Schneewittchen muss sterben, Nele Neuhaus, Krimi & Thriller
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Schneewittchen muss sterben

Schneewittchen muss sterben

Kriminalroman. Originalausgabe

ausgezeichnet
Vor Jahren verschwanden in einem kleinen Taunusort zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

2010, 535 Seiten, Maße: 12 x 18,7 cm, Taschenbuch, Deutsch List TB. ISBN-10: 3548609821
ISBN-13: 9783548609829
 
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Rezension zu: Schneewittchen muss sterben

»Nele Neuhaus versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohem Niveau zu halten.« krimi-couch.de

Leseprobe: Schneewittchen muss sterben

Schneewittchen muss sterben von Nele Nauhaus

Prolog

Die rostige Eisentreppe war schmal und führte steil nach unten. Er tastete an der Wand nach dem Lichtschalter. Sekunden später tauchte die 25-Watt-Birne den kleinen Raum in schummeriges Licht. Lautlos öffnete sich die schwere Eisentür. Er ölte regelmäßig die Scharniere, damit kein Quietschen sie aufweckte, wenn er sie besuchte. Warme Luft, vermischt
...

Autoren-Porträt von Nele Neuhaus:

Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster/Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik.
Heute lebt die begeisterte Pferdenärrin mit Mann und Hund im Vordertaunus. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen.

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Autoren-Interview

Interview mit Nele Neuhaus

Frau Neuhaus, Schriftstellerin zu sein, war schon immer Ihr Traumberuf. Was begeistert Sie besonders am Schreiben?

Nele Neuhaus: Ich schreibe einfach gern! Es ist nicht nur das schriftstellerische Schreiben, ich bin allgemein ein „Schreib-Mensch“, liebe die Kommunikation via E-Mail oder SMS. Aber die Schreiberei als solche ist ein Teil meines Lebens seitdem ich denken kann. Schon bevor ich in die
...

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52 Kundenkommentare (Durchschnitt: 5ausgezeichnet)
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Ausgewählte Kundenkommentare

ausgezeichnet
Switzerland, Hannover, 25.06.2010
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, die oftmals bereits nach wenigen Seiten gewechselt werden.
Der Fokus ist dabei nie komplett nur auf das Lösen des Falles konzentriert, sondern auch auf private Probleme der Ermittler und das soziale Zusammenleben des Dorfes.

Ich hatte zunächst du Befürchtung, dass mich die große Anzahl an Personen verwirren wird. Doch dies stellte keine größeren Probleme dar, obwohl ich einige Male überlegen musste, wen ich nun vor mir habe.
Positiv hierbei ist natürlich ein breiter Fächer an möglichen Tätern. Daraus wird eine sehr verworrene, komplexe und mit einigen Klischees behaftete Geschichte entwickelt, die nach meinem Empfinden nie ihre Glaubwürdigkeit verliert.

Ingesamt ist es ein sehr empfehlenswerter Krimi, in dem die Spannung nie verloren geht und der mit einer verstrikten Geschichte glänzt.
25 von 31


ausgezeichnet
Carina B., Püttlingen, 10.11.2010
die Spannung wird über lange Strecken gehalten, die Verwirrungen sind kaum durchschaubar, aber trotzdem nicht so verwirrend, dass man garnichts mehr begreift. Und so entwickelt sich ein Krimi von der allerfeinsten Sorte. Das Auf und Ab der sich zuspitzenden Situationen fesselt, die einzelnen Charakteren sind gut beschrieben, sodass man sich schnell in das Geschehen einfindet. Und plötzlich gehts unerwartet in eine andere Richtung, ohne dass der rote Faden abreisst.

Hier die Reihenfolge der Bände:

1. Eine unbeliebte Frau
2. Mordsfreunde
3. Tiefe Wunden
4. Schneewittchen muss sterben

kann alle bände nur empfehlen :-)
38 von 39


ausgezeichnet
Bellexr, Mainz, 17.06.2010
Sehr realistisch und lebendig beschreibt N. Neuhaus das Verhalten der Dorfbewohner, die verständlicherweise der Rückkehr von Tobias sehr zwiespältig gegenüberstehen, zumal fast alle von seiner Schuld überzeugt sind. Und schon bald merkt man, dass damals bei weitem nicht die ganze Wahrheit über die Morde an Stefanie und Laura ans Licht kamen und der eine oder andere Dorfbewohner mehr weiß, als er damals ausgesagt hat. Allein schon mit dem Prolog gelingt es der Autorin, eine beklemmende Stimmung aufzubauen, die sich durch den gesamten Krimi zieht. Ihre Story ist sehr komplex angelegt. Geschickt verbindet sie die unterschiedlichen Handlungsstränge zum Ende hin zu einer schlüssigen Geschichte und allein durch immer wieder überraschend eingebaute Wendungen gelingt es ihr mühelos, die Spannung durchweg auf extrem hohem Niveau zu halten.
12 von 14


sehr gut
CMGU, HTK, 06.06.2010
Tobias Sartorius kehrt nach abgesessener Haftstrafe in sein Heimatdorf zurück, da ihm nur seine Eltern und seine Klassenkameradin Nadja geblieben sind. Die Dorfgemeinschaft wird als Idylle mit ihren Beziehungsgeflechten dargestellt, in der jeder jeden kennt. Unter der Fassade brodelt es jedoch, als Tobias wieder mit einem jungen Mädchen gesehen wird, das der damals verschwundenen Stefanie (Schneewittchen) ähnelt. Als das Mädchen verschwindet beginnt die Hexenjagd. 100 Seiten lang fiebert man mit und bangt um Amelie. Nele Neuhaus schafft es, den Leser zu fesseln und für ausgezeichnete Krimiliteratur mit viel Lokalcolorit zu sorgen. An manchen Stellen hätte ich mir aufgrund der hohen Anzahl an Protagonisten ein Personenregister gewünscht, in dem man nochmal nachlesen kann, wer wer ist. Teilweise habe ich mich an Hammesfahrs "Puppengräber" erinnert gefühlt.
11 von 13


sehr gut
Karin M., Hilpoltstein, 13.06.2010
Maske der spießigen Harmlosigkeit"

Stil:

Der Roman wird aus verschiedensten Perspektiven erzählt. Nicht nur die beiden Kriminaler, sondern auch andere Figuren schildern ihre Sicht der Dinge. Der Leser kann sich so ein gutes Bild der Geschehnisse machen und Stück für Stück die Mosaiksteinchen zusammensetzen.

Durch strategische "cliffhanger" vor den Perspektivwechseln wird die Spannung konstant hoch gehalten und nie der rote Faden verloren.

Fazit:

Bemerkenswert, wie die Autorin alle diese Einzelschicksale und ihre Verkettungen unter einen Hut bekommen hat! Jeder war irgendwie schuldig, alle hatten etwas zu verbergen.

Spannende Geschichte, sehr gut erzählt und ordentlich verwirrend bis zum bitteren Ende.

Das erste, aber sicher nicht das letzte Buch, das ich von Nele Neuhaus gelesen habe!
11 von 13


ausgezeichnet
maryrichards, Essen, 09.06.2010
Wow – die Leseprobe zu dem Taunus-Krimi „Schneewittchen muss sterben“ von Nele Neuhaus gefiel mir schon sehr gut, aber ich hätte trotzdem nicht so ein spannendes und tolles Buch erwartet!
Ich habe das 537 Seiten dicke Buch verschlungen und war begeistert von dem flüssigen Schreibstil, den gut durchdachten Handlungssträngen und den zahlreichen Wendungen, die voller Hochspannung waren.
Da ich bisher noch kein Buch aus dieser Reihe kannte, habe ich gehofft, das man auch ohne Vorkenntnisse dieser Buchserie dem Krimi problemlos folgen kann. Nach dem beenden dieses Werkes ist meine Hoffnung voll und ganz bestätigt. Nichts desto trotz werde ich nun die komplette Krimireihe lesen, da mich Frau Neuhaus mit dieser Neuerscheinung komplett überzeugt hat.
8 von 9


ausgezeichnet
Krimi, Mimi, 13.06.2011
Das war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und bestimmt werde ich noch weitere Bücher von ihr lesen. Dieses ist superspannend von der ersten bis zur letzten Seite, es ist flüssig geschrieben und Langeweile kommt beim Lesen überhaupt nicht auf. Obwohl ich glaube zum Schluß hat sie ein bißchen sehr dick aufgetragen, aber das ist zu entschuldigen, weil die Spannung überwiegt. Empfehlenswertes spannendes Buch!!!
7 von 8

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