Axolotl Roadkill, Helene Hegemann, Unterhaltungsliteratur
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Axolotl Roadkill

Axolotl Roadkill

Roman. Für den Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Belletristik 2010 nominiert

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Axolotl Roadkill
 

"Helene Hegemann erzählt die Geschichte einer Flucht. Doch nur an der Oberfläche ist es die Flucht einer Sechzenjährigen vor den Realitäten ihres Lebens inmitten der... mehr

2010, 4, 207 Seiten, Maße: 13,5 x 20,4 cm, Taschenbuch, Deutsch Ullstein HC ISBN-10: 3550087926
ISBN-13: 9783550087929
 

Produkt-Beschreibung zu: Axolotl Roadkill

Axolotl Roadkill
 

"Helene Hegemann erzählt die Geschichte einer Flucht. Doch nur an der Oberfläche ist es die Flucht einer Sechzenjährigen vor den Realitäten ihres Lebens inmitten der "versnobten Kaputtheit", einer Welt die sich um Offtheater, Kokain und Biotagliatelle dreht. Hinter ihrer heißen Wut und kühlen Verzweiflung, die diese Höllenfahrt "durch all den passierenden Wahnsinn" antreiben steckt mehr ...

Mit diesem Buch hat Helene Hegemann vor allem eins geschafft: Die plattgeredeten Wörter, die angestrengt alternativen Attitüden in Kunst, Kritik, Kleidung und die dahinter versteckten, vorsichtig eingezäunten Erwartungen, all das, was schon hundertmal gedacht, gesagt, getan und getragen wurde, hat sie aufgesogen, gebündelt und in etwas ganz Neues, Unerhörtes verwandelt. Ob wir uns treffen lassen, hängt von uns ab ... "Axolotl Roadkill" ist ein hartes, brutales, vulgäres Buch. Es ist die Geschichte einer Sechzehnjährigen, der Sex, Gewalt und Drogen die einzige Abwechslung in einem Leben bieten, das schon am Ende scheint, bevor es richtig angefangen hat."

Frankfurter Allgemeine FAZ.NET vom 22.01.2010
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Klappentext zu: Axolotl Roadkill

Obwohl intelligent und gut situiert, nimmt sie Drogen, verweigert die Schule und hat sogar Argumente dafür. Anstatt sich an Konventionen abzuarbeiten hinterfragt und analysiert sie nämlich permanent die gesellschaftliche Situation, in der sie sich befindet. Sie wohnt bei ihren wohlstandsverwahrlosten Halbgeschwistern und ihr Vater steckt noch immer in seiner frühkindlichen Allmachtsphase. Freiheit und Selbstzerstörung fallen zusammen und Mifti entlarvt in ihren von Wahn und Genie geprägten Zwischenwelten Sprache, Lebensentwürfe und Vorgegebenheiten der Erwachsenen. Sie kokettiert mit ihrer Kaputtheit und sucht im 'allgemeinen Dahinschimmeln' nach einem Zugriff auf ihr eigenes Leben. Der siebzehnjährigen Helene Hegemann ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt über einen Zustand gelungen, in dem Traum, Alptraum und knallharte Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.

Leseprobe: Axolotl Roadkill

Axolotl Roadkill von Helene Hegemann

Annika sitzt gemeinsam mit ihrer High-Definition-Mascara am Küchentisch und guckt mich an, als hätte sich meine Dünnhäutigkeit innerhalb kürzester Zeit zu einer nicht mehr nachvollziehbaren Skrupellosigkeit entwickelt. »Ich muss nicht mehr in die Schule, Annika.«
»Das ist jetzt das Ende.«
»Ja, das ist wirklich das Ende. Draußen sind alle ohnmächtig.«
...

Autoren-Porträt von Helene Hegemann:

Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Winter 2007 wurde ihr Theaterstück "Ariel 15" im Ballhaus Ost uraufgeführt und im darauffolgenden Jahr von Deutschlandradio als Hörspiel adaptiert. Ihr Drehbuch- und Regiedebüt "Torpedo" hatte im Oktober 2008 Premiere. Es wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet und lief im Sommer 2009 bundesweit in den deutschen Kinos.

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schlecht
Rainer V., Berlin, 14.02.2010
Ich bin doch entsetzt, erschrocken und verärgert wie hier eine ganz beliebige und ungeformte Schreibübung, ein Freizeiterguß, wie er nur von Schulschwänzern und Studienabbrechern produziert wird, zu einem literarischen Produkt hochgelogen wird. Sehnsucht nach Mittelmäßigkeit und Verblödung. Geldgierige Verlage und karrieregeile Lektoren wollen nicht nur an unser Geld, sondern auch an unseren Verstand. Leser und Autoren wehrt euch. Das soll ein Roman, dieses Gelaber zwischen zwei Buchdeckeln, produziert von Halbalphabeten mit Konsumschaden. War denn kein Therapieplatz mehr frei, seit wann ist denn für derartige Legasthenie der Buchmarkt zuständig. Das infektiöse und epidemische solcher Schreibversuche trifft scheinbar auf vollkommen imungeschwächte Jujoren und sonstige camouflierte Akteure der literarischen Dschungelcamps, die einem solchen Text auch noch Preiswürdigkeit anlügen.
31 von 38


schlecht
DorisT, Berlin, 12.02.2010
"Das ist alles nur geklaut! Das ist alles gar nicht meines!" (Zitat: Songtext: Die Prinzen)
So macht man das, wenn man schon so wenig im Kopf hat, dass man sich bei dem geistigen Eigentum anderer bedienen muss.
Da ganze Passagen nachweislich von anderen Autoren, Bands etc. stammen und sich immer mehr Urheber melden, bei denen Hegemann sich bedient hat, halte ich es für nicht möglich, das Buch inhaltlich zu bewerten - nur die Autorin und die Mitbeteiligten.
16 von 19


ausgezeichnet
Felicitas L., 34130 Kassel, 29.01.2010
Weil dieses Buch dermaßen authentisch "rüberkommt", wird man selbst als gestandene Sozialarbeiterin zum völlig hilflosen Helfer und bricht vor Mitgefühl immer wieder in Tränen aus. Vielleicht ist dieses Schreiben eine Art Selbstherapie. Ich möchte es "Mifti" und Helene so sehr wünschen. Eine hochbegabte blutjunge Autorin und ein Sprachstil zwischen neuer Jugendsprache, "übelsten SMS-Sprech ", dem gesamten Sozialarbeiter-Psychomatsch und linksintellektuellen Weltverbesserungsgelaber. Eine Wortschöpfungsgewalt, die fast lyrisch zu nennen ist. Manisch kreativ auf jeden Fall. Unglaublich.
Ich lese Axolotl jetzt zum zweiten Mal und zwar weniger atemlos!
- jede Zeile, jede Seite - nachvollziehbar und ein Erkenntnisgewinn.
Aber, man sollte diese junge Generation - etwas wenigstens - kennen und ein bisschen mit der Szene vertraut sein. .
21 von 43


schlecht
Sabrina, Spiesen-Elversberg, 27.02.2010
Ich bin gerade das Buch am lesen und habe jetzt schon keine Lust mehr weiter zu lesen. Sehr schlecht geschrieben, die Hälte des Inhaltes und Anregungen geklaut. Das ist das schlechteste Buch das ich je gelesen habe! Auf keinen Fall weiterzuempfehlen!!!
8 von 13


ausgezeichnet
Ursula, Lenggries, 25.02.2010
Das Buch ist mitreißend und super nachvollziehbar geschrieben. Die Autorin hat zwar einen Teil des Contents aus einer anderen Quelle kopiert, doch dies tut der Großartigkeit dieses Buches keinen Abbruch.
4 von 12


schlecht
Peter M., Essen, 12.06.2010
Feuchtgebiete schockte mich schon, doch dieses Werk übertrumpht alles...
Die Gesellschaft wird einfach immer dümmer.
1 von 2


schlecht
Sarah, Innsbruck, 05.06.2010
Es wirkt alles zu aufgesetzt. Eine Achzehnjährige möchte auf >>lässig
1 von 3


schlecht
Jean, Köln, 27.02.2011
Für das absolute Grauen hat Hegemann zumindest den passenden Titel: Auf der Straße zermatschtes! Für so einen Sch....rott wurden eBooks erfunden. So wird für einen derart wirren, spätpubertären Chaoshaufen wenigstens keine einziger Bäume gefällt.
Ein Glück, dass ich es nur ausgeliehen habe.
Gut ist nur der kurze Teil, den sie schamlos geGuttenborgt hat.
Mein Tip: statt Copy/Paste Delete-Taste

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