Dampfnudelblues
Ein Provinzkrimi. Originalausgabe

Der zweite Fall für Eberhofer Franz
Dem Eberhofer Franz von der Polizei Landshut schwant Übles: "Stirb, du Sau!" hat jemand mit roter Farbe an das Haus des vermissten Realschulrektors Höpfl geschmiert. Nach "Winterkartoffelknödel" ist dies der zweite Fall für den neuen Kulthelden aus Niederbayern.
2011, 256 Seiten, Maße: 13,5 x 21 cm, Taschenbuch, Deutsch
DTV
ISBN-10: 3423248505
ISBN-13: 9783423248501
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Diesmal ist es ein unsympathischer Rektor, dem an seiner Hauswand "Stirb Du Sau! mit roter Farbe geschrieben wird. Als der Höpfl plötzlich spurlos verschwunden ist und Tage später als Bahnleich gefunden wird, macht sich der Franz auf, den Mord aufzuklären. Zur Aufklärung des Falles bekommt er wieder Hilfe von seinen ehemaligen Kollegen Rudi Birkenberger. Auch Karl Stopfer von der Spurensicherung ist diesmal zur Stelle und so ergeben die einzelnen Puzzleteile bald ein ganzes Bild.
Ich mag einfach die schrullige Familie Eberhofer, die schwerhörige Oma, den Beatles begeisterten Vater, den Hund Ludwig und den ewig schleimenden Bruder Leopold.
Positiv zu erwähnen ist das Glossar am Buchende und die leckeren bayrischen Rezepte aus dem Kochbuch der Oma anno 1937.
Locker, leicht , in Umgangssprache geschrieben , herrlich schrullige Typen, wieder beste Unterhaltung .Wie schon der erste Band hat mich Dampfnudelblues einige Male schmunzeln lassen. Besonders gefallen hat mir die Lebendigkeit der Charaktere,sie kommen mir vor wie alte Bekannte.Hier steht nicht die Straftat und das Verbrechen im Vordergrund , sondern Franz ,seine Sippe und das Leben im Dorf.Etwas klischeehaft kommt die Geschichte schon daher , aber trotzdem lese ich zwischendurch solche Bücher sehr gerne.Nicht besonders anspruchsvoll, aber hervorragend geeignet um "unterwegs" zu lesen, ob Busfahrt oder Wartezimmer.Gerne würde ich noch mehr vom Franz lesen...