Der Tag, an dem Marilyn starb, Donna Milner, Familienromane
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Der Tag, an dem Marilyn starb

Der Tag, an dem Marilyn starb

Roman

sehr gut
Der Tag, an dem Marilyn starb
Ein bewegender Familienroman. Am 5. August 1962 stirbt Lucy Coultier. Ausgerechnet am selben Tag wie Marilyn Monroe. Lucys Mann Howard trauert. Und stellt sich verzweifelt die Frage: Hätte er Lucy die Wahrheit über seine Vergangenheit sagen müssen?

2010, 391 Seiten, Maße: 13,5 x 20,9 cm, Geb. mit Su., Deutsch Piper ISBN-10: 3492053734
ISBN-13: 9783492053730
 
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Klappentext zu: Der Tag, an dem Marilyn starb

Ethie horchte in die Stille des Hauses hinein. Der Duft des grünen Satinkleids ihrer Mutter erfüllte noch immer den Raum, Soir de Paris, so hieß ihr Parfüm. Ethie konnte nicht glauben, dass sie nun für immer fort sein sollte. Aber genau das hatte der junge Polizist gesagt, nachdem Dad ihm die Tür geöffnet hatte: Es habe einen Unfall gegeben, und es tue ihm leid, ihre Mutter sei für immer »heimgegangen«. Jetzt schliefen Ethies Brüder, und Dad saß allein in der Küche, man konnte im Dunkeln die Glut seiner Zigarette sehen. Sicher dachte er darüber nach, warum Mom tot auf einem Segelboot gefunden worden war. Und warum sie getrunken hatte. Hing das alles mit dem fremden Mädchen zusammen, das gestern Morgen dagewesen war? Oder mit seiner Vergangenheit, über die er so lange geschwiegen hatte?

Rezension zu: Der Tag, an dem Marilyn starb

»Der Autorin, die zuvor mit River für Aufsehen sorgte, ist erneut eine spannende, trotz der Zeitsprünge dichte Familiengeschichte gelungen. (...) Ausgehend von historischen Tatsachen erzählt Donna Milner, was der Krieg aus Menschen macht.« Ostthüringer Zeitung

Leseprobe: Der Tag, an dem Marilyn starb

  Der Tag, an dem Marilyn starb von Donna Milner     Roman  

Aus dem kanadischen Englisch von Sylvia Höfer    

Meine Mutter starb am selben Tag wie Marilyn Monroe, nämlich am 5. August 1962. Und genau wie im Fall des Filmstars wurde die Leiche meiner Mutter erst am folgenden Tag entdeckt. Zu ihren Lebzeiten war die Präsenz meiner Mutter unverwechselbar. Da sie sich bis zuletzt treu blieb, haftete
...

Autoren-Porträt von Donna Milner:

Donna Milner lebt mit ihrem Mann im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Nachdem ihr erster Roman "River" ein überwältigendes internationales Echo fand und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, widmete sie sich ganz dem Schreiben.

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sehr gut
StephK, Rastatt, 23.02.2010
Das Buch ist mir sehr viel Gefühl geschrieben. Man kann mit jeder einzelnen Person mitfühlen und trauern. Es ist einfach beeindruckend geschrieben.Der Wechsel der Zeit, aus der Gegenwart zurück in den Krieg ist und zurück gut gelungen und findet immer an den passenden Abschnitten statt. Lange Zeit habe ich mitgefiebert, was es wohl sein mag, das den Vater der Kinder so quält, was er seiner Lucy lieber hätte erzählen sollen. Es ist traurig zu erfahren, dass ihr Tod durch ein Missverständnis entstanden ist (so interpretiere ich es jedenfalls, als Selbstmord durch ein Missverständnis). Hätte Howard (der Vater und Ehemann) seine Geschichte während dem Krieg nicht vor seiner Frau verheimlicht, wäre ihr Tod vielleicht nicht so früh schon "eingetreten". Man ist immer mitten dabei, man kann sich alles bildlich vorstellen - es war einfach nur berauschend.
3 von 3


sehr gut
Sabrina, Büdingen, 13.02.2010
Die Geschichte ist super intressant geschrieb, ich habe lang kein Buch gelesen wo so gut geschrieben ist.
Die Mutter Lucy starb an dem Tag wo Marilyn Monroe starb, sie hinterlässt drei Kinder und ihren Ehmann. Ihr Tod bleibt ungeklärt. Sie stirbt in den Armen einer Freundin auf einem Segelboot.
Das Buch wird aus zwei Blickwinkel geschrieben, einmal der Tochter Ethie und dessen Vater ( Ehemann) Howard. Die Tochter ist zudem Zeitpunkt als ihre Mutter Lucy starb 11 Jahre alt und hat noch zwei Brüder der eine ist 3 Jahre älter Kipper mit Downsyndrom und der andre Frankie 9 Jahre älter.
Howard hat einen psychischenschaden im 2. Weltkrieg erlitten und lebt nicht wirklich mit seiner Familie vor dem Tod seiner Frau. I
m laufe des Buches werden Howards Erlebnises aus Hong-Kong im 2. Weltkrieg beschrieben. Was das alles mit dem Geldproblem der Famile zutun hat und mit dem Tod seiner Frau.
1 von 1


ausgezeichnet
Susie, Merseburg, 03.03.2010
Ein wunderbares Buch, das eine Mischung aus Familiengeschichte und Kriegsbeschreibung ist.
Bisher habe ich so gut wie gar nichts über die kanadische Beteiligung am Krieg China gegen Japen gehört. Hier wird aus Sicht eines Beteiligten das Leben in Hongkong und dann im Kriegsgefangenenlager geschildert. Das ist sehr drastisch und auch sehr berührend. Der andere Haupterzählstrang des Buches erzählt von der elfjährigen Ethie, die mit dem Verlust ihrer Mutter fertig werden muss. Wie diese beiden Erzählebenen auf ganz wunderbare Weise miteinander verbunden sind, das muss man einfach lesen. Sehr zu empfehlen!
1 von 1


ausgezeichnet
Olga, Bielefeld, 24.04.2010
Ethie ist erst elf Jahre alt, als ihre Mutter durch einen Unfall stirbt. Ihr Vater ist alkoholabhängig und lebt in der Vergangenheit. Ein Geheimnis macht ihm zu schaffen und er macht sich Vorwürfe, es nicht seiner Frau erzählt zu haben. Ethie erzählt, wie sie und ihre älteren Brüder Frankie und Christopher (Kipper) den Tod verarbeiten. Kipper, der am Down-Syndrom erkrankt ist, kommt dabei sehr liebenswert rüber. Man möchte ihn bei jedem falsch ausgesprochenen Wort einfach knuddeln.

Ein wundervolles Buch! Einfach schön, wie eine Familie nach so vielen Schicksalen zusammenhält. Oft musste ich lachen, aber nachher war es sehr ergreifend.
1 von 1


sehr gut
Rockabella, Essen, 12.02.2010
Da ich Donna Milners Werk erst kritisch gegenüber stand, weil es so überhaupt nicht in mein Beuteschema passte, war ich fasziniert davon, wie sehr mich diese tragische Familiengeschichte gefesselt hat. Manchmal wollte ich mich regelrecht in das Buch vergraben und mich drin verstecken, weil ich so mitgelitten habe. Ihr bedeutsamer Roman, der in der Nachkriegszeit spielt, berührt einen ganz tief innen drin und lässt einen auch nachhaltig nicht so schnell wieder los. „Der Tag, an dem Marilyn“ starb ist wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich nur empfehlen kann.
1 von 1


sehr gut
Giacomo, Kraichgau, 18.03.2010
Ethie ist elf Jahre alt, als eine Nacht und ein tragischer Unfall (oder vielleicht doch nicht?) später ihr Leben auf den Kopf stellt. Ihre Mutter ist tot, gefunden auf einem Boot zusammen mit einer ihrer engsten Freundinnen.
Für Ethie und ihre Familie bricht eine Welt zusammen. Ihr Vater, der schwer an den Erinnerungen des Krieges zu tragen hat, lebt in seiner eigenen Welt und sein ohnehin hoher Alkoholkonsum steigt durch den tragischen Verlust deutlich an.
Es gibt viele (zu viele?) offene Fragen, die ihr keiner beantworten möchte.
Also macht sich Ethie ihre eigenen Gedanken, geht auf die Suche und wird fündig. Alles scheint noch aussichtsloser...
Ich fand die Geschichte des Buches wirklich interessant. Aus der Perspektive eines Mädchens geschrieben, bekommt man ein Gefühl für die Seelenqualen, die diese Familie ertragen muss und musste.
Fazit: Empfehlenswert.


sehr gut
M.F., Hannover, 03.05.2010
Millner erzählt hier die Geschichte der Familie Coulter: Vater Howard, Mutter Lucy und die Kinder Frankie, Christopher und Ethel.
Ganz anders als in anderen Familienromanen beginnt diese Geschichte aber nicht mit einer Geburt, sondern mit dem Tod – und zwar mit dem Tod von Lucy – und das war "Der Tag, an dem Marilyn starb".
Von diesem Punkt an beginnt sowohl eine Reise in die Vergangenheit (die von Howard, um genau zu sein), als auch eine Reise in die ungewisse Zukunft der Familie - so ganz ohne Mutter.

Fazit:
Dieser Roman ist etwas ganz besonderes: Ein Konglomerat aus Familiengeschichte der besonderen Art (in der, so viel sei schon mal verraten, der Regen eine besondere Rolle einnimmt), Geschichtsstunde und vor allem der ungewöhnlichsten und tragisch-schönsten Liebesgeschichte des Jahres!

Dieses Buch kann jedem nur wärmstens ans Herz gelegt werden!

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