Die Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus

Die Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus

Kant - Fichte - Schelling - Hegel

Geschichtsphilosophie ist eine vergleichsweise junge Disziplin: Erst mit der Aufklärung wird das Historische ernsthaft als philosophisches Thema wahrgenommen, und erst im deutschen Idealismus rückt es nachdrücklich ins Zentrum des... mehr
2011, 236 Seiten, Maße: 15,6 x 23,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch Kohlhammer ISBN-10: 3170218204
ISBN-13: 9783170218208
 

Produkt-Beschreibung zu: Die Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus

Geschichtsphilosophie ist eine vergleichsweise junge Disziplin: Erst mit der Aufklärung wird das Historische ernsthaft als philosophisches Thema wahrgenommen, und erst im deutschen Idealismus rückt es nachdrücklich ins Zentrum des Interesses. Dabei ist die idealistische Sicht auf das Historische für die weitere Entwicklung überaus prägend gewesen. Hübner stellt die wesentlichen Komponenten der Geschichtsphilosophie bei Kant, Fichte, Schelling und Hegel dar. Er erläutert Kants regulative Fortschrittsidee, Fichtes Modell einer Vernunftentwicklung in fünf Hauptepochen, Schellings Dreischritt des Absoluten in Mythologie, Spekulation und Offenbarung sowie Hegels historische Konzeption eines umfassenden Weltgeistes. Ein Abschlusskapitel widmet sich den wichtigsten Gegenpositionen zur idealistischen Geschichtssicht - von der Historikerschule und dem Neukantianismus über die Hermeneutik und die Wissenschaftstheorie bis hin zu den narratologischen Ansätzen der jüngeren Zeit.
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Klappentext zu: Die Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus

Geschichtsphilosophie, d. h. die bewusste Reflexion des Historischen als eines besonderen Gegenstands für das menschliche Erkennen und Handeln, ist eine vergleichsweise junge Disziplin. Erst mit der Aufklärung wird Geschichte ernsthaft als eigenständiges Thema wahrgenommen, und erst im deutschen Idealismus rückt sie nachdrücklich ins Zentrum des philosophischen Interesses. Dabei ist die idealistische Sicht auf das Historische für die weitere Entwicklung der Geschichtsphilosophie überaus prägend gewesen - sei es indem ihre spekulativen Fortschrittsszenarien übernommen und für ähnlich umfassende Geschichtsbilder zugrunde gelegt wurden, sei es indem abweichende Geschichtsauffassungen in ihr das wesentliche Gegenkonzept fanden.
Das Buch stellt die Hauptaspekte der Geschichtsphilosophie bei Kant, Fichte, Schelling und Hegel dar. Dabei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie diese Geschichtsentwürfe in die jeweilige philosophische Gesamtarchitektur der vier Autoren eingebettet sind. Zudem werden die wichtigsten Gegenpositionen zur idealistischen Geschichtssicht skizziert - von der Historikerschule und dem Neukantianismus über die Hermeneutik und die Wissenschaftstheorie bis hin zu den narratologischen Ansätzen der jüngeren Zeit.

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