Zeit der Gespenster, Jodi Picoult, Unterhaltungsliteratur
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Zeit der Gespenster

Zeit der Gespenster

Roman

ausgezeichnet
Topaktuell: Die neue Jodi Picoult

Magisch und traurig schön: Der Tod einer Frau. Und die Geister eines indianischen Grundstücks.


Ross Wakeman hat nach einem Unfall seine geliebte Frau Aimee verloren. Deshalb nimmt er mit den Geistern der Toten Kontakt auf. So hofft Spencer auf Ross, als es um ein Bauprojekt auf einem indianischen Grunstdück geht. Doch damit wecken sie die Geister ihrer eigenen Vergangenheit.

2010, 463 Seiten, Maße: 13,6 x 21 cm, Gebunden, Deutsch
Übersetzung: Timmermann, Klaus, Wasel, Ulrike Piper ISBN-10: 3492054005
ISBN-13: 9783492054003 Erscheinungsdatum: 09.03.2010
 
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Klappentext zu: Zeit der Gespenster

Ross Wakeman war für alle nur ein riesengroßer Glückspilz. Wieviele Unfälle und Gefahren hatte er lebend überstanden! Ebenso sicher, wie er wusste, dass morgen die Sonne aufgehen würde, wusste er inzwischen auch, dass er nicht sterben konnte obwohl Ross nichts sehnlicher wünschte. Denn in einem tragischen Unfall hatte er seine geliebte Frau Aimee verloren. Nun wollte Ross nur noch eines, nämlich mit den Geistern der Toten Kontakt aufnehmen. Vielleicht schien er deshalb den Menschen in Comtosook der ideale Vertraute, wenn es darum ging, Geister aus ihren Häusern zu vertreiben. Auch Spencer Pike hofft auf Ross, denn er will auf einem indianischen Grundstück ein Bauprojekt realisieren. Doch er stört damit die Ruhe der Geister auch seiner eigenen schauerlichen Vergangenheit.

Rezension zu: Zeit der Gespenster

"Mystery-Lovestory mit Geistersuche, unsterblicher Liebe, atemloser Spannung. Eine fast übersinnliche Erfahrung für alle, die nachts lesen und den Tag darauf im Liegestuhl verträumen wollen." Brigitte "Ein echter Picoult! Geschichtlich interessant, einfallsreich verwoben, spannend durch und durch." Denglers Buchkritik

Leseprobe: Zeit der Gespenster

Zeit der Gespenster von Jodi Picoult

EINS

Als Ross Wakeman sich das erste Mal umbrachte, hatte er Erfolg, anders als beim zweiten oder dritten Mal. Er schlief am Steuer seines Wagens ein und fuhr von einer Brücke in einen See. Das war das zweite Mal. Seine Retter fanden ihn am Ufer. Als man seinen Honda barg, waren alle Türen verriegelt und die Fenster aus Sicherheitsglas waren von unzähligen Sprüngen durchzogen. Kein Mensch
...

Autoren-Porträt von Jodi Picoult:

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, lebt nach ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. 1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit ihr Roman "Beim Leben meiner Schwester" wurde in Hollywood verfilmt. "Das Herz ihrer Tochter" stand wie all ihre letzten Romane in den USA ...

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7 Kundenkommentare (Durchschnitt: 5ausgezeichnet)
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ausgezeichnet
Monika S., Hagen, 26.10.2010
Meine persönliche Nr. 1 im März 2010!

Wieder mal ein typischer Jodi-Picoult-Roman: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte eine Mischung aus Psycho-, Kriminal- und Liebesroman.

Da gibt es Ross Wakemann, der seiner großen Liebe Aimee nachtrauert und der einfach nicht sterben kann, seine Schwester Schelby und deren Sohn, der an der seltenen Krankheit XP leidet, den Polizisten Eli, den alten Indianer Az und viele, viele Charaktere mehr.

Gefrorene Böden mitten im August, ein Himmel, der Rosen regnen lässt. Was ist los in Comtosook? Sind es die Geister der verstorbenen Indiander, weil deren Friedhof bebaut werden soll?

Sehr interessant auch der Teil der amerikanischen Geschichte, was die Eugenik angeht, was mir persönlich gar nicht bekannt war. Beim Lesen wechseln sich Erstaunen und Entsetzen ab.
3 von 3


ausgezeichnet
Andrea, Siegburg, 26.10.2010
Das Buch regt, wie alle Bücher von Jodi Picoult sehr zum Nachdenken an. Gibt es Geister oder nicht? Leiden die Charaktere an Halluzinationen oder haben sie wirklich Geister gesehen? Ich finde es sehr faszinierend wie Picoult die Geschichte aufgebaut hat und vor allem, wie sie es geschafft hat die drei Teile miteinander zu verbinden. Die Gegenwart, die Einfluss auf die Vergangenheit hat und die Vergangenheit, die die Geheimnisse der Gegenwart schafft. Im Verlauf des Buches werden viele Fragen aufgeworfen und beantwortet, alles hängt zusammen und bildet ein faszinierendes Gebilde, bei dem man sich fragt, ob eine Entscheidung wirklich das ganze Leben grundlegend verändern kann. Doch die eine Frage, die nicht beantwortet wird, ist die, die nur jeder Leser für sich selbst beantworten kann: Glaubst du an Geister?
3 von 3


ausgezeichnet
Christian Z., Kassel, 26.10.2010
Das Buch gliedert sich in drei unterschiedliche Teile, die alle einem anderen Genre unterliegen. Der erste Teil lässt sich unter die Rubrik "Mystery" einordnen. Wir lernen viele Personen kennen, die alle seltsame und unheimliche Erlebnisse haben. Der zweite Teil des Buches lässt sich als Familiendrama mit wahrem Hintergrund einordnen. Der Leser wird hier in ein dunkles Kapitel der Geschichte geführt, die Zwangssterilisierung. In dieser dunklen Zeit wird eine tragische Familiengeschichte erzählt. Der dritte Teil ist ein Krimi. Hier wird nun aufgeklärt, wer der wahre Mörder ist. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Jeder der drei Teile hat seine eigene Dynamik. Man fliegt als Leser nur so über die Seiten. Wirklich einfühlsam wird uns hier eine Geschichte mit tiefem und bewegendem Hintergrund erzählt.
1 von 1


sehr gut
Lucie, Hamburg, 26.10.2010
Jodi Picoult versteht es perfekt in diesem Buch Fiktion und Wahrheit miteinander zu verbinden. Die Wahrheit beruht auf einem Teil der amerikanischen Geschichte zwischen den 1920er und 1930er Jahren. Picoult thematisiert die Eugenik der amerikanschen Vergangenheit. Basierend auf diesem Thema lässt sie die Gespenster der Zeit entstehen, diese auch nach 70 Jahren noch spuken, weil ihnen Unrecht und Leid angetan wurde. Ross Wakeman begibt sich auf "Geisterjagd" und gelangt nach und nach an die Wahrheit bezüglich des Spuks. Neben Ross erzählt Picoult viele Geschichten anderer Personen. Am Anfang recht schwierig nachvollziehbar, jedoch im Laufe des Buches sehr aufschlussreich auch von den "Nebendarstellern" zu lesen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Emotionen, Fiktionen und Wahrheiten ergründen möchte.
1 von 1


ausgezeichnet
Nadine R., Groß-Zimmern, 26.10.2010
Ein wunderschöner, gefühlvoller, aber nicht kitschiger Roman mit vielen Wendungen und Irrungen, der neben seiner romantischen Seite auch einen Hauch des Kunststiles Romantik inne hat und zudem eine Passage der ameikanischen Geschichte aufzeigt, deren wissenschaftliche Schlussfolgerungen zwar nachvollziehbar, aber auch erschreckend sind. Es ist auch herrlich und faszinierend zu lesen, wie sich die Lebensstränge aller Personen miteinander verweben. Für mich als Leserin, die fest an das Übersinnliche und auch Geister glaubt, war es eine wundervolle Geschichte, bei der es zwar den Charakteren bei eine Begegnung mit einem Geist eiskalt über den Rücken läuft, mir jedoch richtig warm ums Herz wurde, denn wie heißt es so schön: Liebe stirbt nie!
1 von 1


ausgezeichnet
Kerstin Th., Zittau, 20.11.2010
Meisterhaft verquickt die Autorin die erschütternde, reale Geschichte der Eugenik-Bewegung in Vermont der 20er- und 30er-Jahre, die eine Vorlage für die Projekte der Rassenhygiene der Nazis bilden sollte, mit einem fiktiven Familiendrama großen Ausmaßes. Der Roman ist Krimi, Liebesroman und Historical in einem. Man fühlt und leidet mit den einzelnen Protagonisten, als wäre man selbst Mitwirkender. Der paranormale Touch durch die Geistergeschichten wirkt dabei nicht fehl am Platz, sondern fügt sich perfekt ins Ganze ein. Geheimnisvolle Entwicklungen, überraschende Wendungen und die geniale Auflösung eines Rätsels nach dem anderen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Auch wenn das Ende etwas gewollt positiv wirkt, so gönnt man den gebeutelten Charakteren doch genau dieses. Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Leser, die Anspruch und Unterhaltung gleichermaßen suchen.


sehr gut
Jasmin, Herborn, 26.10.2010
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass selbst der Tod die Liebe nicht aufhalten kann.
Obwohl die Geschichte in mehren Abschnitten erzählt wird, ergibt alles am Ende einen Sinn. Nach und nach kann man alle Fakten zusammensetzen wie bei einem riesengroßen Puzzel.
Ross Wakemann verlor durch einen tragischen Unfall seine Frau. Jetzt versucht er Kontakt mit ihr aufzunehmen. Um Aimees Geist zu begegnen arbeitet er für eine Fernsehshow, über paranormale Phänomene. Als Ross später seine Schwester besucht, wird er als Geisterjäger angeheuert. Auf einer Baustelle geschehen seltsame Dinge. Wurde durch die Abrissarbeiten, die Ruhe der Geister gestört. Es bleibt spannend. Soviel verrate ich, es kommen einige Geheimnisse ans Licht, die schon über viele Jahrzehnte verheimlicht wurden.

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