Das Einstein-Mädchen, Philip Sington, Krimi & Thriller
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Das Einstein-Mädchen

Das Einstein-Mädchen

Roman

sehr gut
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel... mehr

2010, 400 Seiten, Maße: 13,5 x 21,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Übersetzung: Zeitz, Sophie DTV ISBN-10: 3423247835
ISBN-13: 9783423247832
 

Produkt-Beschreibung zu: Das Einstein-Mädchen

Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall - und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...
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Klappentext zu: Das Einstein-Mädchen

Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall; und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...

Rezension zu: Das Einstein-Mädchen



»[...] eine fesselnde Fiktion [...].« Marie-Louise Zimmermann, Thuner Tagblatt, Schweiz 18.11.2010

Autoren-Porträt von Philip Sington:

Philip Sington studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete als Journalist und Magazinherausgeber, Drehbuch- und Theaterautor. Er lebt mit seiner deutschen Frau und seinem Sohn in London.Sophie Zeitz, geboren 1972 in Frankfurt am Main, hat Amerikanistik, Spanisch, Philosophie und Literaturübersetzung studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin und Literaturübersetzerin in München.

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sehr gut
Tintenherz, Kiel, 01.07.2010
Dieses Buch handelt zum einen von dem 1. Jahrzehnt der modernen Psychiatrie. Dr. Martin Kirsch wird als gradliniger Arzt, der für seine Patienten kämpft und nicht am Wohl der Gesellschaft interessiert ist, dargestellt. Er vertritt seine radikalen Meinungen über diagnostische Unstimmigkeiten in der Psychiatrie.
Zum anderen werden wissenschaftliche Erkenntnisse von Albert Einstein erläutert und das Privatleben des Wissenschaftlers ausgeleuchtet.
Alles eingebunden in einer wundervollen Liebesgeschichte.
Dr. Kirsch und das Einstein-Mädchen werden vom Autor sympathisch beschrieben und man fiebert mit, wie die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten weitergeht.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig geschrieben, so dass ich das Buch in kurzer Zeit durchgelesen habe.
Das Buch ist für mich ein etwas anspruchsvolles und angenehmes Lesevergnügen gewesen.
3 von 3


ausgezeichnet
Sandra H., Göttingen, 29.06.2010
Man findet sich in einem tristen Berlin wieder, in dem die Nazis langsam an die Macht kommen und die Menschen sich noch nicht einmal vom Ersten Weltkrieg erholt zu haben scheinen. Der Roman ist sehr gut recherchiert, bietet gut erklärte Einblicke in z.b. Einsteins Werke und sorgt dafür, dass man nach Beenden des Romans noch lange drüber nachdenkt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, was auch an der schönen Sprache lag. Zudem schafft der Autor es, verschiedene Handlungsttränge zu einem logischen Ganzen zusammenzubringen. Trotzdem bleibt es dem Leser selbst überlassen, seine ganz eigene Wahrheit über das "Einstein-Mädchen" herauszufinden. Mit Martin Kirsch wurde auf jeden Fall ein Hauptcharakter geschaffen, dessen Schicksal einen berührt und lange nicht mehr loslässt.
4 von 4


ausgezeichnet
W., Bad Berka, 02.07.2010
Es ist total spannend. Bin begeistert.
Ein interessantes Thema ganz klasse umgesetzt. Und er schreibt so gut lesbar.
Es hat großen Spaß gemacht, es zu lesen. Konnte zwischendurch kaum aufhören, um Pause zu machen.
Sehr gut recherchiert und für mich gut verständlich, was er da so schreibt (z.B. Psychologisches und die Einstein-Theorie).
Vielen Dank an Philip Sington dafür. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm. ;0)))
6 von 7


gut
sternthaler75, hannover, 11.11.2010
Nach der Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet. Doch der Ablauf dieser Geschichte geht in eine unerwartete Richtung. Deutschland, Nazi-Regime, Erbkrankheiten, Bücherverbrennung sind da nur einige Stichworte, die den Weg vorgeben. Teilweise habe ich mich mit dem Lesen recht schwer getan, nicht unbedingt wegen der Wissenschaft, eher wegen der Langatmigkeit. Was mir gefehlt hat, sind Zeitangaben, um zu wissen, wo man gerade steht. Ansonsten hat es mir gut gefallen, auch vom Schreibstil, es ist auf jeden Fall mal etwas anderes.
1 von 1


gut
carola k., henstedt-ulzburg, 27.06.2010
Es ist eine leise Geschichte. Wir lernen hier Martin Kirsch kennen, oder? Auf jeden Fall begleiten wir ihn. Er interessiert sich sehr für das „Einstein-Mädchen“ und versucht herauszufinden was dem Mädchen passiert ist. Im Laufe der Geschichte wird ein Geheimnis nach dem anderen gelöst. Die Person Martin Kirsch wird sehr komplex dargestellt. Er wird von anderen Menschen völlig anders wahrgenommen und nicht verstanden. Aus dieser Situation heraus entstehen einige Mißverständnisse, die die Geschichte beeinflussen.
Die Geschichte von Marija ist sehr einfühlsam beschrieben. Albert Einstein, bzw. seine Familie spielen eine einschneidene Rolle in diesem Buch.
Es gibt etliche Handlungsstränge, die man verknüpfen muß. Ich habe aber es nicht bereut dies Buch gelesen zu haben. Und als Nachsatz: Man lernt viel über Albert Einstein und seine Arbeiten!
1 von 2


ausgezeichnet
sabatayn76, Deutschland, 26.07.2010
Philip Sington gelingt nicht nur eine realistische Beschreibung vom Berlin der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein hervorragender Abriss der psychiatrischen Behandlungs- und Forschungsmethoden der damaligen Zeit. Die Stimmung im Deutschland am Ende der Weimarer Republik und zu Beginn des Dritten Reiches wird sehr intensiv, glaubwürdig und realistisch beschrieben. Historisch bedeutsame Ereignisse werden perfekt in die Handlung des Romans eingebettet. Es ist unglaublich, dass der Autor erst 1962 geboren wurde und dass seine authentischen Beschreibungen 'nur' auf Fachwissen und nicht auf persönlichen Erfahrungen beruhen. Sehr beeindruckt hat mich auch die sehr gut verständliche Einführung in die Ideen Einsteins. Neben diesen Aspekten bietet Sington jedoch auch noch eine spannende Geschichte, die nie langweilig wird, stets fesselt und in sich sehr konsistent und schlüssig ist.


sehr gut
Kerstin Th., Zittau, 20.11.2010
Der Roman wird als historischer Thriller beworben, wobei mir die Bezeichnung Thriller etwas übertrieben scheint. Vielmehr handelt es sich um ein Familiendrama in historisch brisanter Zeit kurz vor der Machtübernahme durch Hitler. Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt. Die gekonnte Verschleierung der Tatsachen bis auf die letzten Seiten des Buches hält den Leser in Bann. Es werden einige schwierige Themen, wie die Syphilis-Erkrankung von Martin Kirsch, die menschenunwürdigen Experimente in der Psychiatrie bis hin zur Säuberungspolitik der Nazis mittels Euthanasie sowie auch die Judenverfolgung aufgegriffen. Wer einen anspruchsvollen Roman im historischen Gewand mit einer packenden Familiengeschichte sucht, dem kann ich das Buch rückhaltlos empfehlen. Reine Thriller-Leser werden eher enttäuscht sein.

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