3096 Tage, Natascha Kampusch, Biografien
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3096 Tage

3096 Tage

Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft überlebte

sehr gut
3096 Tage gefangen in einem Keller

Im März 1998 wird die 10-jährige Natascha Kampusch auf dem Schulweg entführt. Acht Jahre lang wird das Mädchen von Wolfgang Priklopil in einem Keller gefangen gehalten, bis ihr die Flucht in die Freiheit gelingt. In diesem Buch spricht sie über ihr Leben im Keller, ihre Ängste und ihre Beziehung zu ihrem Entführer.

2010, 283 Seiten, Maße: 14,4 x 22 cm, Gebunden, Deutsch
Mit Heike Gronemeier u. Corinna Milborn List ISBN-10: 3471350403
ISBN-13: 9783471350409
 
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Leseprobe: 3096 Tage

3096 Tage von Natascha Kampusch


Was soll schon passieren?
Der letzte Tag meines alten Lebens


Ich versuchte zu schreien. Aber es kam kein Laut heraus. Meine Stimmbänder haben einfach nicht mitgemacht. Alles in mir war ein Schrei. Ein stummer Schrei, den niemand hören konnte.

Am nächsten tag erwachte ich traurig und wütend. Der Ärger über den Zorn meiner Mutter, der dem Vater gegolten hatte
...

Autoren-Porträt von Natascha Kampusch:

Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.Corinna Milborn ist Politikwissenschafterin, Autorin und Journalistin in Wien. Als Co-Autorin von UN-Botschafterin Waris Dirie (Schmerzenskinder), Redakteurin bei Format und Chefredakteurin der Menschenrechtszeitschrift liga setzt ...

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Ausgewählte Kundenkommentare

ausgezeichnet
, Leipzig, 23.04.2011
Dieses Buch geht wirklich unter die Haut! Respekt vor dieser jungen Frau! Ich finde nicht, dass im Buch vieles wiederholt wird. Frau Kampusch beschreibt sehr genau, wie ihr Leid im Laufe der Jahre immer extremer und der Täter immer aggressiver wurde. Frau Kampusch tritt ihre Geschichte im Buch auch nicht breit, sondern berichtet so, wie es (wahrscheinlich) auch gewesen ist. Das sie die Stellen mit den sexuellen Übergriffen nicht beschreibt ist ihr gutes Recht, da dies nun wirklich sehr in ihre Privatsphäre eingreift. Es ist richtig, dass ein Kind von zehn Jahren nicht diese Auffassungsgabe und Sichtweisen hat, wie im Buch zum Ausdruck kommt. Frau Kampusch hat sicher ihre Geschichte der Gefangenschaft aus ihrer heutigen, erwachsenen Sichtweise beschrieben. Leser, die über dieses Buch meckern, sollten froh sein, nicht das erlebt zu haben, was Frau Kampusch 8 Jahre lang ertragen musste!
13 von 13


sehr gut
, Neuhausen, 25.01.2011
Ich habe mir lange überlegt ob ich dieses Buch kaufen soll. Möchte man wirklich in allen Details wissen was dieses Mädchen durchmachen musste ? Natascha Kampusch schrieb ein Buch das teilweise erstaunlich emotionslos rüber kommt. Ihre vielen schweren Verletzungen und Missbräuche listet sie zum Teil einfach nur detaillliert auf. Sie selber erklärt es damit, dass sie anders damit nicht umgehen könnte. Es zeigt ein erschreckendes Bild des Täters der sich nicht scheute ein kleines Mädchen / junge Frau brutal zu quälen und über so viele Jahre einzusperren. Die körperlichen Misshandlungen werden verheilen aber wir dürfen gespannt sein, wie Natascha Kampus Seele damit umgehen wird. Eine absolut starke Frau !!
11 von 11


ausgezeichnet
, Berkenbrück, 25.01.2011
Ich hatte dieses Buch in nur 2 Tagen augelesen. Es war so erschütternt, was Natascha Kampusch erleiden musste. Ich bewundere ihren Mut, dieses Buch geschrieben zu haben und die Kraft, die sie 8 Jahre lang an den Tag gelegt hat. Ihre Beschreibungen sind so bildhaft, dass mir oft ein kalter Schauer über den Rücken lief und ich an einigen Stellen wirklich pausieren und Luft holen musste musste, um zu begreifen, das ein Kind so etwas aushalten kann.
Ein Buch das unter die Haut geht und ich verstehe jetzt viel mehr über ihre verschiedenen Dinge, die sie getan hat z.B. den Kauf des Hauses ihres Peinigers.
5 von 5


ausgezeichnet
, Recklinghausen, 25.01.2011
Lese die Biografie mit tiefster Bewunderung an diese junge Frau.
Gefangen gehalten, gequält, misshandelt, gedemütigt, jeden Tag dem
Täter hilflos ausgeliefert zu sein. Meinen tiefsten Respekt gilt Natascha,
so jung gewesen und trotzallem doch so stark, gewartet zu haben auf diesen einen Tag an dem sie fliehen konnte.
Alles gute dieser starken Frau.
Diese Biografie ist gut geschrieben, leicht verständlich,
ich empfehle es allen, die Interesse an ihrem Schicksal haben.
4 von 4


ausgezeichnet
, Magdeburg, 25.01.2011
Ich muss sagen,dass das Buch sehr emotional ist.Ich konnte richtig mitfühlen und war sehr erstaunt über diese Willenskraft von Natascha.Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und kann es jedem empfehlen.
4 von 4


ausgezeichnet
, Schreiber, 25.01.2011
Ein bewegendes Buch. Die Erlebnisse von Natascha Kampusch lassen die eigenen Probleme zu einem "Nichts" werden. Respekt und Hochachtung, dass sie ihre grausame Geschichte anderen zugänglich macht.
3 von 3


ausgezeichnet
, S.P.O., 25.01.2011
Diese Biografie beschreibt sehr eindringlich das, was Natascha Kampus 8 Jahre erleiden musste. Ferner bekam man einen Einblick in ihre Kindheit bis zum Tag der Entführung.
Wie sich natürlich leicht vermuten lässt, ist dieses keine "leichte Kost"zum Lesen und klingt noch lange, nachdem man das Buch aus der Hand gelegt hat nach.

Kauf: empfehlenswert
2 von 2


ausgezeichnet
, Wiesbaden, 25.01.2011
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben.
Es ist traurig, dass Menschen zu sowas in der lage sind und irgend wie hat man dieses gefühl dass sie eine Bindung zu diesem Menschen hat..
2 von 2


ausgezeichnet
, goethestraße 9, 25.01.2011
ich finde das buch ist einfach toll es ist so real geschrieben und man spürt ihre ängste und gefühle am eigenen leib. einfach toll
2 von 2


ausgezeichnet
, 76684 Östringen, 25.01.2011
Alle Achtung vor dieser Frau und dem bewundernswerten Mut dieses Buch zu schreiben und sich diesen furchtbaren Jahren in der Gefangenschaft zu stellen. Ihre Überlebensstrategien, die sie jeden Tag anwenden musste, macht sie zu einer besonderen Persönlichkeit. Sie hat unter diesen furchtbaren Lebensbedienungen ihre Indentität nicht verloren, im Gegenteil, erst richtig gefunden. Dafür gebührt ihr Hochachtung. Ich wünsche ihr, dass sie viele Menschen zur positiven Lebenseinstellung bewegt und dass immer mehr Menschen die Machtstrategien in ihrem nahen Umfeld erkennen.
Alles Gute Ihnen, Natascha Kampusch
3 von 4


ausgezeichnet
, Tübingen, 25.01.2011
Unglaublich wie so eine Lebenssituation verfasst und geschildert wurde. Die Geschichte geht einem sehr nah und macht sehr nachdenklich und man glaubt nicht was ein Mensch doch alles aushalten kann. Ich wünsche es Natascha, dass es ihr mit der Veröffentlichung hilft mit der erlebten Horrorgeschichte besser leben zu können und wünsche ihr auf ihr weiteren Lebensweg alles Liebe und Gute.
2 von 3


weniger gut
, Sexau, 25.01.2011
Das Buch hat mich von Anfang an sehr interessiert, war aber bereits nach den ersten paar Seiten enttäuscht. Vieles klingt ehrlich gesagt unglaubwürdig, weil meiner Meinung nach ein Kind mit 10 Jahren so eine Auffassung noch nicht haben kann. Was auch eher schlecht wie recht ist, sind die zahlreichen Wiederholungen in dem Buch. Da das Buch an vielen Stellen sehr intim ist, gibt es viel Einblick in Ihre Geschichte. Fr. Kampusch wollte mit dem Buch ihre Seite vermitteln, sodass niemand was anderes behaupten kann. Gerade aber die Stelle mit den sexuellen Übergriffen wird weggelassen, über die sich die Gesellschaft gedanken macht und sich negativ äußert. Fazit: Ich würde mir dieses Buch nicht mehr kaufen, da ich der Meinung bin, dass einiges unecht wirkt und nur Geldmacherei ist.
4 von 7

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