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13 Semester (DVD)
98 Min.. .
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Abitur und dann nichts wie weg. Momo (Max Riemelt, "Die Welle") und Dirk (Robert Gwisdek, "Lauf um dein Leben") zieht es nach der bestandenen Prüfung in die Großstadt zum Studieren. Dort erwarten sie eine aufregende Zukunft, neue Mitbewohner,...
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DVD; FSK: ab 12 Jahre, farbig, Spieldauer: 97...
Regie:
Frieder Wittich
Weitere Produktdetails
Alle Informationen zu 13 Semester (DVD)
Produktbeschreibung
Abitur und dann nichts wie weg. Momo (Max Riemelt, "Die Welle") und Dirk (Robert Gwisdek, "Lauf um dein Leben") zieht es nach der bestandenen Prüfung in die Großstadt zum Studieren. Dort erwarten sie eine aufregende Zukunft, neue Mitbewohner, viele Frauen und Partys, während das Studium erst einmal hinten ansteht. Doch schnell merken sie, dass das aufregende Studentenleben eben doch nicht nur positive Seiten hat, vor allem dann, wenn das Studium zu scheitern droht und gleichzeitig die große Karriere winkt. Regisseur Frieder Wittich ("Opus") grenzt sich mit "13 Semester" eindeutig von den typischen amerikanischen "High-School" Filmen ab und präsentiert einen gutgemachten Film, der sich um die Probleme junger Erwachsener dreht.
Weitere Produktinformationen
Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftmathematik führt die beiden Freunde Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwisdek) aus Brandenburg an die Technische Universität in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Während Dirk auf der Überholspur Gas gibt und durch Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien rast, nimmt es Momo nicht ganz so genau. Der frühe Vogel kann ihn mal und er fliegt prompt aus der Lerngruppe und durchs Vordiplom... Momo legt lieber mit seinem Kumpel und Frauenschwarm Bernd (Alexander Fehling) sein eigenes Tempo ein: beim Abfeiern mit Wodka Apfelsaft, Blaumachen am Baggersee und Schwärmen für Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger). Nur mit Hilfe seines indischen Freundes Aswin (Amit Shah) und dessen "Käffche" kriegt Momo überhaupt die noch Lernkurve. Doch nur um dann zu merken, dass er ohne Plan im Stau steht.
DVD; FSK: ab 12 Jahre, farbig, Spieldauer: 97 Minuten; Bild: Widescreen; Sprache: Deutsch ; 20th Century Fox
Bei diesem Artikel ist eine Lieferung in die Filiale nicht möglich!
Rezension
Statt altbekanntem College-Klamauk gelingt Spielfilmdebütant Frieder Wittlich eine einfühlsam-witzige Initiationsgeschichte, die nahe am echten (Studenten-)Leben spielt.
"13 Semester"... das ist eindeutig länger als die klassische Regelstudienzeit und deutet darauf hin, dass Moritz, genannt Momo, auch andere Dinge im Kopf hat außer dem Studienfach seiner Wahl, der Wirtschaftsmathematik. Kein Wunder, kommt er doch aus einem Kaff tief in der deutschen Provinz und will nun in der ... mehr Universitätsstadt Darmstadt mit dem Leben beginnen. Während Kumpel Dirk voll im Studium aufgeht, tut sich Momo schwer. Bei der Wohnungssuche ist er zunächst ebenso glücklos wie in punkto neuer Freundschaften und auch das Lernen selbst hat er sich leichter vorgestellt. Doch dann wendet sich das Blatt. In Bernd, der bereits fünf Semester ohne allzu viel Stress hinter sich gebracht hat, findet er einen erfahrenen Mitbewohner und in Kerstin (vorerst) die Frau seiner Träume.
Was sich hier wie eine klassische amerikanische College-Klamotte anhört - Party, Poppen, Peinlichkeiten - erweist sich als gut gemachter, intelligenter Studentenfilm aus deutschen Landen. Als Regisseur zeichnet Drehbuchautor Frieder Wittich verantwortlich, der sein (solo) Kinodebüt gibt und überaus virtuos mit den sattsam bekannten Versatzstücken des Genres spielt. Denn es wird auch hier durchaus getrunken, gefeiert und geblödelt, aber in Maßen und vor allem überaus lebensnah. Statt der zu befürchtenden Klamaukkomödie bekommt man es mit einer humorvollen Coming-of-Age-Geschichte zu tun, die sehr genau vom heutigen Studentenleben erzählt - das heißt: notwendige Nebenjobs, schwierige Wohnungssuche, gestrenge Professoren, Angst vor Prüfungen und (gescheiterte) Beziehungen.
Die titelgebenden 13 Semester sind dabei die Kapitel, in die der Film eingeteilt ist und die stilistisch durchaus verschieden ausfallen. So wird beispielsweise das Auslandssemester Momos in Australien an Hand einer Diashow abgehandelt - budgetbedingt wohl und insofern originell gelöst. Wittichs größter Trumpf sind jedoch seine sorgfältig gewählten Darsteller. Der zurückhaltend agierende Max Riemelt ("Die Welle") als Moritz, der einem bald ans Herz wächst, Alexander Fehling ("Inglourious Basterds") als lebenslustiger Dauerstudent, Claudia Eisinger als Traumfrau in jeder Beziehung und vor allem Amit Shah als (zunächst) belächelter indischer Kommilitone, der aus dem Schneeballsystem Profit zu schlagen versteht und als Seifenverkäufer zum Millionär avanciert - finale Traumhochzeit inklusive.
Und so vergeht dieses Studium mit seinen vielen, amüsanten Nebenschauplätzen trotz einiger Holprigkeiten wie im Fluge. Auch dank der sauberen Kameraarbeit Christian Reins ("Stellungswechsel"), des treffend zusammengestellten Soundtracks und vor allem weil ohne Klischees operiert wird und der Regisseur seinen Campus bestens zu kennen scheint. geh. Kurzansicht
"13 Semester"... das ist eindeutig länger als die klassische Regelstudienzeit und deutet darauf hin, dass Moritz, genannt Momo, auch andere Dinge im Kopf hat außer dem Studienfach seiner Wahl, der Wirtschaftsmathematik. Kein Wunder, kommt er doch aus einem Kaff tief in der deutschen Provinz und will nun in der ... mehr Universitätsstadt Darmstadt mit dem Leben beginnen. Während Kumpel Dirk voll im Studium aufgeht, tut sich Momo schwer. Bei der Wohnungssuche ist er zunächst ebenso glücklos wie in punkto neuer Freundschaften und auch das Lernen selbst hat er sich leichter vorgestellt. Doch dann wendet sich das Blatt. In Bernd, der bereits fünf Semester ohne allzu viel Stress hinter sich gebracht hat, findet er einen erfahrenen Mitbewohner und in Kerstin (vorerst) die Frau seiner Träume.
Was sich hier wie eine klassische amerikanische College-Klamotte anhört - Party, Poppen, Peinlichkeiten - erweist sich als gut gemachter, intelligenter Studentenfilm aus deutschen Landen. Als Regisseur zeichnet Drehbuchautor Frieder Wittich verantwortlich, der sein (solo) Kinodebüt gibt und überaus virtuos mit den sattsam bekannten Versatzstücken des Genres spielt. Denn es wird auch hier durchaus getrunken, gefeiert und geblödelt, aber in Maßen und vor allem überaus lebensnah. Statt der zu befürchtenden Klamaukkomödie bekommt man es mit einer humorvollen Coming-of-Age-Geschichte zu tun, die sehr genau vom heutigen Studentenleben erzählt - das heißt: notwendige Nebenjobs, schwierige Wohnungssuche, gestrenge Professoren, Angst vor Prüfungen und (gescheiterte) Beziehungen.
Die titelgebenden 13 Semester sind dabei die Kapitel, in die der Film eingeteilt ist und die stilistisch durchaus verschieden ausfallen. So wird beispielsweise das Auslandssemester Momos in Australien an Hand einer Diashow abgehandelt - budgetbedingt wohl und insofern originell gelöst. Wittichs größter Trumpf sind jedoch seine sorgfältig gewählten Darsteller. Der zurückhaltend agierende Max Riemelt ("Die Welle") als Moritz, der einem bald ans Herz wächst, Alexander Fehling ("Inglourious Basterds") als lebenslustiger Dauerstudent, Claudia Eisinger als Traumfrau in jeder Beziehung und vor allem Amit Shah als (zunächst) belächelter indischer Kommilitone, der aus dem Schneeballsystem Profit zu schlagen versteht und als Seifenverkäufer zum Millionär avanciert - finale Traumhochzeit inklusive.
Und so vergeht dieses Studium mit seinen vielen, amüsanten Nebenschauplätzen trotz einiger Holprigkeiten wie im Fluge. Auch dank der sauberen Kameraarbeit Christian Reins ("Stellungswechsel"), des treffend zusammengestellten Soundtracks und vor allem weil ohne Klischees operiert wird und der Regisseur seinen Campus bestens zu kennen scheint. geh. Kurzansicht
Mitwirkende
| Regisseur: | Frieder Wittich |
| Darsteller: | Max Riemelt (Momo) Alexander Fehling (Bernd) Robert Gwisdek (Dirk) |
| Verleih: | Fox |
| Vertrieb: | Fox |
| Verlag: | 20th Century Fox |
| Label: | CineProject |
| Land/ Jahr: | Deutschland 2010 |
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