Andrej Krementschouk - Chernobyl Zone (II)
Seit 2008 reiste der Fotograf Andrej Krementschouk immer wieder an den Ort des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Während Zone Tschernobyl I seine Beobachtungen des ländlichen Lebens in der 30 Kilometer Sperrzone um den Realtor zeigt, präsentiert... mehr
2011, 86 Seiten, 60 farbige Abbildungen, Maße: 21,7 x 30,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Fotos: Andrej fKrementschouk
Kehrer, Heidelberg
ISBN-10: 3868282106
ISBN-13: 9783868282108
Fotos: Andrej fKrementschouk
Kehrer, Heidelberg
ISBN-10: 3868282106ISBN-13: 9783868282108
Produkt-Beschreibung zu: Andrej Krementschouk - Chernobyl Zone (II)
Seit 2008 reiste der Fotograf Andrej Krementschouk immer wieder an den Ort des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Während Zone Tschernobyl I seine Beobachtungen des ländlichen Lebens in der 30 Kilometer Sperrzone um den Realtor zeigt, präsentiert er im vorliegenden Band Fotografien aus der verlassenen städtischen Zone, die er zum Teil selbst aufgenommen und zum Teil gesammelt hat. Seine Bilder aus Prypjat, das am 27. April 1986 evakuiert worden war, zeigen eine Geisterstadt, in der sich die Natur den städtischen Raum zurückerobert und wo spuren menschlichen Lebens immer mehr verbalssen.
"Was von den Bewohnern noch übrig ist, kommt aus einer anderen Zeit, es ist verschimmelt, zerfallen oder verbalsst. In den Wohnungen habe ich Dinge gefunden, die ich aus meiner Kindheit in den 70er und 80er Jahren kenne. Eine Makkaroni-Verpackung, einen Schrank, eine Spielzeuglaute, verblassende Bilder an der Wand. Es was wie ein Blick in die Vergangenheit. Es ist absurd, aber ich habe dort, mitten inder Sperrzone, das Land wiedererkannt, in dem ich geboren bin. Und ich habe nur die schönsten Erinnerungen an meine Kindheit. Vielleicht lässt mich die Gegend deshalb nicht los." (Andrej Krementschouk)
"Was von den Bewohnern noch übrig ist, kommt aus einer anderen Zeit, es ist verschimmelt, zerfallen oder verbalsst. In den Wohnungen habe ich Dinge gefunden, die ich aus meiner Kindheit in den 70er und 80er Jahren kenne. Eine Makkaroni-Verpackung, einen Schrank, eine Spielzeuglaute, verblassende Bilder an der Wand. Es was wie ein Blick in die Vergangenheit. Es ist absurd, aber ich habe dort, mitten inder Sperrzone, das Land wiedererkannt, in dem ich geboren bin. Und ich habe nur die schönsten Erinnerungen an meine Kindheit. Vielleicht lässt mich die Gegend deshalb nicht los." (Andrej Krementschouk)
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