Daemon, Daniel Suarez, Krimi & Thriller

Daemon

Daemon

Die Welt ist nur ein Spiel. Thriller. Deutsche Erstausgabe

sehr gut
Dieser Thriller ist gnadenlos!

Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet. In einer digitalisierten Welt kann keiner dem Daemon entkommen!

2010, 640 Seiten, Maße: 14 x 21,5 cm, Taschenbuch, Deutsch Rowohlt TB. ISBN-10: 3499252457
ISBN-13: 9783499252457 Erscheinungsdatum: 19.03.2010
 
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Klappentext zu: Daemon

Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.

Auf dem Bildschirm erschien das körniges Videobild eines Mannes. Er nickte müde in die Kamera.
«Detective Sebeck. Darf ich mich vorstellen? Ich war Mathew Sobol, zu Lebzeiten Chef von CyberStorm Entertainment.»
Sebeck beugte sich vor.
«Wie ich sehe, sind Sie mit den Mordfällen Pavlos und Singh befasst. Um Ihnen unnötigen Aufwand zu ersparen, sage ich Ihnen: Ich habe beide getötet. Warum, werden Sie bald erfahren. Allerdings haben Sie ein Problem. Sie können mich nicht verhaften. Sie können mich nicht aufhalten. Denn ich bin tot.»

Seit langem wusste Mathew Sobol, Computergenie und einer der reichsten Männer des Silicon Valley, dass er sterbenskrank ist. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON unseren gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.

Leseprobe: Daemon

Daemon von Daniel Suarez

1. Hinrichtung

Reuters.com/business

Matthew A. Sobol, Mitbegründer und technischer Leiter der Firma CyberStorm Entertainment (HSTM ­ Nasdaq), erlag heute nach längerem Kampf einem Gehirntumor. Sobol, ein Pionier der mittlerweile bei 40 Milliarden Dollar Jahresumsatz angelangten Computerspiele-Branche, schuf u.a. die weltweit erfolgreichen CyberStorm-Onlinespiele Over the Rhine und The Gate.
...

Autoren-Porträt von Daniel Suarez:

Bevor Daniel Suarez seinen ersten Roman begann, machte er als Systemberater Karriere und entwickelte Software für zahlreiche große Firmen der Militär-, Finanz- und die Unterhaltungsindustrie. «Daemon» veröffentlichte er 2006 unter Pseudonym im Eigenverlag. Nachdem der Roman die Internet- und Gaming-Community im Sturm erobert hatte, wurde ein großer Verlag auf das Buch aufmerksam. In der neuen Ausgabe avancierte «Daemon» zum Bestseller; eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Daniel Suarez, der bereits einen zweiten Roman vollendet hat, lebt und arbeitet in Kalifornien.

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ausgezeichnet
blues-sister, Niedersachsen, 31.03.2010
Genau genommen ist "Daemon" eigentlich kein Science Fiction-Roman, da man sich schon vorstellen kann, dass die Handlung heute schon möglich ist. Ich würde ihn als Cyberthriller bezeichnen. Aber was für einer! Ich wage zu sagen: Ein Buch, das sich mit den ganz Großen des Genres messen kann.
2 Dinge sind Daniel Suarez perfekt gelungen: Absolut zeitgemäße und interessante Thematik & sehr spannender Stoff gepaart mit großartigen Actionszenen und gut ausgearbeiteten Charakteren. Ich kanns kaum erwarten, wenn im nächsten Jahr die Fortsetzung "Darknet" erscheinen soll.
Könnte ich zehn Sterne vergeben, würde ich es tun
2 von 2


sehr gut
robberta, NRW, 22.04.2010
ein hinterlistiger, intelligenter und spannender Cyber-Thriller Detective Sebeck wird zu einem merkwürdigen Unfall gerufen. Später erhält er von Special Agent Boerner FBI einen Anruf, der ihm befiehlt eine Email einzusehen, bevor er zum Dienst geht. Die Email ist von einem Toten.
Die Figuren sind gut gezeichnet,können aber noch etwas ausgefeilt werden. Ziemlich viel Fachjargon, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Thema ist das Globale Computer Netzwerk und seine Macht über den Menschen und die Abhängigkeit des Menschen von diesem; und "Aus welchen Gründen begeht ein bereits Verstorbener Morde für die er nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann, da er bereits das Zeitliche gesegnet hat? Spannende Verwicklungen und Interaktionen. Toll gemacht! Der Autor knüpft viele Knoten und es ist spannend wie das Knäuel entwirrt wird.
Das Ende ist Geschmacksache.
1 von 1


sehr gut
Avathea, Großalmerode, 11.04.2010
Das Computergenie Sobol ist tot und ein Daemon nimmt seine Arbeit auf.Der Thriller hat mir sehr gut gefallen,obwohl der Leser in manchen Kapiteln mit sehr vielen Fachbegriffen aus der IT-Welt bombardiert wird und diese dann leicht schleppend voran gehen.Dennoch kann man dem Thriller ohne Probleme folgen,zumindest,wenn man sich auf ihn und seine Intelligenz einlässt.Daniel Suarez hat hier einen wirklich anspruchsvollen und genialen Thriller erschaffen,der gleichzeitig auch beängstigend ist,wenn man bedenkt,dass vieles bereits schon in der realen Welt möglich ist.Die Charaktere werden zwar hauptsächlich nur an der Oberfläche berührt und man kann keine direkte Verbindung bekommen,was allerdings nicht störend ist,da man sich als Leser eher mit der gesamten Menschheit verbunden fühlt,die gegen den DAEMON ankämpft.Ein empfehlendwertes Buch,das nicht nur für Cyber-Thriller-Fans geeignet ist.
1 von 1


ausgezeichnet
redfox, Sachsen, 10.04.2010
Sobol, Chef einer riesigen Computerfirma, stirbt an einem Gehirntumor. Doch er hat vorgesorgt. Denn als in den Nachrichten von seinem Tod berichtet wird, werden Vorgänge in Gang gesetzt, die niemand mehr aufhalten kann und die das Leben vieler Menschen grausam beendet oder für immer verändert.

Dieses Buch ist der blanke Wahnsinn. Ich bin zwar PC- und IT-technisch nicht so bewandert, aber diese Story treib einem die nackte Angst in die Glieder. Ich sitze meinem PC nun sehr argwöhnisch gegenüber und hoffe, dass diese Geschichte reine Fiktion bleibt. Aber vor allem weiß ich beim besten Willen nicht, wie ich es bis zum Frühjahr 2011 aushalten soll, denn dann erscheint erst die Fortsetzung…
1 von 1


gut
Maria D., Krefeld, 06.04.2010
Ich finds schwierig, hier eine Zusammenfassung reinzusetzen, ohne zu viel zu verraten oder ohne dass sie Seitenlang wird,... deswegen nur meine Meinung. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen und das Versprochene gehalten. Zwar gibts viele Technikbegriffe etc, aber die stören auch einen Laien wie mich nicht. Es war trotzdem so gut geschrieben, dass ich alles nachvollziehen konnte. Aber ab dem Moment, wo Sebeck ins Gefängnis kommt, hat sich das alles sehr lang gezogen. Zu viel "ScienceFiction"... zu viele Erklärungen etc. Es war nicht befriedigend. Leider fand ich auch das Ende nicht besonders elegant. Klar, es kommt ein 2. Teil. Aber auch wenn es von einer Geschichte mehrere Teile gibt, so sollte jeder Teil ein richtiges Ende haben, was zumindest bis zur Erscheinung des folgenden Teils einen Leser befriedigt.
1 von 1


sehr gut
B., Detmold, 29.05.2010
Ein Computerprogramm das die Welt verändert - es schafft Armeen, beeinflusst und unterwandert große Unternehmen nachdem sein Erfinder Matthew Sobol tot ist. Es handelt in einer Scheinwelt die sich jedoch ins Reale überträgt und der Leser findet sich in einer Welt aus Intrigen und Morden wieder.
Der Autor hat ein beängstigendes Szenario erschaffen, das er drastisch und anschaulich beschreibt. Sein Schreibstil ist fesselnd, wenn auch schwierig zu lesen aufgrund der oben bereits erwähnten häufung komplizierter Begriffe im Laufe der Geschichte. Jedoch - das Buch fasziniert, die Story ist originell, die Handlung übersichtlich und schlüssig. Ein super Cyberkrimi!
1 von 1


sehr gut
r., Hannover, 09.12.2010
Für den Computerlaien ist der Thriller sicherlich an einigen Passagen unverständlich, eventuell reichen die vom Autoren präsentierten Erklärungen, ansonsten ist man auf kleine Recherchen angewiesen. Dies war auf der einen Seite ein Wermutstropfen, machte auf der anderen Seite die Lektüre wiederum spannend und lehrreich. Personen, die mit Computern oder dem Internet nichts am Hut haben, ist dieses Buch nicht geeignet, sie würden sicherlich entnervt aufgeben.
Der Plot ist äußerst interessant.Rasant erzählt, voll überraschender Wendungen. Natürlich erfordert dies ein gewisses Maß an Konzentration.
Auch der Schreibstil gefällt. Leider bleiben die Protagonisten etwas farblos; sie werden von einer aufregenden Situation in die nächste katapultiert, ohne dass ihre Charakterzüge deutlich hervortreten. Aufgrund der Komplexität der Handlung fällt dies jedoch nicht weiter ins Gewicht.


ausgezeichnet
Silke G., Horhausen, 26.04.2011
Daniel Suarez hat einen mitreißenden Schreibstil. Er baut seinen Thriller langsam auf, verknüpft Ereignisse und erschafft ein immer komplexeres Weltbild, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Er reisst seine Leser in einen unglaublichen Computer-Bann; alles scheint möglich, die Grenzen der Realität verschieben sich. Der Schreibstil ist eine Mischung aus Action-Thriller und Computersprache, die aber selbst für einen Laien wie mich verständlich erklärt wurde und ich konnte der Handlung problemlos folgen. Den Protagonisten haucht der Autor Leben ein. Schnell entwickeln sich Sympathieträger, aber auch die Bösen werden lebensnah vorgestellt.


schlecht
Elke, Heid-Paulus, 03.06.2010
Mathew Sobol, Gründer, Chef und genialer Programmierer von CyberStorm Entertainment, denkt, er wäre Gott - dabei ist er nur ein egomanisches, todkrankes Superhirn. Vor seinem Tod entwickelt er einen DAEMON, nämlich einen 'schlafenden Virus, der auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses wartet (in diesem Fall auf die Nachricht von Sobols Tod), um sich dann zu aktivieren und eine Kette von Ereignissen unglaublichen Ausmaßes in Gang zu setzen. So weit, so gut - das sind eigentlich die Zutaten, aus denen man einen spannenden Thriller komponieren kann. Die Betonung liegt auf 'kann', denn genau das ist dem Autor meiner Meinung nach nicht gelungen.
0 von 1


gut
Petra K., Wriedel, 13.06.2010
Ein Thriller, der besonders Computerfreaks anspricht. Einige wenige langathmige Passagen, aber auch viel Action. Insgesamt sehr spannend. Überzeugende und originelle Grundidee.

15.00 EUR
Lieferstatus: sofort lieferbar
Bestellnummer: 4964227
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