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen und ein völliges Kollabieren des Systems verhindert hat, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt. Susanne Schmidt mahnt dringend einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen, als kämpften nicht weltweit Millionen Menschen um ihre Existenz. Die Finanzelite spielt weiter russisches Roulette auf einem Markt ohne Moral.
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern. Doch es scheint, als wollten Banker und Spekulanten einfach zur Tagesordnung zurückkehren, die Folgen können verheerend sein: Die Bankerin und Börsenkommentatorin Susanne Schmidt warnt vor dem nächsten großen Crash.
"Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu." Helmut Schmidt
Das europäische Epizentrum der internationalen Finanzkrise ist die Londoner City. Dort war Susanne Schmidt dreißig Jahre in leitenden Funktionen tätig. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern ein beispielloses Versagen vorwirft. Nie zuvor in der Geschichte haben so viele durch so wenige einen so großen Schaden erlitten. Doch indem die öffentliche Hand die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen und ein völliges Kollabieren des Systems verhindert hat, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt. Susanne Schmidt mahnt dringend einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen, als kämpften nicht weltweit Millionen Menschen um ihre Existenz. Die Finanzelite spielt weiter russisches Roulette auf einem Markt ohne Moral.
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Miss Caro, Lohfelden, 22.04.2010

ja | nein

Natürlich kann ein Buch, welches die Banken und deren Produktvielfalt zum Thema hat, nicht ohne Fremdwörter auskommen. Das sollte aber keineswegs abschrecken, denn die sind von Susanne Schmidt entweder so gut erklärt, dass es auch ein Laie versteht oder aber befinden sich im knapp 10 seitigen, angehängten Glossar und sind dort erläutert. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass sich die Verfasserin nicht als allwissend darstellt, sondern selbst formuliert, dass sie einige Dinge in dem Ausmaß nicht hat kommen sehen. Susanne Schmidt verwendet viele Seiten darauf zu erläutern, wie es zu der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 kommen konnte, macht aber nicht nur die "geldgierigen und gewissenlosen" Banker dafür verantwortlich. Auch wird die Arroganz mancher ihrer ehemaligen Arbeitskollegen entlarvt. Im großen und Ganzen bleiben 200 sehr interessante und kurzweilige Seiten.
ja | nein8 von 8

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