Unser allerbestes Jahr
Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Kategorie Preis der Jugendlichen

Der 16jährige Jesse will die Schule schmeißen. Sein Vater David erlaubt ihm das sogar. Aber nur unter einer Bedingung: Er muss zusammen mit ihm mindestens drei Filme pro Woche anschauen. Und die cineastischen Diskussionen danach führen sie zu Themen, die das Leben ausmacht.
2010, 253 Seiten, Maße: 12,5 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Übersetzung: Adellheid Zöfel
Fischer (TB.), Frankfurt
ISBN-10: 3596182247
ISBN-13: 9783596182244
Erscheinungsdatum: 15.04.2010
Übersetzung: Adellheid Zöfel
Fischer (TB.), Frankfurt
ISBN-10: 3596182247ISBN-13: 9783596182244
Erscheinungsdatum: 15.04.2010
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Klappentext zu: Unser allerbestes Jahr
»Leichtfüßig und witzig. (...) Ein herzerwärmendes Buch.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Eltern sind auch nur Menschen. Und was macht man mit einem Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte? David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu Basic Instinct . Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Drogen, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist.
Ein wahres und weises, zärtliches und urkomisches Buch über gebrochene Herzen im Film und im wirklichen Leben und darüber, dass Erwachsenwerden nichts mit dem Alter zu tun hat.
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aus nachzuempfinden. Thema des Buches ist ganz nebenher, in wieweit und ob überhaupt in Worte gekleideter Rat seine Wirkung erzielen kann. Ich finde es berührend, wie es diesem Vater trotz tiefer Zuneigung und großer Besorgtheit gelingt, seinem Sohn mit Respekt und angemessener Distanz zu begegnen.
Die Faszination des Buches beruht darauf, das der Autor zwei große Lieben mit einander verknüpft, nämlich die zum eigenen Sohn und idee zum Film.
Schule abbrechen.Die Eltern leben getrennt, nun wollen sie die Wohnungen tauschen, damit Jesse mit Hilfe des Vaters den Schulabschluss erreicht..Stattdessen erlaubt David seinem Sohn Jesse, die Schule abzubrechen. Allerdings nur, wenn er zukünftig keine Drogen mehr nimmt. Außerdem soll er sich wöchentlich drei Filme ansehen und mit dem Vater durchdiskutieren.Viele Filme handeln von primitiver Gewalt, einige von Solidarität und Toleranz. Fazit: Der Autor erzählt spannend den verzweifelten Versuch, Jesse aus dem Drogensumpf zu befreien.Parallel dazu die Schule fortzusetzen, wäre sinnvoller gewesen.