Spuk der Frauenseele, Elisabeth Scherer, Fotografie
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Spuk der Frauenseele, Elisabeth Scherer, Fotografie

Spuk der Frauenseele

Spuk der Frauenseele

Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge

sehr gut
Lange schwarze Haare, weiße Kleider, schlaff herabhängende Arme - die weiblichen Geister des japanischen Horrorfilms sind zu Prototypen des Unheimlichen avanciert, die weltweit kopiert werden. Doch woher stammen diese Wesen und was... mehr

2011, 268 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 13,5 x 22,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch transcript ISBN-10: 3837615251
ISBN-13: 9783837615258
 

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Produkt-Beschreibung zu: Spuk der Frauenseele

Lange schwarze Haare, weiße Kleider, schlaff herabhängende Arme - die weiblichen Geister des japanischen Horrorfilms sind zu Prototypen des Unheimlichen avanciert, die weltweit kopiert werden. Doch woher stammen diese Wesen und was treibt sie an? Elisabeth Scherer verfolgt die Spur der Totengeister (yûrei) in der japanischen Kulturgeschichte und stößt dabei auf eine Fülle von Vorbildern u.a. aus Volkserzählungen, Kabuki-Stücken und Ukiyo-e. In der Analyse japanischer Geisterfilme zeigt sich ein dichtes Geflecht aus Überlieferungen und neueren Angstmotiven - wie etwa dem Verlust familiärer Strukturen, Gender-Konflikten und urbaner Vereinsamung.
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Klappentext zu: Spuk der Frauenseele

Lange schwarze Haare, weiße Kleider, schlaff herabhängende Arme - die weiblichen Geister des japanischen Horrorfilms sind zu Prototypen des Unheimlichen avanciert, die weltweit kopiert werden. Doch woher stammen diese Wesen und was treibt sie an?
Elisabeth Scherer verfolgt die Spur der Totengeister (yûrei) in der japanischen Kulturgeschichte und stößt dabei auf eine Fülle von Vorbildern u.a. aus Volkserzählungen, Kabuki-Stücken und Ukiyo-e. In der Analyse japanischer Geisterfilme zeigt sich ein dichtes Geflecht aus Überlieferungen und neueren Angstmotiven - wie etwa dem Verlust familiärer Strukturen, Gender-Konflikten und urbaner Vereinsamung.

Rezension zu: Spuk der Frauenseele

"Ein herausforderndes Buch, das den Leser einlädt, sich in eine grenzenlose Mythenwelt zu begeben, Aspekte der Genderforschung wahrzunehmen, und dabei hilft, die für uns neuen Geister des J-Horror als Erscheinung eines Jahrhunderte alten Glaubens zu sehen und zu interpretieren." Philipp Noltensmeier, dasfantastischemagazin.de, 01.09.2011

Autoren-Porträt von Elisabeth Scherer:

Elisabeth Scherer, Jahrgang 1914, besuchte von 1930 bis 1933 die Städtische Schauspielschule Köln. Zwischen 1938 und 1994 spielte sie auf Bühnen in Berlin, München und Ulm. Seit 1996 ist die erfahrene Theaterdarstellerin in diversen Fernsehserien, darunter 'Lindenstraße', 'Der Fahnder' und 'SK Kölsch' zu sehen. 2000 glänzte sie als 'Lilly' in der Komödie 'Jetzt oder nie' (Regie: Lars Büchel).
2003, im Alter von 89 Jahren, stand Elisabeth Scherer erneut unter der Regie Lars Büchels in dem Film 'Erbsen auf halb sechs' sowie 'Lattenknaller' (Regie: Sherry Hormann) vor der Kamera.

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sehr gut
, Hamburg, 16.08.2011
Die ersten Seiten von "Spuk der Frauenseele" lesen sich sehr schleppend und sind recht "trocken" geschrieben; was einem nocheinmal bewusst macht das es sich um eine Facharbeit handelt. Aber ab dem Teil in denen die Darstellungen der "yurei" in den japanischen Künsten vorgestellt werden, werden die Texte anschaulicher und "lebendiger". Am Ende werden dann anhand von Filmanalysen der Wandel der Darstellungen und der Motive der "yurei" dargestellt. Dabei wird auf Klassiker und auf moderne J-Horror Filme wie "Ringu"(the Ring) oder "Audition" von Takashi Miike zurückgegriffen.

Toll finde ich die vielen Hinweise zu weiterführender Literatur und Filmen, die es einem ermöglichen das Thema zu vertiefen. In Allem ein interessantes Buch für J-Horror-Fans die sich von Fachtexten nicht abschrecken lassen!
4 von 4

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