Märchenbasar Vol. 4
Während Prinzessin Lea im Schlossgarten einen Strauß ihrer Lieblingsblumen pflückte, vernahm sie auf einmal lautes Schluchzen. Vorsichtig näherte sie sich dem Geräusch und fand unter dem Haselstrauch ein zartes, kleines Wesen. Wer bist du und... mehr
2009, 162 Seiten, Maße: 14,3 x 21,2 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Papierfresserchens MTM-VE
ISBN-10: 3940367524
ISBN-13: 9783940367525
Papierfresserchens MTM-VE
ISBN-10: 3940367524ISBN-13: 9783940367525
Produkt-Beschreibung zu: Märchenbasar Vol. 4
Während Prinzessin Lea im Schlossgarten einen Strauß ihrer Lieblingsblumen pflückte, vernahm sie auf einmal lautes Schluchzen. Vorsichtig näherte sie sich dem Geräusch und fand unter dem Haselstrauch ein zartes, kleines Wesen. Wer bist du und warum weinst du so bitterlich?", fragte Lea. Das seltsame Geschöpf erwiderte ängstlich: Bitte ... tu mir nichts ... ich bin nur ... ein frisch geschlüpftes Märchen."
Au fein, ein neues Märchen! Aber weshalb verbirgst du dich?" Zitternd berichtete es der Prinzessin von seiner Furcht vor den Kindern, weil die meisten es nicht zu Gast haben wollten und es einfach wieder fortschickten.
Die kleine Königstochter hockte sich nieder, erzählte mit leuchtenden Augen von den vielen Märchen, welche zusammen mit ihr im Schloss lebten und den Bewohnern, ob groß oder klein, viel Freude bereiteten.
Wenigstens meinen Geschwistern geht es gut", seufzte das Märchen. Lächelnd nahm Lea das zauberhafte Wesen bei der Hand und lud es ins Schloss ein.
Der König ließ für die Kinder seines Reiches ein großes Märchen-Lese-Fest ausrichten. Die Kleinen kamen in Strömen herbei, beäugten die vielen seltsamen
Wesen erst misstrauisch, aber bald wollte kein Kind ohne Märchen heimgehen.
Au fein, ein neues Märchen! Aber weshalb verbirgst du dich?" Zitternd berichtete es der Prinzessin von seiner Furcht vor den Kindern, weil die meisten es nicht zu Gast haben wollten und es einfach wieder fortschickten.
Die kleine Königstochter hockte sich nieder, erzählte mit leuchtenden Augen von den vielen Märchen, welche zusammen mit ihr im Schloss lebten und den Bewohnern, ob groß oder klein, viel Freude bereiteten.
Wenigstens meinen Geschwistern geht es gut", seufzte das Märchen. Lächelnd nahm Lea das zauberhafte Wesen bei der Hand und lud es ins Schloss ein.
Der König ließ für die Kinder seines Reiches ein großes Märchen-Lese-Fest ausrichten. Die Kleinen kamen in Strömen herbei, beäugten die vielen seltsamen
Wesen erst misstrauisch, aber bald wollte kein Kind ohne Märchen heimgehen.
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