Die Text-Kunstkammer
Populäre Wissenssammlungen des Barock am Beispiel der »Relationes Curiosae« von E.W. Happel
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Im späten 17. Jahrhundert wurden das Wissen der Welt und die Welt der Wissenschaften erstmals durch periodische Medien neu vermittelt. Als
frühester und erfolgreichster Vertreter dieser populären Wissensperiodika gelten die... mehr
2011, 472 Seiten, Maße: 16,6 x 24,4 cm, Gebunden, Deutsch
Böhlau
ISBN-10: 3412206156
ISBN-13: 9783412206154
Böhlau
ISBN-10: 3412206156ISBN-13: 9783412206154
Produkt-Beschreibung zu: Die Text-Kunstkammer
Im späten 17. Jahrhundert wurden das Wissen der Welt und die Welt der Wissenschaften erstmals durch periodische Medien neu vermittelt. Als
frühester und erfolgreichster Vertreter dieser populären Wissensperiodika gelten die »Größten Denkwürdigkeiten der Welt oder so genannte Relationes Curiosae« (1681-1691) des Polyhistors Eberhard Werner Happel. Ausgehend von der Analogie materieller und textueller Sammlungsformen im Barock zeigt die Studie, dass die zeitgenössische Dominanz des Kunstkammer-Modells auf den Diskurs der neuen Medien abfärbte und auch Happels Hamburger Wochenblatt maßgeblich prägte. Der Band eröffnet auch ein erweitertes Verständnis der Formationsphase periodischer Wissensmedien in der Frühen Neuzeit.
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Klappentext zu: Die Text-Kunstkammer
Im späten 17. Jahrhundert wurden das Wissen der Welt und die Welt der Wissenschaften erstmals durch periodische Medien neu vermittelt. Als
frühester und erfolgreichster Vertreter dieser popu lären Wissensperiodika gelten die "Größten Denk würdig keiten der Welt oder so genannte Relationes Curiosae" (1681 1691) des Polyhistors Eberhard Werner Happel. Ausgehend von der Analogie mate rieller und textueller Sammlungsformen im Barock zeigt die Studie, dass die zeitgenössische Dominanz des Kunstkammer-Modells auf den Diskurs der neuen Medien abfärbte und auch Happels Hamburger Wochenblatt maßgeblich prägte. Der Band eröffnet auch ein erweitertes Verständnis der Formationsphase periodischer Wissensmedien in der Frühen Neuzeit.
frühester und erfolgreichster Vertreter dieser popu lären Wissensperiodika gelten die "Größten Denk würdig keiten der Welt oder so genannte Relationes Curiosae" (1681 1691) des Polyhistors Eberhard Werner Happel. Ausgehend von der Analogie mate rieller und textueller Sammlungsformen im Barock zeigt die Studie, dass die zeitgenössische Dominanz des Kunstkammer-Modells auf den Diskurs der neuen Medien abfärbte und auch Happels Hamburger Wochenblatt maßgeblich prägte. Der Band eröffnet auch ein erweitertes Verständnis der Formationsphase periodischer Wissensmedien in der Frühen Neuzeit.
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