Die Mission Hoyos, Eric A. Leuer, Neuzeit
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Die Mission Hoyos, Eric A. Leuer, Neuzeit

Die Mission Hoyos

Die Mission Hoyos

Wie österreichisch-ungarische Diplomaten den ersten Weltkrieg begannen

"Die Mission Hoyos" untersucht die Agitation österreichisch-ungarischer Diplomaten während der Julikrise 1914. Der Autor Eric A. Leuer stellt dabei die These auf, daß Wien das Ziel verfolgte, mittels eines Krieges gegen Serbien die Hegemonie... mehr

2011, 160 Seiten, Maße: 14,8 x 21,2 cm, Kartoniert (TB), Deutsch CENTAURUS ISBN-10: 3862260488
ISBN-13: 9783862260485
 

Produkt-Beschreibung zu: Die Mission Hoyos

"Die Mission Hoyos" untersucht die Agitation österreichisch-ungarischer Diplomaten während der Julikrise 1914. Der Autor Eric A. Leuer stellt dabei die These auf, daß Wien das Ziel verfolgte, mittels eines Krieges gegen Serbien die Hegemonie auf dem Balkan zu erlangen und so die zerbrechende Habsburgermonarchie zu stabilisieren, das Risiko eines Weltkrieges wurde dabei ohne weiteres in Kauf genommen. Die Kriegsschuld ist demnach weniger in Berlin, denn mehr in Wien zu suchen.
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Klappentext zu: Die Mission Hoyos

Das vorliegende Werk geht der Frage nach, in welchem Maße österreichisch-ungarische Diplomaten und Politiker an der Auslösung des Ersten Weltkriegs beteiligt waren. Ausgansgpunkt ist dabei der Blick auf die österreichisch-ungarischen Akten, die bis heute kaum in Hinsicht auf die Rolle Wiens bearbeitet wurden.
Der Autor stellt dabei die These auf, daß die Julikrise am Ende einer langen Entwicklung der Außenpolitik Österreich-Ungarns stand, die schließlich mit der bewussten Eskalation zum Krieg ihr Ende nahm. Verantwortlich zeichnete dabei der beratende Kreis jüngerer Diplomaten und Politiker Leopold von Bertcholds: In Folge der Balkankriege steigerten sich die Pläne dieses Kreises zu den Vorbereitungen eines Krieges gegen Serbien ungeachtet jeglicher Verluste. Der Endpunkt ist schließlich die Mission des Legationsrates Alexander von Hoyos, der in Berlin keinesfalls den berühmten Blankoscheck einholte, sondern mittels der Vorspiegelung falscher Tatsachen und der Verfälschung von Fakten schließlich auch die letzten Widerstände in Wien ausräumen und so schließlich den lange gepklanten Krieg gegen Serbien mit initiieren konnte. Dabei war das Wissen um die Gefahren und die politischen Auswirkungen eines solchen Krieges keinesfalls auf die agierenden Diplomaten begrenzt, sondern auch Kaiser Franz-Joseph selbst bekannt.
Ist der befriedende Charakter der Donaumonarchie also ein bloßer Mythos? Ist das Bild Kaiser Franz-Joseph bloße Illusion? Ist gar die "Schuld" Österreich-Ungarns an der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts größer, als bislang angenommen?

Autoren-Porträt von Eric A. Leuer:

Der Autor ist Historiker und studierte Geschichtswissenschaften, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft in Bonn, Wien und Frankfurt am Main.

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