Flüsterkinder
Dein Mann hat mich missbraucht. Ein Brief an meine Mutter

Neuausgabe von "Flüsterkind"
Mona und ihre Schwester Ulla wurden als Kind von ihrem Vater missbraucht. Nach 30 Jahren schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter, die die Wahrheit nie sehen wollte.
Zudem umfasst die Ausgabe Gespräche der beiden Schwestern, die sich nach Jahren der Funkstille wieder angenähert haben.
2011, Erw. Neuausg., 365 Seiten, Maße: 12,5 x 19 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
SCHWARZKOPF & SCHWARZKOPF ISBN-10: 3862650391
ISBN-13: 9783862650392
Erscheinungsdatum: 01.06.2011
SCHWARZKOPF & SCHWARZKOPF ISBN-10: 3862650391ISBN-13: 9783862650392
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Klappentext zu: Flüsterkinder
DIE ERWEITERTE NEUAUSGABE
Die Resonanz auf diesen Brief, der im März 2010 unter dem Titel Flüsterkind als Buch erschien und wochenlang auf der SPIEGEL-Bestseller -
lis te stand, war enorm. Mona Michaelsen erhielt unzählige Briefe von Leserinnen und Lesern, die Anteil an ihrem Schicksal nahmen und ihr Mut zusprachen. In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder berichtet sie ihnen nun, was nach der Veröffentlichung des Buches passierte, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat und was ihre Entscheidung in ihrer Familie ausgelöst hat.
Besonders bewegt hat Mona, dass ihre Schwester Ulla, die dasselbe erleiden musste wie sie, wieder Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Nach Jahren des Schweigens hat auch Ulla sich nun entschlossen, endlich über das zu sprechen, was ihr widerfahren ist, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und wieder ins Leben zurückzufinden. Für die erweiterte Neuausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben.
DER BRIEF
Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang erduldet sie ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter davon. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem Leben voller Leiden, Angst und Scham. Zudem muss Mona hilflos mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester Ulla vergeht.
Erst 30 Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie sie mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit.
Mona wurde mit fünf Jahren das erste Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang musste sie seine Übergriffe erdulden und auch noch mitanschauen, wie er ihrer kleinen Schwester Ulla dasselbe antat. Heute, mit über 40 Jahren, schreibt Mona einen schonungslos offe nen Brief an ihre Mutter, die damals wegschaute. Mit beklemmender Eindringlichkeit erzählt sie ihr alles.
In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder erzählt Mona, was nach der ersten Veröffentlichung des Briefes passierte. Seitdem hat sie wieder Kontakt zu Ulla, die sich nun ebenfalls entschlossen hat, ihr Schweigen zu brechen. Für die vorliegende Ausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben.
Mit ihrer Geschichte machen Mona und Ulla Mut und zeigen, dass es nie zu spät ist, sich zu wehren.
"Irma ... es widerstrebt mir, Dich Irma zu nennen. Es widerstrebt mir aber noch mehr, Dich Mama zu nennen. Irgendeine Anrede muss ich aber benutzen, sonst fühlst Du Dich am Ende gar nicht angesprochen.
Ich weiß, Du wunderst Dich, nach so vielen Jahren von mir zu hören. Egal, wie viel Zeit in zwischen vergangen ist, ich kann mir ganz genau vorstellen, was für ein Gesicht Du jetzt machst: 'Hmm ... was will die denn von mir?'
Ich sag's Dir, Irma, endlich aufräumen will ich. Mit meiner Vergangenheit.
Therapien haben nichts gebracht, Verdrängung funktioniert nur zeitweise. Es ist völlig gleichgültig, wie alt ich werde, es wird immer Momente geben, in denen ich mich plötzlich in meiner Kindheit wiederfinde. ES wird mich mein ganzes Leben lang begleiten.
Ich werde es nie vergessen. Und ich werde es nie verzeihen. Wie könnte ich auch vergessen, was er mir angetan hat? Wie könnte ich auch verzeihen, dass Du es ihm erlaubt hast?
Sexueller Kindesmissbrauch, Irma. Lass Dir das auf der Zunge zergehen."
Mona Michaelsen
Die Resonanz auf diesen Brief, der im März 2010 unter dem Titel Flüsterkind als Buch erschien und wochenlang auf der SPIEGEL-Bestseller -
lis te stand, war enorm. Mona Michaelsen erhielt unzählige Briefe von Leserinnen und Lesern, die Anteil an ihrem Schicksal nahmen und ihr Mut zusprachen. In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder berichtet sie ihnen nun, was nach der Veröffentlichung des Buches passierte, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat und was ihre Entscheidung in ihrer Familie ausgelöst hat.
Besonders bewegt hat Mona, dass ihre Schwester Ulla, die dasselbe erleiden musste wie sie, wieder Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Nach Jahren des Schweigens hat auch Ulla sich nun entschlossen, endlich über das zu sprechen, was ihr widerfahren ist, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und wieder ins Leben zurückzufinden. Für die erweiterte Neuausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben.
DER BRIEF
Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang erduldet sie ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter davon. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem Leben voller Leiden, Angst und Scham. Zudem muss Mona hilflos mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester Ulla vergeht.
Erst 30 Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie sie mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit.
Mona wurde mit fünf Jahren das erste Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang musste sie seine Übergriffe erdulden und auch noch mitanschauen, wie er ihrer kleinen Schwester Ulla dasselbe antat. Heute, mit über 40 Jahren, schreibt Mona einen schonungslos offe nen Brief an ihre Mutter, die damals wegschaute. Mit beklemmender Eindringlichkeit erzählt sie ihr alles.
In der erweiterten Neuausgabe Flüsterkinder erzählt Mona, was nach der ersten Veröffentlichung des Briefes passierte. Seitdem hat sie wieder Kontakt zu Ulla, die sich nun ebenfalls entschlossen hat, ihr Schweigen zu brechen. Für die vorliegende Ausgabe hat Mona die Gespräche zwischen den wiedervereinten Schwestern niedergeschrieben.
Mit ihrer Geschichte machen Mona und Ulla Mut und zeigen, dass es nie zu spät ist, sich zu wehren.
"Irma ... es widerstrebt mir, Dich Irma zu nennen. Es widerstrebt mir aber noch mehr, Dich Mama zu nennen. Irgendeine Anrede muss ich aber benutzen, sonst fühlst Du Dich am Ende gar nicht angesprochen.
Ich weiß, Du wunderst Dich, nach so vielen Jahren von mir zu hören. Egal, wie viel Zeit in zwischen vergangen ist, ich kann mir ganz genau vorstellen, was für ein Gesicht Du jetzt machst: 'Hmm ... was will die denn von mir?'
Ich sag's Dir, Irma, endlich aufräumen will ich. Mit meiner Vergangenheit.
Therapien haben nichts gebracht, Verdrängung funktioniert nur zeitweise. Es ist völlig gleichgültig, wie alt ich werde, es wird immer Momente geben, in denen ich mich plötzlich in meiner Kindheit wiederfinde. ES wird mich mein ganzes Leben lang begleiten.
Ich werde es nie vergessen. Und ich werde es nie verzeihen. Wie könnte ich auch vergessen, was er mir angetan hat? Wie könnte ich auch verzeihen, dass Du es ihm erlaubt hast?
Sexueller Kindesmissbrauch, Irma. Lass Dir das auf der Zunge zergehen."
Mona Michaelsen
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ich habe dieses buch binnen 3 tagen gelesen. ich war schockiert über ihr schicksal. ich habe geweint. so schonungslos und direkt die autorinnen den brief an ihre mutter ge-und beschrieben haben, genauso schockieren eben auch diese worte, diese geschichte den leser/in. niemand darf die augen vor solchen taten verschließen, am wenigsten die eigene mutter. ich befürworte diese art der konfrontation und ich wünsche Mona und Ulla alles gute für ihre zukunft.
Jetzt fand ich es total klasse dass ein zweiter Teil des Buches raus kam (dachte ich zuerst). Leider musste ich feststellen das es quasi eine erweiterte Erstausgabe ist. Lediglich etwa 80 Seiten sind neu. Mona und Ulla berichten wie es nach der Veröffentlichung des Buches weiterging. Wer das Buch Flüsterkind noch nicht gelesen hat, sollte diese neue Ausgabe wählen. Flüsterkind steht bereits in meinem Regal und ich gebe jetzt keine 12,95 für die erweiterte Ausgabe aus. Schade.
Also Buch und Inhalt 5 Sterne .
Viel Glück den beiden.