Oliver Gemperle. Calanca
Verlassene Orte in einem Alpental. Luoghi abbandonati in una valle alpina. Dtsch.-Italien.
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Wir erleben heute einen in der Menschheitsgeschichte einmaligen Rückgang des bäuerlichen Lebens und der ländlichen Kulturen. Die Kleinbauern geben ihre Höfe auf und ziehen in die Städte. Diese aktuelle Migrationswelle hat... mehr
2011, 2. Aufl., 167 Seiten, 62 farbige Abbildungen, Maße: 24 x 39,8 cm, Gebunden, Deutsch/Italienisch
Fotos: Oliver Gemperle. Text v. Markus Rottmann
Benteli
ISBN-10: 3716516392
ISBN-13: 9783716516393
Fotos: Oliver Gemperle. Text v. Markus Rottmann
Benteli
ISBN-10: 3716516392ISBN-13: 9783716516393
Produkt-Beschreibung zu: Oliver Gemperle. Calanca
Wir erleben heute einen in der Menschheitsgeschichte einmaligen Rückgang des bäuerlichen Lebens und der ländlichen Kulturen. Die Kleinbauern geben ihre Höfe auf und ziehen in die Städte. Diese aktuelle Migrationswelle hat eine bisher wenig beachteteVorgängerin im südbündnerischen Calancatal. Seit einigen hundert Jahren sind grosse Bevölkerungsteile aus den Tälern der Alpensüdseite in die städtischen Zentren abgewandert. Als Folge des Zusammenbruchs der Berglandwirtschaft vollzieht sich ein grundlegender Landschaftswandel: Wiesen und Weiden werden wieder von Wald überwachsen, Alpwege verschwinden, Landwirtschaftsgebäude zerfallen. Doch nur in wenigen Regionen ist dieser Vorgang auf so dramatische Weise sichtbar wie im Calancatal, wo die vorliegenden Fotografien von Oliver Gemperle entstanden sind. Neben dem dokumentarischen Wert dieser Aufnahmen steht für den Fotografen im Vordergrund, dass die Bilder die Vergänglichkeit und das an sich unsichtbare Wesen der Zeit visualisieren. Das fotografische Inventar der verlassenen Orte des Calancatals lotet dadurch gekonnt die Schnittstelle zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie aus.
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Klappentext zu: Oliver Gemperle. Calanca
Wir erleben heute einen in der Menschheitsgeschichte einmaligen Rückgang des bäuerlichen Lebens und der ländlichen Kulturen. Die Kleinbauern geben ihre Höfe auf und ziehen in die Städte. Diese aktuelle Migrationswelle hat eine bisher wenig beachteteVorgängerin im südbündnerischen Calancatal. Seit einigen hundert Jahren sind grosse Bevölkerungsteile aus den Tälern der Alpensüdseite in die städtischen Zentren abgewandert. Als Folge des Zusammenbruchs der Berglandwirtschaft vollzieht sich ein grundlegender Landschaftswandel: Wiesen und Weiden werden wieder von Wald überwachsen, Alpwege verschwinden, Landwirtschaftsgebäude zerfallen. Doch nur in wenigen Regionen ist dieser Vorgang auf so dramatische Weise sichtbar wie im Calancatal, wo die vorliegenden Fotografien von Oliver Gemperle entstanden sind. Neben dem dokumentarischen Wert dieser Aufnahmen steht für den Fotografen im Vordergrund, dass die Bilder die Vergänglichkeit und das an sich unsichtbare Wesen der Zeit visualisieren. Dasfotografische Inventar der verlassenen Orte des Calancatals lotet dadurch gekonnt die Schnittstelle zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie aus.
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